Freitag, 12. Juli 2019

Zügig unterwegs mit dem Hyundai i20

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Interessant, je nach Lichteinfall variiert fürs Auge die Farbe, mal hin zu Bläulich und mal im leichten Weiß. (Alle Fotos: (c) presseweller)

Der T-GDI war flott und ließ sich locker fahren


12. Juli 2019. Siegen (DiaPrw). Der Klassifizierung nach reiht sich der Hyundai i20 in die Kleinwagenklasse ein. Aber so klein ist der Vier-/ Fünftürer gar nicht. Größenbezogen gehen die Platzverhältnisse in Ordnung, und die Laufruhe passt auch. Im Juni 2019 fuhren wir den Hyundai i20 T-GDI mit 100-PS-Motor (74 kW) und Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe ( DCT) in der Version „Trend“ und mit Extras. Er passte vom Gesamtambiente her und war auch fahrtechnisch auf der Höhe.

Der schieferfarbene Testwagen machte bereits von der markanten Frontgestaltung was her und zeigte sich farblich je nach Lichteinfall mal ins Weiße, mal ins Bläuliche gehend. Interessant. Die Innenraumgestaltung mit Punkt-gemusterten Sitzen und haptisch angenehmen Materialien gefiel uns ebenfalls. Die Sitzhöhenverstellung des Fahrersitzes hat einen weiten Bereich, sodass auch große Menschen noch Kopffreiheit haben werden. Für mich hätte der Verstellbereich sogar noch etwas höher sein können. Bei einer Länge von über 4,03 Meter, Breite von über 1,73 und Höhe von gut 1,47 Meter gehen die Platzverhältnisse in Ordnung.


Alles im Blick und Griff. Stets praktisch: das Multifunktionslenkrad. 

Ausstattung mit sechs Airbags
In der Basis-Ausstattung „Pure“ - ab 12.800 Euro gemäß der Preisliste April 2019 - sind bereits wichtige Sicherheitselemente an Bord, zum Beispiel: je zwei Front- und vordere Seitenairbags sowie Vorhanghangairbags in den Längsholmen, ABS mit Brems- und Berganfahrassistent, elektronische Stabilitätskontrolle, fahrdynamisches Stabiltätsmanagement und Traktionskontrolle. Außerdem gibt es elektrische Fensterheber vorn, automatische Türverriegelung nach dem Anfahren, Bordcomputer und Außentemperaturanzeige sowie Becherhalter und Ablagemöglichkeiten.
Die Version Trend, Basis des Testwagens, hat beispielsweise elektrisch bedien- und beheizbare Außenspiegel, Einparkhilfe hinten, aber nicht vorn, Klimaanlage, das praktische Brillenfach, Geschwindigkeitsregelanlage und vieles mehr. Wie im Testwagen empfanden wir Multifunktionslenkrad, Sitzheizung vorn, Lenkradheizung und anderes ebenfalls als angenehm. Der Test-Hyundai war außerdem noch mit Navi und Rückfahrkamera, elektrisch anklappbaren Außenspiegeln, Klimautomatik und mehr ausgestattet.


Für die Mitfahrer hinten. Zweifarbige Gestaltung mit Punktmuster wie vorn.



Der i20 T-GDI gibt gleich von vorn ein attraktives Bild ab.

Der Kofferraum (ab 326 Liter Fassungsvermögen) nimmt locker einiges an Gepäck auf. Im Testwagen hatte das Gepäckabteil einen Zwischenboden, was das Beladen einfacher macht. Darunter gab es weitere Verstaumöglichkeiten. Neben den verschiedenen Ausstattungsversionen können gegen Aufpreis auch noch „Pakete“ geordert werden. Beim Testwagen waren das Digital-, Komfort- und Sicherheitspaket.

Schnurrt gut los
Den Antrieb im T-GDI besorgt ein Ein-Liter-Dreizylinder mit Turbolader. Diesen Motor kennen wir schon von früheren Tests, aber nicht in Verbindung mit dem Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DCT). Mit seinen 100 PS schnurrt er gut los, wobei er mit dem DCT eine gut abgestimmte Verbindung eingeht. Besonders angenehm sind diese automatisierten Getriebe bei Stadtfahrten und Staus. Aber auch sonst schalten sie nahezu übergangsfrei. Bei vollem Tritt aufs Gaspedal, bei früheren Automatikgetrieben „Kickdwon“ genannt, geht‘s flott zur Sache. Aufgrund der weiten Spreizung des höchsten Drehmoments beginnt der zügige Vortrieb bereits bei 1500 Touren und endet erst bei 4000. Schön: Selbst bei höheren Drehzahlen und bei hohem Tempo gibt sich die Innenraumakustik zurückhaltend.
Schauen wir auf die Testwerte: Im Durchschnitt unserer gestoppten Messungen legten wir den 0-auf-100-Sprint in knapp über 10,8 Sekunden (angegeben 11,4) zurück, 60 auf 100 km/h waren in gut 6,2 Sekunden abgehakt, und von 80 auf 120 km/h dauerte es lediglich knapp 8,3 Sekunden (angegeben 8,8) – eben alles ohne eigene Schaltvorgänge. Auf der Autobahn konnten wir verkehrsgegeben zumindest mal bis gut 180 km/h fahren, angegebene Spitze190 km/h.

Zügig durch Kurven
Der Fronttriebler hat ringsum Einzelradaufhängung, vorn mit McPherson-Federbeinen und Stabis, hinten mit einer Kurbellenkerachse. Die Fahrwerksabstimmung war für uns komfortabel, aber doch so stabil, dass sich in schnellen Kurven die Seitenneigung sehr in Grenzen hielt. Wir flitzten auch durch enge, passartige Kurven, die der i20 locker abhakte. Bei schnellen Autobahnfahrten lag er ruhig auf der Straße, sodass der Fahrer den Hyundai stets einfach im Griff hatte. Wenn‘s ans Bremsen oder Anfahren ging: Vier-Kanal-ABS mit Bremskraftverteilung und Bremsassistent gehörten dazu.


Von der Heckseite her weiß der Hyundai ebenfalls zu gefallen. 

Und dann noch der Verbrauch
Klar, je nach Farbweise und Strecken ergeben sich unterschiedliche Werte. Wir waren in Orten, über Landstraßen und auf längeren Autobahnrouten, zum Teil auch bis in den Bereich der Höchstgeschwindigkeit, unterwegs und absolvierten Beschleunigungmessungen. Aus unseren zahlreichen Autotests wissen wir natürlich, dass sich das auch im Kraftstoffverbrauch niederschlägt. Der Hyundai hat sich tapfer geschlagen. Als Testwert stellten sich rund 6,5 Liter/ 100 Kilometer ein (angegebener Kombiwert 5,2 l/ 100 km).

Fazit: Der i20 ist hübsch gestylt, passt klassengemäß vom Innenraum her und lässt sich gut und problemlos fahren. Mit dem Testauto, das viel Nützliches an Bord hatte, konnten wir flott unterwegs sein, ruhige Straßen- und gute Kurvenlage inklusive. Der Verbrauch ging für uns in Ordnung. Bei Interesse sollte man sich beim Hyundai-Händler vor Ort informieren und gegebenenfalls eine Probefahrt machen. Informationen zu diesem und anderen Modellen auf www.hyundai.de       (jw)

Einige Technische Daten*
Motor: 998 ccm; 100 PS (74 kW)/ 4500 U; höchstes Drehm.: 172 Nm bei 1500 – 4000 U
Fahrwerte: 0 – 100 km/ h 11,4 Sek., 80 – 120 km/h 8,8 Sek.; Spitze 190 km/h
Länge x Breite x Höhe: 4,035 m x 1,734 x 1,474 m; Gepäckraum: 326 – 1024 l
*Laut Hyundai-Unterlagen und Kfz-Zulassungsbescheinigung Teil 1 zum Testfahrzeug

Hinweis: Alle Daten beziehen sich auf den Zeitraum des Tests. Technische Daten, Ausstattungszusammenstellungen usw. sind Unterlagen oder Angaben des Herstellers/ Importeuers entnommen. Zwischenzeitliche Änderungen sind hinsichtlich der Daten, des Stylings, der Ausstattung und evtl. angegebener Preise möglich. Die Testfahrzeuge werden uns von deutschen Herstellern oder Importeuren auf dem deutschen Markt zur Verfügung gestellt. Daher beziehen sich alle Angaben, Daten, Ausstattungen, Preise, soweit angegeben, auf den deutschen Markt. In anderen Ländern kann es andere Bezeichnungen, Ausstattungen, Spezifikationen und Preise geben. Unsere Daten (Tempo, Beschleunigung, Verbrauchshinweise), soweit angegeben, dienen  lediglich der Wiedergabe der Praxiserfahrung aus dem Testbetrieb und ein Mittel aus gestoppten Werten bzw. aus Tankvorgängen, diese zum Teil auch unter Einbeziehung der Bordcomputer-Daten. Unsere allgemeinen Angaben (Komfort, Kurvenverhalten usw.) entsprechen ausschließlich unseren persönlichen Eindrücken und eigenem Empfinden, teils auch mit eingeflossenen Hinweisen von Testbegleitern. Irrtum bleibt in allen Fällen vorbehalten. Bei Interesse sollte man sich bei Hyndai-Händlern vor Ort oder in der Region informieren oder auf der Hyundai-Internetseite (www.hyundai.de).


Lesen Sie auch den Auto-Praxistest-Report und mehr auf "Auto" unter www.presseweller.de, ohne Anmeldung aufrufbar. Es stehen diese und weitere Fotos zur Verfügung. Bei Interesse bitte anfragen. 

Dienstag, 11. Juni 2019

Attraktiv und flott: Kia Picanto GT-Line

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Der Picanto im sportlichen Look, GT-Line. (Alle Fotos (c) 2019 presseweller)

Bei Presseweller war der Kleine im Praxistest 


Siegen. 11.Juni 2019 (DiaPrw). Als der Kia Picanto T-GDI in der Version GT-Line vor der Haustür stand, waren wir erstaunt: „Wie sportlich attraktiv ist der denn aufgemacht?“. Im Test wollten wir denn auch sehen, ob er hält, was er vom attraktiven äußeren Erscheinungsbild her verspricht. Auf dem Programm standen kurvige Landstraßen und teils flotte „Ritte“ über Autobahnen. Alles lief prima, einschließlich des geringen Spritverbrauchs. Aber lesen Sie selbst.

Von den Außenmaßen her klein und dafür sehr handlich, viertürig und mit großer Laderaumklappe sowie im attraktiven Design, hell-weiß (clean white) mit roten Applikationen, präsentierte sich uns der aktuelle Kia Picanto, mit dem wir im Mai 2019 auf Testtouren waren. Der schicke Kleine ist in unterschiedlichen Ausführungen und mit verschiedenen Motoren zu haben. Für die Basisversion „Attract“ ist laut derzeit aktueller Liste ein Preis von 9.990 Euro angegeben. Wir fuhren die GT-Line-Ausführung 1,0 T-GDI. Letzteres steht für Einliter-Turbo-Einspritzmotor mit 100 PS (74 kW). Diese Version steht mit 16.090 Euro in der Liste.

Klein und pfiffig
Mit einer Länge von knapp 3,60 mal knapp 1,60 Meter Breite wirken die Maße bescheiden, aber Innen- und Laderaum boten uns guten Platz. Im Fond sitzen die Passagiere auch noch passabel. Klar, je nach Größe der Front- und Fond-Insassen geht’s natürlich enger zu. Für uns auf den Vorderplätzen und den erwachsenen probeweise Mitfahrerenden hinten passte es aber. Wenn Kinder mitfahren: Isofix-Halterungen hinten seitlich sind serienmäßig. Unabhängig davon sieht man, wie praktisch vier Türen gerade auch bei kleinen Fahrzeugen sind! Der Laderaum fasst nach Angabe 255 Liter. Unsere Version mit Zwischenboden ist im Alltag wegen der geringen Tiefe praktisch. Einkaufsbox oder -taschen oder einzelne Gepäckstücke lassen sich locker einladen. Für die Testfahrt sollte mehr Gepäck mit. Also Zwischenboden raus. So gab es genügend Raum für Koffer, Reisetasche und mehr. Da musste nichts im Innenraum verstaut werden! Das hat uns positiv überrascht. Wer mal mehr braucht: Die Rücksitze lassen sich umlegen. So zeigte sich uns der der Picanto klein und pfiffig.



Dank vier Türen gibt es guten Zugang für Fondpassagiere.

Bordcomputer und mehr
Bereits die Basisversion hat zum Beispiel einen Bordcomputer, ein Radio mit RDS- und MP3-Funktion sowie USB- und AUX-Anschluss und Zentralverriegelung. In Sachen Sicherheit sind sechs Airbags an Bord, je zwei Front- und Seitenairbags sowie Vorhangairbags. Außerdem unterstützt das elektronische Stabilitätsprogramm (ESC), einschließlich Traktionskontrolle. Wer etwas mehr in Komfort investieren will, entscheidet sich zum Beispiel für die nächste Ausstattungsstufe „Edition 7“. Da sind dann neben anderem Klimaanlage, elektrische Fensterheber vorn, Zentralverriegelung mit Funk-Fernbedienung, herausnehmbarer oberer Gepäckraumboden – praktisch - und Multifunktionslenkrad an Bord.
Die gefahrene Version GT-Line hat noch einen Knieairbag sowie beispielsweise 16-Zoll-Leichtmetallräder, Alu-Sportpedale, elektrisch einstell- und anklappbare Außenspiegel, „schlüssellose“ Bedienung mit Start-Stopp-Knopf, Nebelscheinwerfer, Stoßfänger vorn und hinten im Offroad-Look und Seitenschweller. Das Testauto hatte auch Geschwindigkeitsregelanlage, Parksensoren hinten, Rückfahrkamera, Navi, Picanto Fahr-Assistenz-Paket und andere nützliche Einrichtungen.


Übersichtliches Cockpit und Alupedale. Schön und mit sportlichem Touch die Sitze mit roten Applikationen. Wir fühlten uns wohl. 

Flott mit satter Straßenlage
Der 100-PS-Motor gefiel vom Antritt und der Elastizität her. Die Innenraumakustik war angenehm . Der kleine Turbo sprintet bei Gastritt gut los und kommt bereits aus unteren Drehzahlbereichen flott in Fahrt. Seine Elastizität verdankt er auch dem dem breit gespreizten Drehmoment (172 Newtonmeter/ Nm), das bereits bei 1500 Touren anliegt und bis 4000 Umdrehungen zur Sache geht. Es brachte Spaß, den Picanto zu bewegen und zu fordern. Mit 10,1 Sekunden im Testschnitt legte er einen flotten 0-auf-100-km/h-Sprint hin (Werksangabe 10,1), der Zwischenspurt von 60 auf 100 km/h im dritten Gang war in 6,2 Sekunden erledigt, und im fünften dauerte es für die Beschleunigung von 80 auf 120 km/h ordentliche 12, 9 Sekunden. Bei verhaltenem Verkehr und einigen tempofreien geraden Strecken war es uns auch mal wieder möglich, mehrmals die Höchstgeschwindigkeit auszustoppen. Wir kamen stets über die angegebenen 180 km/h, im Schnitt auf gut 185 km/h. Mit diesem kleinen Kia lassen sich daher auch längere Stecken gut absolvieren.
Trotz langer und teils schneller Autobahnfahrten und Beschleunigungstests hat uns am Ende der Spritverbrauch positiv überrascht. Er lag zwischen 5,1 und 6,4 Liter/ 100 Kilometer, Gesamtschnitt 5,7 l/ 100 km.


Wow, die "starke" Frontgestaltung macht was her!


Der Fronttriebler in der GT-Line-Version hatte eine relativ feste, sportliche Fahrwerksabstimmung, die sich je nach Straßenzustand etwas bemerkbar macht. Andererseits gibt es in Kurven kaum Seitenneigung. Der Picanto hat vorne eine McPherson-Federbeinachse mit Dreieckslenkern und hinten eine Verbundlenkerachse mit Schraubenfedern. Er lag bei 180 km/h ruhig auf der Bahn und hakte auch schnell gefahrene enge Kurven problemlos ab, ohne dass der Fahrer „Nachhilfe“ geben musste.Früher haben wir dazu „Satte Straßenlage“ geschrieben. Machen wir es hier auch mal wieder - einfach, weil es passt.  (jw)

Fazit: Die Fahrten mit dem handlichen und spritzigen Kia Picanto GT-Line 1,0 T-GDI haben Spaß gemacht. Er war praktisch im Stadtverkehr und beim Parken und flott auf der Autobahn. Trotz fester, sportlicher Fahrwerksabstimmung fanden wir den Kleinen als für uns insgesamt angenehm. Hinzu kam der günstige Gesamtverbrauch. Hat er gut gemacht, der attraktiv aufgemachte Kleine!

*Technische Daten
L x B x H in m/ Laderaum in l: 3,595 x 1,595 x 1,485; 255 – 1010
Motor/ Drehmoment: 3 Zylinder, 998 ccm, 74 kw/ 100 PS bei 4500 U, 172 Nm bei 1500 – 4000 U
Fahrwerte: 0 – 100 km/h 10,1 Sek., Spitze: 180 km/h
Verbrauch komb. in l/100 km/ CO2 komb. g/km: 4,6/ 107; Effizienzklasse B, Euro 6 
*Laut aktueller KIA-Liste und Zulassungsbescheinigung

Hinweis: Alle Daten beziehen sich auf den Zeitraum des Tests. Technische Daten, Ausstattungszusammenstellungen usw. sind Unterlagen oder Angaben des Herstellers/ Importeuers entnommen. Zwischenzeitliche Änderungen sind hinsichtlich der Daten, des Stylings, der Ausstattung und evtl. angegebener Preise möglich. Die Testfahrzeuge werden uns von deutschen Herstellern oder Importeuren auf dem deutschen Markt zur Verfügung gestellt. Daher beziehen sich alle Angaben, Daten, Ausstattungen, Preise, soweit angegeben, auf den deutschen Markt. In anderen Ländern kann es andere Bezeichnungen, Ausstattungen, Spezifikationen und Preise geben.Unsere Daten (Tempo, Beschleunigung, Verbrauchshinweise), soweit angegeben, dienen  lediglich der Wiedergabe der Praxiserfahrung aus dem Testbetrieb und ein Mittel aus gestoppten Werten bzw. aus Tankvorgängen, diese zum Teil auch unter Einbeziehung der Bordcomputer-Daten. Unsere allgemeinen Angaben (Komfort, Kurvenverhalten usw.) entsprechen ausschließlich unseren persönlichen Eindrücken und eigenem Empfinden, teils auch mit eingeflossenen Hinweisen von Testbegleitern. Irrtum bleibt in allen Fällen vorbehalten. Bei Interesse sollte man sich bei Kia-Händlern vor Ort oder in der Region informieren oder auf der Kia-Internetseite (www.kia.com).

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Mittwoch, 8. Mai 2019

Ein Kleiner, aber schick sowie praktisch und locker zu fahren und sparsam: Space Star


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Bei Presseweller war der Stadtflitzer von Mitsubishi in der Version 1,2 Top im Praxis-Test






Der Space Star, hier mit 15-Zoll-Leichtmetallfelgen, sieht schnittig aus.
(Alle Fotos (c) 2019 presseweller)



Siegen. 8. Mai 2019 (DiaPrw). „Space Star“ heißt der kleine Stadtflitzer von Mitsubishi, der in der Modellversion 2019 bei Presseweller im Praxistest stand. Das handliche Auto mit vier/ fünf Türen war sehr praktisch bei Stadtfahrten, machte aber auch eine gute Figur bei Überland- und Autobahnfahrten. Wir haben alles probiert, und es hat gepasst. Zum Test stand die Version „Top“ mit „Extra-Paket“. Den Antrieb besorgte der 1,2-Liter-Motor mit 80 PS.

Der Space Star war auch im April 2019 laut Firmen-Presse-Information wieder das meistverkaufte Mitsubishi-Modell in Deutschland. Klein, aber fein: Der gut ausgestattete Testwagen zeigte sich von außen schnittig gestylt und machte im Verbund mit 15-Zoll-Leichtmetallfelgen und Heckspoiler einen attraktiven Eindruck. Der setzte sich im apart gestalteten Innenraum fort. Einstieg und Sitzkomfort empfanden wir als gut. Im offiziellen „Kleinwagen“ gingen für uns auch im Fond die Bein- und Kopffreiheit in Ordnung. Viel größere Personen müssen auf der Rückbank bei Kopf- und Beinfreiheit klassengemäß Einschränkungen hinnehmen. Auf den Vorderplätzen stand uns genügend Raum zur Verfügung. Das Cockpit ist übersichtlich, die Beschalterung passt, und der Schalthebel geht gut zur Hand. Zum Motor und den sich inzwischen ständig wieder neueren Vorgaben der EU zur Verbrauchsmessung: Laut information von Mitsubishi Motors erfüllen die Motoren im Space Star mit 1,0 und 1,2 Liter Hubraum bereits jetzt die ab 1. September 2019 geltenden Werte nach der Richtlinie Euro-6d-TEMP.



Hier hat der Fahrer alles gut im Blick und Griff. 


In der Stadt unterwegs
Es ist praktisch, mit Kleinwagen im Stadtverkehr unterwegs zu sein und einzuparken. Der Space Star, der eine Länge von knapp 3,80 Meter (m) und Breite von 1,665 m hat, ist übersichtlich und leicht zu handhaben, kleiner Wendekreis inklusive. Das ist hilfreich in Orten, bei Parklücken, -häusern und -plätzen, vor allem, wenn sie – wie immer noch nicht selten – eng sind. Beim Ein- und Aussteigen sind außerdem vier Haupttüren wegen der geringeren Breite vorteilhaft. Wir sehen solche Autos auch als Alternative für Senioren und junge Menschen, die einerseits öfter im Citybereich unterwegs sind, andererseits aber auch mal Touren unternehmen wollen.
In der Stadt lässt sich der Mitsubishi locker fahren. Wir rollen lässig im fünften Gang mit. Das Getriebe ist gut abgestuft, ab so gut 1300 Touren lässt sich sanft beschleunigen. Das Testauto war mit dem Eco-Drive-Assistenten ausgestattet. Er zeigt mit grünen oder roten Kästchen an, ob man im verbrauchsgünstigen Bereich liegt, besser schaltet oder das Gas wieder lupft. Wir haben uns oft daran orientiert.



Vier Türen sind praktisch beim Parken und für den Einstieg auf die Rückbank sowie beim Aussteigen. 


Vieles serienmäßig
Den Space Star gibt es nach der aktuellen Preisliste aus April 2019 bereits ab 9.990 Euro, die Version „Top“ wie der Testwagen schlägt danach mit ab 14.390 Euro zu Buche. Außerdem werden teils Sondermodelle angeboten.
Bereits im Basismodell enthalten sind neben anderem Getränkehalter vorne und hinten, Multi-Informationsdisplay, zum Beispiel mit Angaben zu Außentemperatur, Durchschnittsverbrauch und Service-Informationen, höhenverstellbarer Fahrersitz, geteilte Rücksitzbank, Isofix-Kindersitzbefestigungen hinten seitlich, elektrische Fensterheber vorn, elektrisch einstellbare Außenspiegel und vieles mehr.
Zur Sicherheit und Fahrunterstützung sind zum Beispiel vorne zwei Front- und Seitenairbags an Bord sowie vorn und hinten seitlich Kopfairbags, ABS mit Bremsassistent, Berganfahrhilfe sowie elektronische Stabilitäts- und Traktionskontrolle.
In der Top-Ausstattung mit Extra-Paket wie im Testauto gab es beispielsweise Bi-Xenon-Scheinwerfer, LED-Rückleuchten, Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, Multifunktionskenkrad, Tempomat, Audioanlage mit CD- und MP3-Funktion, Bluetooth-Schnittstelle mit Freisprecheinrichtung, schlüssellose Bedienung durch Smart-Key-System mit Start-Stopp-Knopf und mehr.
So zeigte sich uns der City-Flitzer als komfortabel, wozu auch die passende Federungs- und Dämpferabstimmung beitrug.



Vorne boten uns die leicht ausgeformten Sitze guten Seitenhalt.


Stabile Kurvenlage
Mit dem Space Star konnten wir selbst enge Kurven flott angehen, wobei er auch bewusst durchgeführte Lastwechsel sauber abhakte. Die Seitenneigung empfanden wir als gering. Auf der Autobahn zog der Kleine selbst bei über 170 km/h stabil seine Bahn. In Verbindung mit dem relativ ruhigen Geräuschpegel auf Strecke sagen wir dazu: sicher und angenehm! Der Fronttriebler hat vorne eine McPherson-Federbein- und hinten eine Verbundlenkerachse, vorn sind belüftete Bremsscheiben, hinten Trommelbremsen Serie.

Elastischer Motor und geringer Verbrauch
Der kleine Mitsubishi tritt ordentlich an, vor allem zeigte er sich elastisch. Wir konnten ihn bereits aus dem unteren Drehzahlbereich beschleunigen und locker im 5. Gang in der Stadt fahren. Das höchste Drehmoment, 106 Newtonmeter (Nm), stellt sich bei 4000 Touren ein. Wer will, kann den Motor bis 6000 Umdrehungen hochjubeln. Der 1,2-Liter-Dreizylinder-Motor leistet 80 PS (59 kW) und harmonierte gut mit dem Fünfgang-Schaltgetriebe. Den 0-auf-100-Spurt absolvierten wir im Testschnitt in 11,9 Sekunden (Werkswert 12,7 Sekunden). Wenn es mal ging, fuhren wir ihn auf der Autobahn bis über 170 km/h, konnten die Spitze aufgrund der Verkehrsgegebenheiten aber nicht ausstoppen. Angegeben sind 180 km/h. Das ist für diese Klasse ein  ordentlicher Wert. Beim Zwischenspurt von 60 auf 100 km/h im 3. Gang vergingen im Durchschnitt 8,8 Sekunden, von 80 auf 120 km/h im 5. Gang waren es 20,5 Sekunden. Wer in diesem Bereich zügiger beschleunigen will, sollte einen Gang runterschalten.
Bei der Beobachtung der Kraftstoffanzeige waren wir immer erstaunt. Es dauerte einige Zeit, bis der Tank sich von voll auf halbvoll geleert hatte. Unser Eindruck bestätigte sich an der Tanke: teils unter 5,2 Liter. Es stellte sich ein Gesamtschnitt von knapp 5,3 Liter pro 100 Kilometer ein (angegebener Kombiwert 4,9 l/ 100 km). Das alles in gemischter Fahrweise mit nicht wenigen Kurzstrecken, Autobahn sowie Beschleunigungs- und Tempo-Tests und Landstraßenfahrten. Ein gutes Ergebnis! So lässt sich inklusive der Anschaffungskosten relativ preiswert fahren.



Die Frontpartie des Testwagens empfanden wir als markant. Sie ist schnittig und attraktiv gestylt. 


Fazit: Der vier-/ fünftürige und fünfsitzige „City-Flitzer“ Space Star von Mitsubishi ist schnittig gestylt. Er lässt sich gut fahren und punktet im Orts- und Parkverkehr aufgrund seiner Maße und seiner vier Türen, gibt aber auch im überörtlichen Verkehr, inklusive Autobahn, ein gutes Bild ab. Der Dreizylinder-Motor schnurrt leistungsbezogen ordentlich los und knauserte beim Spritverbrauch. Noch was: Es gibt fünf Jahre – maximal bis 100.000 Kilometer – Herstellergarantie! Wer sich selbst überzeugen will, schaut beim Mitsubishi-Händler in der Region vorbei oder informiert sich auf der Homepage: www.mitsubishi-motors.de

Einige Technische Daten*

Motor: 3 Zylinder, 1193 ccm Hubraum, 80 PS (59 kW) bei 6000 U;
höchstes Drehmoment 106 Nm/ 6000 U; Spitze: 180 km/h; 0 – 100 km/h: 12,7 Sek.

Länge x Breite x Höhe in m: 3,795 x 1,665 x 1,505 m

Verbrauch/ CO2 komb.: 4,9 l/ 100 km; 111 g/km, Effizienklasse C, EURO 6d-TEMP
*Die Angaben beziehen sich auf den Testwagen, Version TOP mit Extrapaket, nach Unterlagen von Mitsubishi-Motors Deutschland und teils laut Zulassungsbescheinigung Teil 1.

Hinweis: Alle Daten beziehen sich auf den Zeitraum des Tests.Technische Daten, Ausstattung usw. sind neben eigenen Anschauungen den Unterlagen des Herstellers/ Importeurs entnommen. zwischenzeitliche Änderungen sind hinsichtlich der Daten, des Stylings, der Ausstattung und evtl. angegebener Preise möglich. Die Testfahrzeuge werden uns von deutschen Herstellern oder Importeuren auf dem deutschen Markt zur Verfügung gestellt. Darauf beziehen sich alle Angaben. In anderen Ländern kann es andere Bezeichnungen, Ausstattungen, Spezifikationen und Preise geben. Unsere selbst ermittelten Daten (Fahrwerte,Verbrauchshinweise) dienen lediglich der Wiedergabe unserer Erfahrung aus dem Testbetrieb. Unsere allgemeinen Angaben (Komfort, Kurvenverhalten usw.) entsprechen ausschließlich unseren persönlichen Eindrücken und eigenem Empfinden. Irrtum bleibt in allen Fällen vorbehalten.
Zu Fotos: Mit Hinweis auf unsere Urheberschaft dürfen sie frei veröffentlicht werden. Bei einer kommerziellen Verwendung bitte unbedingt bei uns anfragen. Es stehen weitere Fotos zur Verfügung. . . 

Berichte und mehr von uns zu den Themen Auto und Verkehr finden Sie über die Seite „Auto“ bei www.presseweller.de. Sie ist ohne Anmeldung zugänglich.

Donnerstag, 6. September 2018

Hübsch gestylt und gut zu fahren: Hyundai Kona

Hinweis zum Datenschutz: Auf diesen Seiten werden vom Betreiber des blogger-Portals Cookies gesetzt, Statistiken u. a. erstellt. Sofern Sie über unsere Seite presseweller.de auf diese Seite gekommen sind, haben wir dort auf den Datenschutz hingewiesen und darauf, dass Sie sich mit Anklicken dieser Seiten mit den Bedingungen einverstanden erklären. Von uns selbst werden Ihre Daten nicht verwendet und nicht weitergegeben. 
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Der Hyundai Kona zeigt sich mit attraktivem Styling. Die besondere Farbgebung gefiel nicht nur uns. (Alle Fotos (c) presseweller)




Presseweller fuhr den 1,0 T-GDI mit Frontantrieb in der Version Style und mit Extras im Praxistest

6. September 2018. Siegen (DiaPrw). Die Testwagenfarbe, eine helle Grün-gelb-Mischung erregte Aufmerksamkeit: „Das Auto sieht gut aus“, sagte uns ein Passant, „mir gefällt diese tolle Farbe“. Wir antworteten, dass sie uns auch gefällt und sich das Auto außerdem gut fahren ließe. Diese besondere Farbe heißt übrigens „Acid Yellow Metal“. Den Kona 1,0 T-GDI in der Version Style nahmen wir im August 2018 unter die 18-Zoll-Räder. 

Das kompakte SUV „Kona“ sieht hübsch aus und lässt sich locker fahren. Die Platzverhältnisse im knapp 4,17 Meter langen und 1,80 breiten Hyundai sind ordentlich, und das Ladeabteil, das je nach Sitznutzung zwischen 361 und 1143 Liter fasst, lässt sich ohne Mühe bestücken. Der Kandidat wusste auch vom Interieur her zu gefallen sowie mit der auf Strecke angenehmen Laufruhe. Die Bordinstrumente liegen im Blickfeld des Fahrers, das Sechsganggetriebe mit dem für uns gut zur Hand liegenden Schalthebel ließ sich flott bedienen. Praxisgerecht waren wir mit dem Kona auf Kurzstrecken, diversen kurvenreichen Straßen und längeren Autobahnrouten unterwegs.



Alles im Blick und im Griff.

Übrigens bekamen die Nachbarn am Vortag der Testwagenanlieferung ihren neuen Kona. Sie waren am nächsten Tag ebenso wie wir erstaunt, dass da nun zwei Hyundais nebeneinander vor den Häusern standen. War schon der Vorgänger ein Hyundai, sollte es nun eine Nummer größer, praktischer und kräftiger sein.


Klappe hoch: Der Kona ließ sich beqem beladen. 


Schon im Basismodell vieles an Bord
Bereits das Basismodell „Pure“ geizt nicht mit Ausstattung. Wichtige Sicherheitsausstattung und einige „Assistenten“ sind an Bord, zum Beispiel sechs Airbags, ESC (elektronische Stabilitätskontrolle), Traktionskontrolle, ABS, Berganfahrhilfe- und abfahrtassistent, aktiver Spurhalteassistent und der Aufmerksamkeitsassistent. Bei längeren Fahrten fragte er per Schrifzug und mit Kaffeetassensymbol im Display an, ob wir eine Pause einlegen wollten. Dem wollten wir zwar nicht immer folgen, aber es ist gut, wenn man hin und wieder einmal daran erinnert wird. Es gibt neben anderen Einrichtungen elektrisch verstell und beheizbare Außenspiegel, Multifunktionslenkrad, Geschwindigkeitsregel- und Begrenzungsanlage, die gut bedienbar war, Start-Stopp-Automatik, elektrische Fensterheber, Bordcomputer, RDS-Radio, Klimaanlage sowie diverse Ablagefächer und Getränkehalter. Ordentlich.


Hübsches Interieur. Die Platzverhältnisse und der Sitzkomfort waren vorn und im Fond in Ordnung.


Der Testwagen hatte außerdem Navi mit großem Bildschirm, 18-Zoll-Leichtmetall-Felgen, beheizbares Lenkrad, Smart-Key-Bedienung, Notbremsassistent,Totwinkelassistent, Einparkhilfe vorn, Rückfahrkamera und Querverkehrswarner hinten sowie viele weitere nützliche und komfortable Einrichtungen. Dazu gehörte auch das Head-up-Display. Auf Knopfdruck fährt eine Scheibe aus der Oberseite des Armaturenbretts. Nun hat der Fahrer die gefahrene Geschwindigkeit und je nach Bedarf weitere Infos direkt im Blick. Kennen wir bereits von viel früher aus Tests, aber hier schien es für uns „passgenau“ zu sein. Prima Sache.

Kurvenfest und flott
Der Fronttriebler, ringsum Einzelradaufhängung, vorne Mc-Pherson-System, hinten Verbundlenker, jeweils mit Stabis, ist fahrwerksmäßig eher fest abgestimmt und zeigt wenig Seitenneigung in Kurven, lässt den Insassen aber Komfort. Auch bei schnellem Autobahnritt lag er sauber auf der Bahn. Wir forderten ihn aber ebenfalls bei flotten Kurvenfahrten auf einigen unserer passartigen Standardstrecken. Da gab‘s kein Vertun: Der Kona zog ohne Zucken und Versatz durch. Selbst bei bewusstem Einbremsen war er gleich wieder in der Spur. Wir empfanden das Kurvenverhalten durchweg als sicher.



Auch im Detail wirkt das Styling attraktiv. 

Nun ging es im Test natürlich noch um Beschleunigung und Tempo. Für den Antrieb ist ein Dreizylinder-Einliter-Motor mit Turbolader zuständig. Wie andere Hersteller verfolgt Hyundai damit das so genannte Downsizing, also geringere (Hubraum-) Größe. Das Motörchen bringt es auf 120 PS (88 kW) bei 6000 Touren. Das höchste Drehmoment von 172 Newtonmetern startet laut Papieren bereits bei 1500 Touren. Der Motor kommt recht gut zur Sache, wobei sich stärkerer Vortrieb ab rund 1800 bis 1900 Umdrehungen einstellte und dann den Kona gut beschleunigen ließ. Im Durchschnitt unserer Messungen lagen wir, was nicht so häufig vorkommt, beim 0-auf-100-Sprint mit rund elf Sekunden deutlich unter der Angabe (12 s). Die Werte für Zwischenbeschleunigungen ergaben von 60 auf 100 km/h im 3. Gang knapp sieben Sekunden, von 80 auf 120 km/h im 5. Gang dauerte es knapp zwölf Sekunden. Passt alles. Das gilt auch für die gestoppte Spitze von gut 182 km/h. Das sind alles Werte, mit denen man durchaus zügig unterwegs sein kann.

Verbrauch geht so in Ordnung
Zum Verbrauch müssen wir oft schreiben: „in Ordnung“. So ist es auch, weil sich die Werte immer individuell, nach eigenem Fahrverhalten, ergeben. Standardmessungen, auch nicht die neue, seit 1. September 2018 gültige, können das nicht abbilden. Obwohl wir „Praxis-Tests“ machen, bleibt nicht aus, dass wir die Motoren für Höchstgeschwindigkeitsfahrten, Beschleunigungs- und Kurventests maximal fordern müssen. Den Hyundai fuhren wir mit ab 7,0 Litern/100 km, im Schnitt gut 7,5 l (angegebener Kombiwert nach dem zur Testzeit relevantem Verfahren bei 18-Zoll-Bereifung) 5,4 l/100 km). Für komfortables und für bei Bedarf sehr flottes Fahren empfanden wir den Testwert als akzeptabel. Wir werden in einigen Wochen einmal die Nachbarn fragen, wie bei ihrem Kona der Verbrauch aussieht.

Fazit: Der Hyundai Kona ist ein handliches, kompaktes SUV, das sich angenehm fahren lässt und mit dem man flott unterwegs sein kann. Von der Geräumigkeit her bietet es sich gut für Familien an. Bereits die Ausstattung im Basismodell „Pure“ ist ordentlich. Nähere Informationen, vielleicht mit Probefahrt, beim Hyundai-Händler vor Ort, in der Region oder auf der Internetseite www.hyundai.de

*Technische Daten
Ottomotor: 998 ccm, 120 PS (88 kW), höchstes Drehmoment 172 Nm 1500 – 4000 U
L x B x H (in m): 4,165 x 1,80 x 1,55; Laderaum: 361 – 1143 l
Fahrleistung: Spitze 181 m/h, 0 – 100 km/h: 12 s
Verbrauch und CO2-Ausst. komb.: 5,4 l/ 100 km; 125 g/km: Effizienklasse B, Euro 6
(für ab 1. September 2018 erstmals zugelassene Fahrzeuge können die Werte anders sein)
*Alle Angaben nach Hyundai-Unterlagen/ Fahrzeugpapieren

Hinweis: Alle Daten beziehen sich auf den Zeitraum des Tests. Technische Daten, Ausstattung usw. sind neben eigenen Anschauungen den Unterlagen des Herstellers/ Importeurs entnommen. zwischenzeitliche Änderungen sind hinsichtlich der Daten, des Stylings, der Ausstattung und evtl. angegebener Preise möglich. Die Testfahrzeuge werden uns von deutschen Herstellern oder Importeuren auf dem deutschen Markt zur Verfügung gestellt. Darauf beziehen sich alle Angaben, incl. Preisen, soweit angegeben. In anderen Ländern kann es andere Bezeichnungen, Ausstattungen, Spezifikationen und Preise geben. Unsere selbst ermittelten Daten (Fahrwerte,Verbrauchshinweise) dienen lediglich der Wiedergabe unserer Erfahrung aus dem Testbetrieb. Unsere allgemeinen Angaben (Komfort, Kurvenverhalten usw.) entsprechen ausschließlich unseren persönlichen Eindrücken und eigenem Empfinden. Irrtum bleibt in allen Fällen vorbehalten.

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Samstag, 30. Juni 2018

Starkes Design: Mitsubishi Eclipse Cross


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Der Eclipse-Cross gefällt mit seinem eigenständigen Hinguck-Design, hier mit 18-Zoll-Rädern. (Alle Fotos (c) presseweller)

Das laufruhige Coupé-SUV im Praxistest bei Presseweller


Siegen. 30. Juni 2018 (DiaPrw). Mit seinem starken, eigenständigen Design wirkt der neue Eclipse Cross ClearTec von Mitsubishi groß und kräftig. Wir nahmen das Modell mit Frontantrieb und dem gut schaltbaren Sechsganggetriebe in der Ausstattungsversion „Top“ Mitte Juni 2018 unter die Räder. Gute Fahreigenschaften, angenehmes Raumgefühl und hohe Laufruhe waren bereits nach wenigen Strecken erste Fazits.

Als wir den Eclipse Cross das erste Mal live vor uns sahen, waren wir vom eigenständigen Design, das sich von der Frontpartie mit der Ausgestaltung der unteren Lampenpartien über die keilförmig wirkenden Seitenpartien bis zum geteilten auffälligen Heckbereich zieht, angetan: dynamisches Stylinguter. Einstieg, angenehme Sitzposition und im Fahrerblick liegende große Rundiinstrumente untermauerten unseren Eindruck. Dazu trug auch das feine Interieur bei wie die Klavierlack- und Carbonoptik mit Silberakzenten der Cockpitverkleidung. Das neue Modell soll die Lücke zwischen dem Kompakt-SUV ASX, den wir wie viele andere Mitsubishi-Modelle bereits im Test hatten, und dem Familien-SUV Outlander schließen. Das passt, weil der Eclipse einerseits gute Raumverhältnisse bietet, andererseits aber auch überschaubar ist.



Wow, auch die seitliche Frontpartie  sieht stark aus.

Gibt sich großzügig

Das Auto macht was her. Mit einer Länge und Breite von gut 4,40 mal knapp 1,81 Meter, zeigt er sich auch im Innenraum großzügig. Die Sitzverhältnisse auf den Seitenhalt bietenden Vordersitzen und den Fondsitzen empfanden wir vom Platzangebot und vom Sitzkomfort her als gut. Der Laderaum mit Zwischenboden, ab 359/ 466 Liter Fassungsvermögen, lässt sich locker bestücken und durch die geteilt umlegbaren Rücksitzlehnen erweitern. Nicht alltäglich: Die Rücksitze sind um bis zu 20 Zentimeter nach vorne oder hinten verschiebbar, und die Neigung der Rücksitzlehnen lässt sich achtfach verstellen.
Bereits in der Version „Basis“ ist die Ausstattung ordentlich, vom Unterfahrschutz vorn und hinten, den elektrisch verstell- und beheizbaren Außenspiegeln und den ringsum elektrischen Scheibenhebern über Zentralverriegelung mit Fernbedienung und Mittelarmlehne vorn bis hin zum Audiosystem, der Tempoautomatik mit Geschwindigkeitsbegrenzer und zur Klimaautomatik.



Fahrerplatz mit griffigem Multifunktionslenkrad. 


Der Testwagen in der Version „Top“ war so umfangreich bestückt, dass das in diesem Bericht den Rahmen sprengen würde. Einige Beispiele: DAB-Radio, Bluetooth-Schnittstelle mit Freisprecheinrichtung, Soundsystem mit neun Lautsprechern und Subwoofer, Sitzheizung vorn und hinten seitlich, beheizbare Frontscheibe, Rückfahrkamera mit 360-Grad-Umgebungskamera und gut sichtbarer Anzeige auf dem Bordmonitor sowie schicke Lederausstattung mit Ziernähten und vieles, vieles mehr! Dazu gibt es einen Pluspunkt für die Laufruhe. Schon klasse.



Guter Einstieg und ordentliche Platzverhältnisse im Fond.

Aber sicher doch

Komfort ist angenehm, aber nicht alles. Sicherheit und Assistenz spielen im heutigen lebhaften Straßenverkehr immer wichtigere Rollen. Beim Eclipse Cross sind sind neben anderem sieben Airbags, Elektronische Stabilitätskontrolle, Traktionskontrolle, Bremsassistent und Berganfahrhilfe an Bord. Außerdem wird der Fahrer beispielsweise durch Spurhalte- und Fernlichtassistenten und ein Auffahrwarnsystem mit Fußgängerkennung und Notbremsassistent unterstützt. Der Testwagen hatte zudem einen Auspark- und einen Totwinkelassistenten – kurz, viel Nützliches fürs sichere Fahren.



Die markante Heckgestaltung fällt gleich auf. 


Liegt gut, läuft gut

Der fest abgestimmte, aber für die Insassen komfortable „Cross“ mit einer Bodenfreiheit von 18,3 Zentimetern rollt auf 18-Zoll-Rädern. Vorne ist er mit Einzelradaufhängung an McPherson-Federbeinen bestückt, hinten mit Multilenker-Einzelradaufhängung, jeweils mit Querstabilisator. Das Coupé-SUV liegt auch bei hohem Tempo satt auf der Straße und steckt Unebenheiten gut weg. In engen Kurven auf passartigen Mittelgebirgsstrecken zeigte er, was er kurvenmäßig drauf hat. Problemlos ging es durch flott angegangene Kehren – als zöge er sich selbst sicher dadurch. Dazu sagen wir nur „prima“.
Der neu entwickelte 1,5-Liter-Turbobenziner, den wir teilweise auch im wählbaren Eco-Modus fuhren, bringt 163 PS (120 kW) an die Kupplung. Das ermöglicht kraftvollen Vortrieb. Bei knapp unter 1800 Touren kommt der Turbo in die Pötte. Das höchste Drehmoment von 250 Newtonmeter (Nm) steht über einen weiten Bereich bis zu 4500 Touren zur Verfügung. Den 0-auf-100-Sprint hakten wir im Mittel im Rahmen der Vorgabe, 10, 3 Sekunden, zurück. Von 60 auf 100 km/h im dritten Gang ging es im Test in ordentlichen 6,0 Sekunden. Von 80 auf 120 km/h im fünften Gang dauerte es im Testmittel schließlich 12,7 Sekunden. Auf Strecke geht der Cross locker auf über 190 km/h. Aufgrund der Verkehrsgegebenheiten fuhren wir tachomäßig nur bis knapp 200 km/h und konnten die angegebene Spitze – 205 km/h – nicht austesten.

Da bleibt noch der Verbrauch: Wir haben den Testwagen mit ab 7,1 Litern/ 100 Kilometer gefahren und kamen auf einen Gesamtschnitt von knapp 8,2 Litern. Das liegt über der Kombivorgabe von 6,6 l/ 100 km, geht für uns aber für das große Auto, einschließlich der verschiedenen Vollgastests, in Ordnung.

Fazit: Das Coupé-SUV Mitsubishi Eclipse Cross macht mit seiner dynamischen Linienführung was her. Es wusste auch mit dem schicken und geräumigen Innenraum zu gefallen und ließ sich mit überwiegend guter Leistungscharakteristik entspannt, durchaus flott und kurvengängig fahren.
In der Preisliste steht für das Frontantriebsmodell in Basis-Version ein Preis von 21.990 Euro. Mehr Informationen und vielleicht Probefahrt beim Mitsubishi-Händler. Infos insgesamt auf www.mitsubishi-motors.de

Einige technische Daten*


Länge, Breite, Höhe in m: 4,405 x 1,805 x 1,685
Laderaum in l: 359/ 466 – 1159
Motor, ccm, PS (kW), Drehmoment: 1499, 163 (120)/ 5500 U, 250 Nm/ 1800 – 4500 U
Fahrwerte: 0 – 100 km/h 10,3 Sek., Spitze 205 km/h
Verbrauch, CO2-Aust. komb.: 6,6 l/ 100 km, 151 g/ km, Euro 6

*Nach Mitsubishi-Unterlagen und Fahrzeugbescheinigung

Hinweis: Alle Daten beziehen sich auf den Zeitraum des Tests. Technische Daten, Ausstattungszusammenstellungen usw. sind neben eigenen Anschauungen den Unterlagen oder Angaben des Herstellers/ Importeurs entnommen. zwischenzeitliche Änderungen sind hinsichtlich der Daten, des Stylings, der Ausstattung und evtl. angegebener Preise möglich. Die Testfahrzeuge werden uns von deutschen Herstellern oder Importeuren auf dem deutschen Markt zur Verfügung gestellt. Darauf beziehen sich alle Angaben, incl. Preisen, soweit angegeben. In anderen Ländern kann es andere Bezeichnungen, Ausstattungen, Spezifikationen und Preise geben. Unsere selbst ermittelten Daten (Fahrwerte,Verbrauchshinweise), soweit angegeben, dienen lediglich der Wiedergabe der Praxiserfahrung aus dem Testbetrieb und sind Mittelwerte aus gestoppten Zeiten bzw. aus Tankvorgängen, diese zum Teil auch unter Einbeziehung der Bordcomputer-Daten. Unsere allgemeinen Angaben (Komfort, Kurvenverhalten usw.) entsprechen ausschließlich unseren persönlichen Eindrücken und eigenem Empfinden, teils auch mit eingeflossenen Hinweisen von Testbegleitern. Irrtum bleibt in allen Fällen vorbehalten. Bei Interesse sollte man sich bei Mitsubishi-Händlern informieren oder auf der Mitsubishi-Internetseite www.mitsubishi-motors.de

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