Donnerstag, 17. März 2016

Keine Vorbeschilderung: Ende der Fahrt




Mitten im Ort auf der Verbindungs-Hauptstraße: Durchfahrt verboten. (Foto: presseweller)


Die Verbindungsstraße nach Gernsdorf war voll gesperrt – Umkehren und suchen


Siegerland. 17. März 2016 (dialog/PrW). Bei den oft seit zig Jahren teils maroden Bundes-, Land-, Kreis- und Ortsstraßen ist hin und wieder eine Erneuerung oder zumindest umfassende Reparatur unumgänglich. Das bringt für den fließenden Verkehr Einschränkungen mit sich. So ist das auch im Siegerland. Wenn aber im Vorbereich keine Hinweistafel darauf hinweist, ist man baff. So war es hier am Nachmittag, 14. März, auf der Straße von Rudersdorf nach Gernsdorf im Siegerland auf dem Weg nach Hainchen. Mitten in Gernsdorf: Durchfahrt verboten. Ende.

Es ist natürlich nützlich, wenn auf den Zufahrtsstraßen vorher und weit vorher auf solche Komplettsperrungen und auf eine Umfahrung mit gut sichtbaren Tafeln hingewiesen wird. In Ordnung, wenn die Baustelle gerade eingerichtet wird, kann es mal passieren, dass die Tafeln noch nicht stehen. Zu unserem Fahrzeitpunkt war weder vor Rudersdorf noch spätestens im oder hinter dem Kreisel in der Ortsmitte eine Beschilderung. Der Versuch, die Straße im Ort zu umfahren, scheitert. Wir fragen zwei Anwohner. Einer erklärt uns: „Soweit ich weiß, ist keine Durchfahrt nach Hainchen möglich. Sie müssen wieder zurück und von Rudersdorf über Salchendorf fahren.“ Da wir uns auskennen, finden wir diesen Umweg schnell. Ein Fremder käme kaum zurecht, eventuell würde ihm das Navi weiterhelfen.

Warum keine großen Hinweistafeln?

Hätte es eine Hinweistafel gegeben, hätten wir direkt die andere Route gewählt. Wir haben auch nochmals sorgfältig in Rudersdorf geschaut: kein Hinweis. Vielleicht gibt es ja inzwischen eine entsprechende Beschilderung. Solche unnötigen Sachen kosten nicht nur Zeit, sondern bedingen mehr und nicht notwendigen Autoverkehr in den Orten.
Nein, in diesem Fall müssen wir nicht recherchieren und nachfragen: Es war nun einmal so. Und was hätten uns die Behördenvertreter erklärt?

Sicher, das ist keine große Sache, aber ärgerlich. Anders als wir, haben es Fremde in solchen Situationen natürlich weit schwerer.  

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