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Freitag, 4. Mai 2018

Flott und locker zu fahren: Kia Rio – Bravo!



Sieht schick aus, der Kia Rio, hier als T-GDI Platinum. 
(Alle Fotos (c) presseweller)

Der T-GDI 120 in der Ausstattungsversion Platinum

Siegen. 4. Mai 2018 (DiaPrw). Läuft gut, bringt Fahrfreude: Die aktuelle Version des Kia Rio stand bei uns im April 2018 in den Test-Startlöchern. Den hübsch und modern gestylten Fünftürer in der Ausführung T-GDI 120 mit Sechsgang-Schaltgetriebe nahmen wir in der Ausstattungsversion Platinum unter die Räder. Das T-GDI 120 steht für den Benziner-Einspritzmotor mit Turbolader, Leistung 120 PS. Der Rio ließ sich leicht bedienen und flott fahren.



Der fünftürige Rio sieht auch von der Seite her gut aus. 


Hatten wir vor Jahren bereits einen Kia Rio im Test, zeigte sich die aktuelle Version moderner und mit vielen Assistenzsystemen, neben anderem ebenfalls mit Rückfahrkamera, Start-Stopp-Knopf sowie Knopfdruck-Bedienung von Türen und Kofferraum. Das Interieur wirkte apart. Der gut 4,06 Meter lange und über 1,72 breite Kleinwagen bietet gute Platzverhältnisse, und der Kofferraum – im Testwagen mit abnehmbarem Zwischenboden – ist mit 325 Litern Norm-Fassungsvermögen klassengemäß ebenfalls sehr ordentlich. Auf Strecke erwies sich der Kandidat als angenehm laufruhig. Wichtig, dass alles gut passt. Schließlich gibt es in dieser Klasse einige Mitbewerber.


Fahrerplatz. Übersichtlich. Sportliche Alu-Pedale, griffiges Lenkrad und knackig-schaltbares 6-Gang-Getriebe.


Bis zur Rückfahrkamera
In der Basisversion Attract verfügt der Fronttriebler bereits über wichtige Sicherheitssysteme und Fahrhilfen, beispielsweise über sechs Airbags, Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESC) mit Traktionskontrolle und Bremsstabilisierung im Geradeauslauf, ABS sowie über Bremsassistent und Berganfahrhilfe und höhenverstellbare Kopfstützen auf allen Sitzplätzen, vorne auch neigungsverstellbar. Ansonsten ist Praktisches an Bord, zum Beispiel die Tasche an der Rückenlehne des Beifahrersitzes, Fußmattenset, Getränkehalter vorn und hinten, elektrisch einstellbare Außenspiegel, asymmetrisch geteilt Rücksitzlehne, Bordcomputer, Multifunktionslenkrad, USB- und AUX-Anschluss, das Kia-Radio mit RDS- und MP3-Funktion sowie vieles mehr. In der aktuellen Preisliste beginnen die Preise bei 11.690 Euro.
Der Platinum-Testwagen bot umfangreiche Zusatzeinrichtungen. Die reichten unter anderem von den beheizbaren und elektrisch anklappbaren Außenspiegeln und der Geschwindigkeitsregel- und begrenzungsanlage über Klimaautomatik, SmartKey-Bedienung mit Startknopf, Glasschiebedach mit elektrischer Betätigung sowie Parksensoren hinten und Rückfahrkamera bis zum Navi mit Sieben-Zoll-Bildschirm, Kia-Kartennavigation, Kia-Connected-Services und anderem. Damit war vieles an Bord, das auf Strecke gute Dienste leisten kann.


Klassengemäß gute Platzverhältnisse für die Fond-Passagiere. 


Liegt satt, kommt gut
Der Fronttriebler, vorne McPherson-Federbein-, hinten Verbundlenkerachse, ist fest abgestimmt. Er zeigte sich mit satter Straßen- und Kurvenlage. Bei schnell angegangenen Bergstraßen-Kehren mussten die elektronischen Helferlein nicht eingreifen. Auch bei Höchsttempo lag er ruhig auf der Autobahn, sodass sich der Rio in allen Situationen locker fahren ließ. Nahezu intuitive Bedienung, verbunden mit übersichtlichem Cockpit machen es dem Fahrer leicht.



Ordentliches Ladeabteil, hier mit herausnehmbarem Zwischenboden. 


Das Ein-Liter-Motörchen mit 120 PS (88 kW) macht seine Sache gut, der Lader springt relativ früh an. Ab etwa 1400 Touren kommt bereits verstärkter Vortrieb ins Spiel – höchstes Drehmoment ab 1500 Touren. Dann geht es munter weiter. Das frühe Ansprechen macht sich bei Passkehren immer besonders gut. Da wir bereits vor über 30 Jahren schnelle Turbos gefahren haben, bei denen sich der Ladedruck erst ab um die 3500 Touren aufbaute, wissen wir das frühe Einsetzen zu schätzen. Insgesamt brachte der Rio T-GDI 120 Fahrspaß. Beim 0-auf-100-Sprint verpassten wir mit 10,7 Sekunden leicht den angegebenen Wert von 10,2 Sekunden, aber von 60 auf 100 km/h im dritten Gang sprintete der Kia im Testschnitt in 6,4 Sekunden, von 80 auf 120 km/h in nur 10,6 Sekunden. Ordentlich. Das gilt auch fürs angegebene Höchsttempo 190 km/h, das wir spielend erreichten und leicht überschritten. Die ausnahmsweise einmal nahezu leeren Autobahnen waren eine Hilfe!


Im Test stand der T-GDI mit 120 PS, Ausstattung Platinum.


Leicht überschritten haben wir den Verbrauchs-Kombiwert, der mit 4,7 l/100 km angegeben ist. Wir fuhren den Testwagen mit ab gut 6,0 Litern und und erreichten einen Gesamtwert von knapp über 6,9 Litern, was aber unter Testbedingungen mit Bergstraßenfahrten, Beschleunigungs-und Tempo-Stopps, einschließlich schneller Autobahn-“Ritte“ zu sehen ist. Im Vergleich zu anderen von uns in dieser Klasse und teils leicht leistungsschwächeren gefahrenen Autos, sehen wir den Verbrauch als üblich und in Ordnung an.

Fazit: Der Test-Kia Rio war flott und locker zu fahren. Er bietet klassengemäß ordentliche Platzverhältnisse für Passagiere und Gepäck. Er war uns ein guter Begleiter. Kia Rio – bravo!

Bei Interesse kann man sich bei den Händlern vor Ort oder in der Region umschauen. Eine Proebfahrt bringt mehr Einblick. Infos auch bei www.kia.com/de

Auto-Praxistests sowie Auto- und Verkehrsthemen auch immer auf „Auto“ bei www.presseweller.de

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Einige Technische Daten*
Motor/ Hubraum ccm/ Leistung: 3-Zylinder, 998 ccm/ 120 PS (88 kW) bei 6000 U,
höchstes Drehmoment in Nm (Newtonmeter): 172 Nm/ 1500 – 4000 U

L x B x H (m): 4,065 x 1,725 x rd. 1,45; Laderaum (l): 325 - 1103

Verbrauch und CO2-Emission (komb. nach EU-VO, l/100 km und CO2 (g/km): 4,7 l/ 107 g; Effzienzklasse B
*Laut KIA-Unterlagen und Fahrzeugpapieren)
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Hinweis: Alle Daten beziehen sich auf den Zeitraum des Tests. Technische Daten, Ausstattungszusammenstellungen usw. sind neben eigenen Anschauungen den Unterlagen oder Angaben des Herstellers/ Importeurs entnommen. Zwischenzeitliche Änderungen sind hinsichtlich der Daten, des Stylings, der Ausstattung und evtl. angegebener Preise möglich. Die Testfahrzeuge werden uns von deutschen Herstellern sowie Herstellern oder Importeuren auf dem deutschen Markt zur Verfügung gestellt. Darauf beziehen sich alle Angaben,incl. Preisen, soweit angegeben. In anderen Ländern kann es andere Bezeichnungen, Ausstattungen, Spezifikationen und Preise geben. Unsere selbst ermittelten Daten (Fahrwerte,Verbrauchshinweise), soweit angegeben, dienen lediglich der Wiedergabe der Praxiserfahrung aus dem Testbetrieb und sind Mittelwerte aus gestoppten Zeiten bzw. aus Tankvorgängen, diese zum Teil auch unter Einbeziehung der Bordcomputer-Daten. Unsere allgemeinen Angaben (Komfort, Kurvenverhalten usw.) entsprechen ausschließlich unseren persönlichen Eindrücken und eigenem Empfinden, teils auch mit eingeflossenen Hinweisen von Testbegleitern. Irrtum bleibt in allen Fällen vorbehalten. Bei Interesse sollte man sich be Kia-Händlern informieren oder auf der Kia-Internetseite nachschauen, www.kia.de

Montag, 24. August 2015

Im Auto-Praxistest: Kia Rio? Bravo!


Mit der neuen überarbeiteten Version auf Tour



Gefälliges, schickes Styling, hier mit 17-Zoll-LM-Felgen, Version "Spirit": der überarbeitete fünftürige Kia Rio. (Fotos: presseweller)


August 2015. Siegen (dialog/ prw). Mit dem Rio hat Kia ein praktisches und attraktiv aussehendes fünftüriges Kompaktauto im Programm. Verschiedene Details wie der Heckstoßfänger zeigen sich im frischen Design, neu sind auch Chromakzente bei den Instrumentenfassungen sowie die Gestaltung der Zentralkonsole. Wir fuhren im Juli 2015 den neuen überarbeiten fünftürigen Kia Rio 1,4 CRDi in der Version „Spirit“. In Sachen Laufruhe und Optik können wir, in Anlehnung an einen alten Film, sagen: Rio? Bravo!

Der Kia macht einen optisch guten Eindruck, wobei die voluminöse untere Frontpartie und der breite Heckstoßfänger ins Auge fallen: Der überarbeitete Kia Rio gefällt vom Design, wobei der Testwagen auch mit seiner geschmackvollen Innenausstattung punktete. Das Instrumententrio liegt für den Fahrer gut im Blick. Unser „Spirit“ hatte dazu ein griffiges Multifunktionslenkrad sowie Armaturenbretteinsätze in schwarzem Klavierlack. Richtig schick. Praktisch waren die Ablagen und Getränkehalter vorn und hinten, die vordere Mittelarmlehne mit Staufach sowie das klimatisierte Handschuhfach. 



Griffiges Multifunkionslenkrad, alles im Blick. 


Das passte zur Sommerhitze. Neben ringsum elektrischen Fensterhebern, elektrisch bedien- und beheizbaren Außenspiegeln sowie vielem Weiteren, was die Bedienung einfacher macht, waren beispielsweise auch Parksensoren hinten, Klimaautomatik, Sitzheizung vorne sowie CD-Radio mit Bluetooth und Co, an Bord. Diesel? Akustisch gab sich der Rio sehr zurückhaltend, leise.
Nützlich und sicher für den Fahrbetrieb: Mit ABS, Gegenlenkunterstützung, Berganfahrhilfe, elektronischer Stabilitäts- mit Traktionskontrolle sowie sechs Airbags fühlten wir uns „gut aufgehoben".

Im kompakten Auto, 4,05 Meter lang, 1,72 breit, wird der Innenraum gut genutzt. Da gibt es auch für die Hinterbänkler noch Platz. Dazu kommt, dass der Rio bei schlechtem Straßenzustand recht kommod abrollt. Der Kofferraum mit Ablagefach im Boden ist gut zugänglich und weist mit ab 288 Litern ein ordentliches Ladevolumen – siehe technische Daten – auf, sodass sich Gepäck oder Großeinkauf gut verstauen lassen.


Apart-schickes Innenraumambiente im Testwagen und Platz im Fond.


Mit Start-Stopp-System

Der 1,4-Liter-Dieselmotor leistet 90 PS und hat ein kräftiges Drehmoment von 220 Newtonmetern (Nm), die bereits ab 1750 Touren anliegen. Das rund 1,3 Tonnen schwere Fahrzeug wird damit zwar nicht zum Renner, aber es lässt sich zügig bewegen und ist wendig. Das Sechsganggetriebe ließ sich einwandfrei und flott schalten. Im Testschnitt lagen wir beim 0-auf-100-Sprint mit 13,1 Sekunden etwas besser als angegeben, im dritten Gang dauerte es 7,2 Sekunden, um von 60 auf 100 km/h zu beschleunigen, und für von 80 bis 120 km/h im fünften Gang waren es gut 17 Sekunden. Es geht dann auf der Bahn zügig bis über 160 km/h weiter, angegebene Spitze 169 km/h, was im Klassenvergleich aber eher bescheiden ist.
Mit dem Start-Stopp-System ist das Auto an der Ampel „leise“ und ohne Abgasausstoß. Die Verbrauchswerte begannen im Test bei 5,5 Litern und gingen bis zum Schnitt von 7,0 Litern/ 100 Kilometer, viel Kurzstreckenverkehr und Beschleunigungstests inklusive. Es wird je nach Fahrweise sicher auch einiges weniger möglich sein. Als Kombiwert sind 3,8 Liter angegeben.
Der fahrwerksmäßig gut abgestimmte Fronttriebler mit 17-Zoll-Leichtmetallfelgen lag sauber auf der Bahn und hatte auch mit schnell angegangenen Kurven auf unseren Mittelgebirgsstrecken keinerlei Probleme. Feine Sache. Dem derzeitigen Stand nach wird für den Kia Rio in der Basisversion eine unverbindliche Preisempfehlung von ab 9990 Euro angegeben.

Fazit: Für uns war der fünftürige Kia Rio „Spirit“ ein gut zu fahrendes und komfortables Auto, das schick aussieht und familientauglich ist. Er ist auch in anderen Versionen und mit anderen Motorisierungen zu haben. Immer gleich ist neben der Mobilitätsgarantie die siebenjährige Fahrzeuggarantie (bis 150.000 Kilometer). Da sagen wir doch Kia Rio, bravo! (presseweller)

Einige Technische Daten
Motor: 1,4 Liter Hubraum, Diesel, 90 PS (66 kw) bei 4000 U/ min.; Euro 6
Höchstes Drehmoment: 220 Nm bei 1750 – 2750 U/ min.
Fahrwerte: 0 – 100 km/h 13,9 Sek., Spitze 169 km/h
Verbrauch/ Emission kombiniert nach EG: 3,8 l/ 100 km; CO2-Ausst. 98 g/ km
Effizienzklasse A
Länge, Breite, Höhe in m: 4,05 x 1,72 x 1,455
Laderaum nach VDA: 288 – 923 Liter
(alles nach Werks-/ Importeuersangaben)

Hinweis: Alle Daten beziehen sich auf den Zeitraum des Tests. Zwischenzeitliche Änderungen sind hinsichtlich der Daten, des Stylings, der Ausstattung und evtl. angegebener Preise möglich. Die Testfahrzeuge werden uns von deutschen Herstellern oder Importeuren auf dem deutschen Markt zur Verfügung gestellt. Daher beziehen sich alle Angaben, Daten, Preise, soweit angegeben, auf den deutschen Markt. In anderen Ländern kann es andere Bezeichnungen, Ausstattungen, Spezifikationen und Preise geben. Bei Interesse sollte man sich vor Ort informieren.

Für Redaktionen: Auf Wunsch senden wir Ihnen per Mail den Text mit einem Foto honorarfrei. Für weitere Fotos bitte anfragen. 

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