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Mittwoch, 28. Juni 2017

Platz satt und flott – Kia Sportage im Praxistest


Sieht groß, kräftig und schick aus, der Kia Sportage, hier in der Ausstattungsversion Spirit. (Alle Fotos: (c) presseweller)

Alles drin und dran im 1,7er CRDI in der Version „Spirit“


28. Juni 2017. Siegen (DiaPrw). Er hat schick-sportliches Design und sieht groß und markant aus, das waren unsere erster Eindrücke, als der Kia Sportage, Farbe Carraraweiß, vor der Tür stand. So sahen es andere wohl auch, die sich im Laufe der Testzeit nach „diesem imposanten Wagen“ erkundigten. Wir fuhren das Kompakt-SUV in der Version 1,7 CRDI mit Siebengang-Automatik (DCT), Ausstattung Spirit, im Juni 2017. Ob Antritt oder Laufruhe: Das Auto hat uns gefallen. Aber lesen Sie die Details.

Mit markanter Front, sportlich wirkender Linienführung und den großen in die Seiten laufenden Rückleuchten macht der Sportage eine gute Figur. Der Kandidat kam denn auch noch auf 19-Zoll-Rädern mit 245/ 45-er Reifen daher: Der Auftritt kann sich sehen lassen. Mit einer Länge und Breite von 4,48 mal knapp 1,86 Meter ist er noch überschaubar und glänzt gleichzeitig mit einem großzügigen Innenraum. Da gibt es SUV-typisch in etwas höherer Sitzposition Platz satt mit viel Knie-, Bein- und Kopffreiheit auch für die Fondinsassen. Wenn auch unter der Motorhaube ein Turbodiesel werkelte, war die Innenakustik sehr zurückhaltend, angenehm. In Verbindung mit der geschmackvollen Innenausstattung sind das gute Zutaten für komfortables Fahren und Langstreckentauglichkeit. Dafür passt auch das Ladeabteil, das sich dank des Unterflurfachs des Testautos locker und eben beladen ließ und ein Ladevolumen von ab 491 und je nach Rücksitzumlage bis zu 1492 Litern ausweist. Praktisch.


Hinten und vorne gute Platzverhältnisse. 


Alles im Blick und viele Helferlein

Der gut ausgeformte Fahrersitz brachte wirkungsvollen Seitenhalt. Die Instrumente liegen im Blick, die Beschalterung ist eindeutig. Jemand, der schon länger verschiedene Kia-Modelle gefahren hatte, bestätigte uns das: „Es ist immer angenehm, wie einfach und nachvollziehbar die Bedienung in diesen Fahrzeugen ist.“ 


Der Fahrer hat alles im Blick. Das Funktions-Lederlenkrad ist griffig.


In Sachen Sicherheit ist bereits in der Basisversion „Attract“ Wichtiges an Bord, vom elektronischen Stabilitätsprogramm (ESC) mit Traktionskontrolle und Gespannstabilisierung über sechs Airbags, aktives Bremslicht und sogar Gegenenlenkunterstützung bis zur Berganfahr- und Bergabfahrhilfe. Auch die sonstige Ausstattung im „Attract“ – ab 19.990 Euro in der aktuellen Preisliste – ist ordentlich und reicht beispielsweise von den elektrischen Fensterhebern und der Zentralverriegelung mit Fernbedienung über Bordcomputer, CD-Radio, USB- und Aux-Buchse bis zur Klimaanlage. Dazu gibt es verschiedene Ablagemöglichkeiten, Becherhalter, großes Handschuhfach sowie Mittelarmlehne mit Staufach.
Zur Ausstattung des Testwagens der Version „Spirit“ mit Technik-Paket gehörten beispielsweise Klimaautomatik, Sitzheizung vorne und hinten seitlich, Parksensoren ringsum, Rückfahrkamera, und Notbremsassistent sowie der gut funktionierende Spurhalteassistent mit optischem und akustischem Hinweis. Ebenfalls inklusive waren die direkt im Multifunktionslenkrad liegende gut bedienbare Geschwindigkeitsregelanlage, Smart-Key und Start-Stopp-Knopf, Xenon-Abblend- und Fernlicht, Kia-Kartennavigation und Soundsystem, Verkehrszeichenerkennung für Geschwindigkeitsbe-grenzungen und noch so vieles mehr. Das Stopp-Start-System, das den Motor bei Halt automatisch ab- und nach kurzer Aktion wieder anschaltet, hätte für unseren Geschmack etwas zögerlicher reagieren können, funktionierte aber insgesamt tadellos. Mit Smart-Key in der Tasche klappen beim Vorbeigehen schon einmal die Spiegel auf. Praktisch ist auch das Öffnen der großen Ladeklappe: Bei Druck auf den jeweiligen Knopf öffnet oder schließt sie, elektrisch gesteuert, ganz sanft. Klar, dass man für diese Testwagen-Version einige Tausender mehr hinblättern muss.


Elektrisch betriebene Heckklappe, leichte Beladung.

Kräftige Motorisierung

Für den Sportage stehen unterschiedlichste Motorisierungen zur Verfügung. In „unserem“ Kia war der 1,7-Liter-CRDI-Motor, ein Turbo-Diesel, eingebaut. Er leistet 141 PS (104 kW) und entwickelt ab 1750 Umdrehungen das satte Drehmoment von 340 Newtonmetern. Das passte gut zur Siebengang-Automatik, die wie Sahne durch die Schaltstufen ging. Der Turbodrang zeigte sich auch in den Fahrwerten. Im Testmittel war der Sprint von 0 auf 100 km/h in 10,8 Sekunden (angegeben 11,5 Sekunden) abgehakt, von 60 auf 100 km/h ging's in 5,7 Sekunden und im nächsten Überholbereich von 80 auf 120 km/h in nur 8,4 Sekunden. Wer will, kann also zügig auf Tempo kommen, wobei wir den Sportage mit gelupftem Gas mit – nach Tacho – 180 km/h laufen lassen konnten. Bei Gastritt legte er noch eine Schippe drauf und zeigte an die 195 km/h an. Trotz Versuchen an verschiedenen Tagen konnten wir wegen Staus und hohem Verkehrsaufkommen auf unseren teils langen Standardrouten die Spitzengeschwindigkeit (angegeben 185 km/h) nicht ausstoppen
.
Dafür klappten aber die Kurventestfahrten auf ruhigen Landstraßen. Auf geht’s! Der Fronttriebler, vorne Einzelradaufhängung mit McPherson-Federbeinen, Stabi und Co., hinten Mehrlenkerachse mit Stabilisator, zeigt nur geringe Seitenneigung. Mal ein bisschen Dampf geben: Flott und problemlos wieselte der Kia auch durch auch enge und kreisförmige Kurven, ohne dass Eingriffe erforderlich waren. Gegebenenfalls korrigierte das ESC nach. Bei schneller Fahrt auf der Autobahn lag das SUV ruhig auf der Straße: alles ordentlich und mit sicherem Gefühl. Ob von Antritt und Kurvenfreudigkeit oder vom Komfort und der Laufruhe her: Es machte Spaß, das Auto zu fahren. Kein Wunder, dass der Sportage im Europageschäft bei Kia ein Bestseller ist.

Der Testverbrauch bei gemischter Fahrweise mit Kurzstrecken-Ortsverkehr, Landstraßen und langen Autobahnrouten war stets annähernd identisch; Testmittelwert rund 6,8 Liter Diesel/ 100 Kilometer. Bei dem großzügigen Wagen, der über 1,5 Tonnen auf die Waage bringt, ist das für uns vertretbar. Man muss sich einmal überlegen, dass rein von den Kraftstoffkosten her für eine 400 Kilometer lange Strecke nur um die 30 Euro anfallen (bei einem Dieselpreis von 1,11 Euro pro Liter). Bei Vierpersonenbesetzung macht das lediglich rund 7,50 Euro pro Person aus.


Der Sportage zeigt sich von allen Seiten markant und gut gestylt.


Fazit: Allein vom optischen Auftritt her ist der Kia Sportage ein „strammer Bursche“. Im Test konnte er uns durch sein Platzangebot, die Laufruhe und Leistung überzeugen. Lange Garantien sind ebenfalls ein Trumpf. Kia gibt eine siebenjährige – oder 150.000 Kilometer – Herstellergarantie aufs Fahrzeug, verbunden mit einer siebenjährigen Kia-Mobilitätsgarantie. Bei einem werksseitig eingebauten Navi sind von der Erstzulassung an innerhalb von sieben Jahren sechs kostenlose Karten-Updates eingeschlossen. Den Sportage gibt es mit verschiedenen Motorisierungen und Ausstattungsversionen, unter anderem auch als „GT-Line“. Zu Details solle man sich bei Händlern vor Ort oder in der Region informieren. (jw)

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Einige Technische Daten*

Motor und Fahrwerte: Hubraum 1685 ccm, 141 PS (104 kW)/ 4000 U; höchstes Drehmoment: 340 Nm bei 1750 – 2500 U; 0 – 100 km/ h 11,5 Sek.; Spitze: 185 km/ h
Verbrauch, Diesel/ CO2-Austoß, komb.: 4,9 l/ 100 km/ 129 g/ km; Effizienzklasse A, Euro 6
Maße und Kofferraum: Länge 4,48 m, Breite 1,885 m, Höhe 1,635; Laderaum 491 – 1492 l

*Alle Angaben laut Kfz-Papieren/ Kia-Unterlagen
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Hinweis: Alle Daten beziehen sich auf den Zeitraum des Tests. Technische Daten, Ausstattungszusammenstellungen usw. sind neben eigenen Anschauungen den Unterlagen oder Angaben des Herstellers/ Importeuers entnommen. Zwischenzeitliche Änderungen sind hinsichtlich der Daten, des Stylings, der Ausstattung und evtl. angegebener Preise möglich. Die Testfahrzeuge werden uns von deutschen Herstellern oder Importeuren auf dem deutschen Markt zur Verfügung gestellt. Daher beziehen sich alle Angaben, Daten, Ausstattungen, Preise, soweit angegeben, auf den deutschen Markt. In anderen Ländern kann es andere Bezeichnungen, Ausstattungen, Spezifikationen und Preise geben. Unsere selbst ermittelten Daten (Tempo, Beschleunigung, Verbrauchshinweise), soweit angegeben, dienen lediglich der Wiedergabe der Praxiserfahrung aus dem Testbetrieb und sind Mittelwerte aus gestoppten Zeiten bzw. aus Tankvorgängen, diese zum Teil auch unter Einbeziehung der Bordcomputer-Daten. Unsere allgemeinen Angaben (Komfort, Kurvenverhalten usw.) entsprechen ausschließlich unseren persönlichen Eindrücken und eigenem Empfinden, teils auch mit eingeflossenen Hinweisen von Testbegleitern. Irrtum bleibt in allen Fällen vorbehalten. Bei Interesse sollte man sich bei Kia-Händlern vor Ort oder in der Region informieren oder auf der Kia-Internetseite, www.kia.de.

Freitag, 7. November 2014

Schnittig: Skoda Rapid Spaceback im Praxistest


Schnittig gestylt und mit geräumigem Innenraum: Skoda Rapid Spaceback. (Fotos: Presseweller)


Auf Tour mit dem 1,6 TDI Elegance Green tec


November 2014. (Dialog/jw). Günstig von A nach B kommen, das ist hinsichtlich des Verbrauchs bei vielen modernen Autos möglich. Auch der Skoda Rapid Spaceback 1,6 TDI, im Test in der Version Elegance Green tec, zeigte sich als sparsamer Vertreter. Die schnittig gestylte Schräghecklimousine nahmen wir Ende September/ Anfang Oktober auf langen Autobahnpassagen sowie kurvigen Land- und Bergstraßen eingehend unter die Lupe. Der „Spacy“ zeigte sich als zuverlässiger und angenehmer Begleiter.

Mit seiner schnittigen Linienführung – er bekam dafür beim „German Design Award 2015“ Ende Oktober eine Auszeichnung – gefällt der Spaceback. Bei einer Länge mal Breite von gut 4,30 mal knapp 1,71 Meter bietet er ordentliche Innenraumverhältnisse und geizt auch nicht mit Laderaum, der aber eine – noch überschaubare – Ladekante hat. Nach Norm schluckt das Gepäckabteil 415 Liter und lässt sich bei Bedarf bis auf 1380 Liter erweitern. Die Vordersitze bieten guten Seitenhalt. Die übersichtliche Instrumentierung und die praktische Beschalterung wussten zu gefallen wie das gesamte Innenraumambiente, einschließlich verschiedener verchromter Elemente. Auch die Fondpassagiere können sich hinsichtlich Kniefreiheit und Komfort wohlfühlen: richtig viel Platz! Wenn es dann noch wie im Testwagen das Panoramaglasdach gibt, werden sie wegen des tollen Ausblicks begeistert sein. Es stehen verschiedene Ablagen, Becher- und Flaschenhalter zur Verfügung. Zum angenehmen Fahren trägt die sehr zurückhaltende Akustik bei. Ja, das Auto hat Pfiff.



Die Vordersitze bieten guten Seitenhalt. Die Instrumentierung ist übersichtlich. 

In Sachen Ausstattung sind bereits in der Basisversion beispielsweise höhen- und längsverstellbares Lenkrad, elektrische Fensterheber vorn und Zentralverriegelung mit Fernbedienung an Bord sowie die wichtigen Sicherheitseinrichtungen wie zwei Frontairbags, Kopfairbags, elektronische Stabilisierungskontrolle (ESC), ABS, Antriebsschlupfregelung (ASR), automatische Türentriegelung sowie Aktivierung der Warnblinkanlage bei Aufprall und anderes. Der Elegance-Testwagen war neben vielem anderem noch mit Tempomat, Klimaanlage, beheizbaren Vordersitzen und dem schon oben erwähnten Panoramaglasdach mit manuellem Rollos bestückt.


Ordentliche Platzverhältnisse auch im Fond.

Locker durch Kurven

Das fest abgestimmte Fahrwerk, vorne McPherson-Prinzip mit Stabi, hinten Verbundlenkerachse, erwies sich auch bei schnell angefahrenen Kurven und Kehren als spursicher und bewirkte einen sauberen Geradeauslauf auf flotten Autobahnfahrten. So konnten wir den Kandidaten im Normalbetrieb locker fahren. Weitere Pluspunkte können wir für das ausgesprochen gute Handling, die geringe Seitenneigung sowie den Sitzkomfort für die Insassen vergeben: eine für uns ideale Mischung aus stabiler Straßenlage und Fahrkomfort.
Motorisiert war der Test-Rapid mit dem 1,6-Liter-Turbodiesel-Aggregat, das 105 PS (77 kW) leistet. Die Maschine passt in Verbindung mit dem sauber schaltbaren Fünfganggetriebe gut zum Fahrzeug. Das höchste Drehmoment von 250 Newtonmetern (Nm) setzt laut Papieren bereits bei 1500 Touren ein, hat einen Bereich bis 2500 Touren und sorgt für ordentliche Elastizität. Das ermöglicht bereits aus unteren Bereichen guten Vortrieb und zugleich sparsames Fahren. Den 0-auf-100-Sprint absolvierten wir im Testschnitt in 10,8 Sekunden (Werksangabe 10,3), den Zwischenspurt von 60 auf 100 km/h im dritten Gang hakte der Skoda in knapp 5,8 Sekunden ab, und für den „Sprung“ von 80 auf 120 km/h im fünften Gang waren es 11,2 Sekunden. Danach geht’s fröhlich weiter, angegebene Spitze 190 km/h.

Sparsam unterwegs

Angenehm überrascht waren wir vom Verbrauch. Die Green-tec-Technik nutzt unter anderem Energierückgewinnung, beispielsweise beim Bremsen.Wir bewegten den Spaceback bei reiner Landstraßenfahrt schon mit 3,6 Litern pro 100 Kilometer, auf weiten Autobahnstrecken, inklusive schnellen „Ritten“, mit 4,4 Litern und kamen schließlich auf einen Gesamtschnitt von 5,3 Litern (angegebene Kombiwerte für den Spaceback Green tec laut EU-VO 3,9 l/100 km, CO2-Ausstoß 104 g/km, Effizienzklasse A).

Fazit: Der Skoda Rapid Spaceback 1,6 TDI Elegance Green tec erwies sich als bequemer Begleiter mit guten Raumverhältnissen und sparsamem Verbrauch. Er ließ sich einfach klasse fahren und vermittelte Fahrfreude. Es stehen unterschiedliche Ausführungen und Motorisierungen als Diesel und Benziner zur Auswahl. (presseweller)

Samstag, 31. Mai 2014

Gut Platz im Mini-Van: Praxistest Kia Venga



Der Kia Venga kann sich sehen lassen. Das Lenkrad ist griffig, die Instrumente liegen im Blick, und ein gutes Raumgefühl gibt's auch. (Foto/Montage: presseweller)


Locker zu fahren und angenehm laufruhig


Mai 2014. (Dialog/jw). Der weiße Venga wusste zu gefallen, als er vor uns stand. Mit dynamischer Linienführung sah der Mini-Van von Kia irgendwie schnuckelig aus. Der gute Eindruck setzte sich, auch hinsichtlich der ordentlichen Raumverhältnisse, im Innenraum fort. Im Test stand  im Mai 2014 der 1,4er-Benziner in der Ausführung „FIFA  World CupTM Edition“. Zur weißen Außenlackierung passte die schwarz-hellgraue Innenausstattung. Mal schauen, wie er sich im Praxisbetrieb anfühlt. 

Das Karosseriedesign des Venga finden wir attraktiv. Im kompakten Mini-Van, knapp 4,07 Meter lang, fast 1,77 breit und 1,60 Meter hoch, gibt’s eine leicht erhöhte Sitzposition sowie vorne und im Fond im Verhältnis zu den Abmessungen ordentliche Platzverhältnisse. Das ergab ein für diese Klasse insgesamt großzügiges Raumgefühl, wozu auch der lange Radstand beiträgt. Die Verarbeitung wirkte akkurat. Wir fühlten uns auf Anhieb wohl. Dazu trug auch die hohe Laufruhe bei, die einen Extrapunkt verdient. An Bord sind Becherhalter und diverse Stau- und Ablagemöglichkeiten. Das Ladeabteil – mit verstellbarem Boden –  fasst  nach der angegebenen VDA-Messung je nach Sitzstellung und Ladehöhe zwischen 314 und 1468 Liter. Das reicht im Normalfall für Urlaub und größeren Einkauf. 
Schon bei der Venga-Basisausstattung sind wichtige Sicherheitseinrichtungen an Bord wie zwei Front- und vordere Seitenairbags sowie rechts und links durchgehende Vorhangbags, elektronische Stabilitätskontrolle (ESC), ABS, Reifendruckkontrolle und vieles mehr. Mit dabei sind auch Berganfahrhilfe und Gegenlenkunterstützung. Locker und entspannt ließ sich der Kia im Stadt- und Parkverkehr wie auch auf kurvigen Landstraßen manövrieren. Neben anderem sind auch Zentralverriegelung, höhen- und tiefenverstellbares Lenkrad und elektrische Fensterheber vorn inklusive. Der Testkandidat verfügte beispielsweise noch über elektrisch einstell-, beheiz- und anklappbare Außenspiegel, Klimaautomatik und Sitzheizung vorn. Wie bei Sondermodellen üblich, gibt es einen Preisvorteil gegenüber einem mit allen selben Extras ausgestattetem Venga.  

Stabile Straßenlage
Dann geht's mal auf Strecke. Der Fahrerplatz wirkt aufgeräumt, das Lenkrad ist griffig, und die Instrumente liegen im Blick. Mit seinem fest abgestimmten Fahrwerk, vorne McPherson-Prinzip, hinten Torsionslenkerachse,  liegt der Mini-Van stabil auf der Straße, wobei für die Insassen der Federungskomfort auch auf schlechter Wegstrecke dennoch in Ordnung geht. Der Seitenhalt der Vordersitze könnte etwas besser sein, wenn auch der Kia in Kurven nur sehr geringe Seitenneigung zeigt. Mit dem Fronttriebler konnten wir ausgesprochen flott durch enge Kurven preschen, und auch auf der Autobahn zeigte der Kandidat guten Geradeauslauf. Das fühlte sich alles gut an und trug zum leichten, lockeren Fahren bei.
Der 1,4-Liter-CVVT-Benziner  mit seinen 90 PS (66 kW bei 6000 Touren, höchstes Drehmoment 137 Newtonmeter) ist zwar kein Sportler, geht aber willig zur Sache. Das knackig schaltbare Fünfganggetriebe passt dazu. Als Spitze sind 168 km/h angegeben. Das ist zwar heute nicht die Welt, aber angesichts der Straßenverhältnisse reicht das für zügiges Fortkommen. Im 0-auf 100-Sprint lagen wir im Test mit ab 13,2 Sekunden etwas über dem Werkswert von 12,8 Sekunden, über die Überholdistanz von 60 auf 100 km/h im dritten Gang ging es in 7,6 Sekunden, und im fünften dauerte es im Schnitt um die 15 Sekunden, um von 80 auf 120 km/h zu beschleunigen. Der Verbrauch, ab 5,7 Liter (l) pro 100 Kilometer, lag im Testmittel bei um die 6,4. Laut technischen Daten nach EU-Richtlinie sind für den Venga 1,4 angegeben: kombiniert 6,0 l/100 km, CO-Ausstoß kombiniert 140 g/km, innerorts  7,3 l, außerorts 5,3 l; Energieeffizienzklasse C.
Fazit: Der Venga hat Charme. Im Testwagen fühlten wir uns gut aufgehoben. Der Mini-Van ließ sich locker fahren und war angenehm laufruhig. Es stehen verschiedene Versionen und Motorisierungen zur Auswahl. Auch zu beachten: Kia gibt  langfristige Garantien.

Hinweis für Redaktionen: Das Gesamtfoto bzw. diese Einzelfotos können für Pressezwecke angefordert werden. Andere Fotos auf Anfrage. Abdruck von Text und Foto(s) nur mit angegebenem Kürzel. Mehr auf http://www.presseweller.de 


Freitag, 2. Mai 2014

Im Praxis-Autotest: Space Star 1,2


Das helle Grün findet sich auch im Interieur wieder: So sieht der Space Star von Mitsubishi, hier in der Version „Shine+“, jugendlich-frisch aus. Das Lenkrad ist griffig, der Fahrer hat alle Instrumente im Blick. (Fotos: presseweller)

Der kleine wendige neue Mitsubishi zeigte sich modern im peppig-frischen Design


Mai 2014. (Dialog/jw). Das Design ist hübsch, die Maße sind kompakt, und das Interieur wirkte mit seiner Farbgebung jugendlich-frisch, peppig: Der relativ neue Space Star 1,2 Clear Tec, den wir im April 2014 in der Version „Shine+“ fuhren, stellte sich uns in hellem Grün vor. Das fällt auf. Wir scheuchten den Fünftürer mit Fünfganggetriebe über kurvige Mittelgebirgs- und Autobahnstrecken und schauten, wie er sich im Stadtverkehr bewährt.

Mit einer Länge und Breite von 3,71 mal knapp 1,67 Meter und einem Gewicht von um die 920 Kilogramm, gibt sich der kleine Mitsubishi wendig und übersichtlich, was ihn im Stadtverkehr zu einem angenehmen Begleiter macht, ob in engen Gassen oder beim Einparken. Die Platzverhältnisse für die Insassen gehen klassengemäß in Ordnung. Dem langen Radstand von 2,45 sei Dank. Auf der Rückbank setzt allerdings die Höhe der Kopffreiheit Grenzen. Der Kofferraum fasst laut technischen Daten nach VDA-Norm je nach Rücksitzstellung 235 bis 912 Liter.
Das frische, jugendlich-peppige Interieur im Testwagen, schwarz mit hellgrünen Einlagen, gefiel uns. Ist ein Hingucker. Die Cockpit-Verkleidung aber gibt sich edel in Klavierlack-Optik beziehungsweise, im Testwagen, mit silberfarbenen Akzenten. Wie wir es von Mitsubishi über Jahrzehnte kennen, gab's an der Verarbeitung nichts zu tadeln. Auf Strecke gibt sich der „Star“ weitgehend akustisch zurückhaltend.
Der Fahrer hat die Instrumente im Blick, alle Schalter liegen zur Hand. Serienmäßig sind ab der Basisversion beispielsweise sechs Airbags, inklusive Kopfairbags für vorne und hinten seitlich, an Bord. Zum sicheren Fahren tragen außerdem die elektronische Stabilitätskontrolle, ABS, elektronische Bremskraftverteilung und Bremsassistent bei. Außerdem gibt es auf den hinteren seitlichen Plätzen Isofix-Kindersitzbefestigungen. Sicherheitseinrichtungen halten wir von Presseweller immer für wichtig, wichtiger als manches Komfortdetail. 
Zur Grundausstattung zählen unter anderem ebenfalls das Multi-Infodisplay zum Abruf verschiedener Werte sowie inklusive Anzeige von Schaltempfehlungen, elektrische Fensterheber vorn, Mittelkonsole vorn, Becherhalter vorn und hinten sowie verschiedene Ablagemöglichkeiten. Der Kandidat „Shine+“ wusste noch mit Klimaautomatik, Multi-Entertainmentsystem, einschließlich Navi und Touchscreen-Farbdisplay, „schlüsselloser Bedienung“ und Start-Stopp-Anlage sowie anderem zu gefallen. Mit „ClearTec“ ausgerüstet – ab Ausführung „Light“ – , wird der Fahrer über den Eco-Assistenten laufend optisch über die Effizienz seiner Fahrweise informiert.Funktioniert gut. Man überlegt kurz, ob man Gas gibt oder das Gaspedal lupft, um im sparsameren Bereich zu fahren.

Zügig über die Autobahn
Fahrwerksmäßig ist der Fronttriebler, vorne Einzelradaufhängung im Mc-Pherson-Prinzip, hinten Verbundlenkerachse, nach unseren Eindrücken eher komfortabel abgestimmt. Für die Insassen ging es auch bei den heute häufig anzutreffenden Schlaglochstraßen daher passabel zu, und den schnellen Ritt auf der Autobahn absolvierte der „Spacy“ ordentlich. Kurven konnten wir problemlos flott unter die Räder nehmen.
Mit dem drehfreudigen 1,2-Liter-Benzinmotor, der 80 PS/59 kW leistet und bei 4.000 Touren das höchste Drehmoment von 106 Newtonmetern erreicht, kann man auf der Autobahn zügig mithalten. Der Kleinwagen ist bei Bedarf recht flott unterwegs. Laut Tacho ging es zügig auf 170 und bis über 180 km/h (angegebene Spitze 180 km/h), was auch der guten Aerodynamik zuzuschreiben ist. Für den 0-auf-100 Sprint brauchten wir im Testschnitt gut 13 Sekunden (Werksangabe 11,7), von 60 auf 100 km/h im dritten Gang gab's ein Mittel von 9,2 und von 80 auf 120 km/h im fünften Gang von über 21 Sekunden. Im fünften Gang konnten wir im Stadtverkehr mitrollen und auch auf Steigungen noch aus unterem Drehzahlbereich beschleunigen. Über weite Strecken lag der Verbrauch bei 5,1 bis 5,3 Litern, erhöhte sich aber je nach Stadtverkehr. (Verbrauchswerte nach EU-Vorgabe laut technischen Daten für innerorts, außerorts, gesamt für die gefahrene Version: 5,0 / 3,9 / 4,3 Liter pro 100 Kilometer; C02-Emission gesamt 100 g/km, Effizienzklase B).
Fazit: Das flotte, jugendlich-frische Styling des Mitsubishi Space Star 1,2 „Shine+“ hat uns gefallen. Er ist wendig und lässt sich handlich fahren. Er taugt gut als Stadtflitzer, aber nicht nur. Man kann ebenfalls flott auf Autobahnen und Landstraßen unterwegs sein. Er ist auch mit Einliter-Motor sowie in verschiedenen Versionen zu haben. (presseweller)

HINWEIS für Redaktionen: Text und Fotomontage sind honorarfrei nutzbar, bei Print ausschließlich gegen Seitenbeleg, bei Web nur gegen Link oder PDF und in allen Fällen nur mit dem Hinweis auf presseweller. Die Fotos der Montage liefern wir ihnen auch einzeln. Weitere Außen- und Detailfotos auf Anfrage.
Praxis-Autotests gibt es laufend bei http://www.presseweller.de unter Auto-Medientexte. Jeweilige Direktbelieferung möglich. Bitte anfragen.  
Für Privatnutzer stehen unsere Tests ebenfalls hier und auf der Homepage kostenlos zum Lesen und für einen Ausdruck zur Verfügung. Für die Weiterverbreitung wie in Social-Media kann ausschließlich ein Link auf diesen Blog oder unsere Webseite genutzt werden, keine Einstellung von Text/Fotos!.  



Freitag, 11. April 2014

Ein Kleiner zeigt Größe: Hyundai i10


Pfiffig und mit sportlicher Note: der Hyundai i10 Style. Das Lenkrad liegt gut in der Hand, das zweifarbige Interieur sieht schön aus.  (Fotos: presseweller)


Im Praxistest: Ausführung „Style“ mit 1,2-Liter-Motor


11. April 2014 (Dialog). Mit pfiffig-sportlichem Styling stellte sich uns der neue Hyundai i10 vor. Gegenüber dem Vorgängermodell gibt sich das neue Modell weitaus moderner, größer und gereifter. Den Fünftürer nahmen wir in der Version „Style“ mit 1,2-Liter-Benzinmotor Ende März/Anfang April 2014  ausgiebig unter die Lupe, schickten ihn auf lange Autobahnstrecken und über Bergstraßen.  Im Focus standen Komfort, Fahreigenschaften, Leistung und Verbrauch.

 Der knapp 3,67 Meter kurze und 1,66 Meter breite i10 fand außer vom ansprechenden, sportlich angehauchten Äußeren auch vom Innenraum her hinsichtlich Haptik und Interieur unser Gefallen. Damit standen wir nicht alleine da. Ein Restaurantbesucher fragte uns bei einem Zwischenstopp: „Wie fährt der sich denn? Meine Frau hat sich gleich in das Auto verknallt.“  Kann man verstehen. Das flotte Design und die zweifarbige Innenausstattung in Schwarz und Rot hinterließ auch bei uns auf Anhieb einen sympathischen Eindruck Übersichtliche Instrumentierung und eindeutige Beschalterung werden durch die verschiedensten Ablagen und Becherhalter ergänzt. Alles praktisch. Zur Basisausstattung zählen unter anderem Zentralverriegelung, neigungsverstellbare Lenksäule, Bordcomputer und Schaltanzeige. Der Testwagen konnte beispielsweise auch noch mit Smart-Key, „schlüsselloser“ Bedienung, einschließlich Start-Stopp-Knopf, punkten sowie mit Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, Audiosystem, elektrischen Fensterhebern, dem nützlichen Kurvenlicht und Rückfahrwarnsystem. Dieses Extra bietet sich an, weil die breiten C-Säulen hinten beim Rückwärtsfahren den Durchblick stören. An der Verarbeitung gab's nichts zu mäkeln.
Die Sitze sagten selbst bei  mehrstündigen Fahrten zu, nicht zu große Passagiere finden auch auf der Rückbank passable Möglichkeiten. Angenehm: der vom Start weg ruhige Motorlauf. Der Kofferraum ist mit einem Norm-Fassungsvermögen von 252 Litern für diese Fahrzeugklasse schon recht ordentlich und reicht zum Beispiel für Koffer, Reisetasche und mehr oder auch den größeren Einkauf. Je nach Stellung der Rücksitze kann er bis auf 1046 Liter vergrößert werden. Bei Vergleichen hinsichtlich Raum- und Kofferraumangebot sollte man immer bedenken, dass es sich hier um einen Kleinstwagen handelt!
Schon vom Basismodell an hat Hyundai dem i10 eine gute Sicherheitsausstattung mitgegeben: je zwei Front- und vordere Seitenairbags sowie durchgehende Vorhangairbags für vorne und hinten seitlich. An Bord sind ebenfalls elektronisches Stabilitätsprogramm, fahrdynamisches Stabilitätsmanagement, ABS, Bremsassistent, elektronische Bremskraftverteilung und Reifendruckkontrollsystem. Ringsum sind Scheibenbremsen montiert.

Gutes Handling gleich Fahrspaß

Ob in der Stadt oder auf kurvenreichen Landstraßen: Der kleine Hyundai vermittelte mit seinem guten Handling Fahrspaß. Mit straffer Abstimmung und dennoch angenehmem Federungskomfort liegt der Fronttriebler – vorne und hinten mit Einzelradaufhängung - astrein auf der Straße. Er ließ sich wieselflink auch durch enge und versetzte Kurven ziehen.
Für den Vortrieb sorgt ein 1,2-Liter-Motor, der 87 PS (64 kW) an die Kupplung bringt und sich drehfreudig zeigte. Das höchste Drehmoment ist mit über 120 Newtonmetern bei 4000 Touren angegeben. In diesem Drehzahlbereich kommt der i10 auch nochmals spürbar zur Sache. Wir trieben den Kandidaten über lange Autobahnpassagen und teils steile Bergstrecken. Er gab sich recht munter, wenn auch teils das gut schaltbare Fünfganggetriebe fleißig bedient werden musste. Im fünften Gang kann bequem im Stadtverkehr mitgerollt werden. Die angegebene Spitze von 175 km/h erreichten wir locker. Den Spurt von 0 auf 100 km/h erledigten wir im Testschnitt in 12,7 Sekunden (Werkswert 12,3), für die Überholdistanzen 60 auf 100 km/h im dritten Gang brauchten wir 8,3 und für 80 auf 120 km/h im fünften bis zu gut 20 Sekunden.
Der Verbrauch ab rund 5,8 Litern sowie im Gesamttestschnitt mit zirka 6,2 Liter pro 100 Kilometer war überschaubar und ging für uns voll in Ordnung. Er trägt mit dazu bei, dass hinsichtlich Komfort, Leistung, Fahreigenschaften und Verbrauch auch lange Strecken problemlos und relativ kostengünstig unter die Räder genommen werden können. (Verbrauchswerte für dieses Modell laut Vorgabe/Technischen Daten, städtisch, außerstädtisch, gesamt in l/100 km: 6,5 – 4,1 – 4,9 l/100 km; CO2-Emissionen gesamt: 114g/km, Effizienzklasse C).
Fazit: Der Hyundai i10 ist modern gestylt, hat eine gute Sicherheitsausstattung, läuft angenehm ruhig und überzeugte uns von Komfort und Handling her. Es gibt eine fünfjährige Garantie ohne Kilometerbegrenzung sowie die fünfjährige Hyundai-Mobilitätsgarantie. Auch vom Preis her kann der Kleine, der im Test Größe zeigte, bei uns punkten. Laut Hyundai-Presseinformation hat er gerade in der Importwertung in der Kategorie „Minicar“ als „Firmenauto des Jahres“ bei der gleichnamigen Wahl deutscher Fuhrparkmanager gewonnen (presseweller)

Ein Originalfoto kann bei uns für Medienzwecke angefordert werden, weitere Fotos nach Absprache. 
Bei Abdruck des Berichts PDF oder Link erwünscht. 
dialog-at-dialog-medienbuero.de        http://www.presseweller.de

Mittwoch, 27. März 2013

Im Praxistest: Hyundai i30 cw




Pfiffig gestylt, der i30 cw, die Kombilimousine von Hyundai. Für Passagiere und Gepäck gibt’s viel Platz, das Interieur ist wohnlich.                                                        (Foto: presseweller)

 Der geräumige Kombi konnte überzeugen

 27. März 2013. Siegen (Dialog). Ein attraktives Styling hat Hyundai dem i30 cw, der Kombiversion, mit auf den Weg gegeben. Testkandidat war die Dieselversion 1,6 CRDi in der Ausstattungsvariante „Style“ mit Sechsgang-Schaltgetriebe. Das Auto hat Pfiff, ist  geräumig und antrittsstark.

Mit ansprechender Linienführung und wohnlich gestalteten Innenraum weckte der Kombi Sympathie. Die Platzverhältnisse im knapp 4,49 Meter langen und 1,78 breiten Hyundai sind vorne und auf der Rückbank gut, das eben zugängliche  Ladeabteil fasst nach Norm satte 528 Liter und lässt sich durch Umlegen der Sitze bis auf 1642 Liter vergrößern. Das ist ordentlich.  Die Instrumentenanzeigen liegen gut im Blick Ganz zurückhaltend gibt sich die Akustik. Der Diesel ist nur kaum wahrnehmbar, und auch Wind- und Fahrgeräusche werden gut ausgebremst. Bereits in der Basisversion sind in Sachen Sicherheit beispielsweise sechs Airbags und elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP), Traktionskontrolle und Bremsassistent an Bord. Zum Komfort tragen unter anderem Klimaanlage, Becher- und Flaschenhalter, Bordcomputer und CD-Radio bei. Der Testwagen, Version Style, punktete auch mit Sitzheizung, elektrisch anklappbaren Außenspiegeln, schlüsselloser Bedienung – bei Annäherung ans Auto klappen bei entsprechender Einstellung schon einmal die Außenspiegel aus -, Start-Stopp-Knopf, Tempomat – immer wieder praktisch bei den mittlerweile vielen Tempobegrenzungen auf der Autobahn -, Einparkhilfe, zusätzlichem Knie-Airbag auf der Fahrerseite und vielem mehr. So konnten wir gelassen und komfortabel den Test angehen.

Flott „in Fahrt“
Der Kandidat kam mit dem modernen 1,6-Liter-Dieselaggregat, Leistung 128 PS (94 kW), gut zurecht. Das Sechsganggetriebe lässt sich locker schalten. Das höchste Drehmoment von 260 Newtonmetern kommt zwischen 1900 und 2750 Touren zur Sache und sorgt so auch in Überholdistanzen für ordentliche Beschleunigung: Im Schnitt unserer Testreihen preschte der Kombi im dritten Gang in nur 5,6 Sekunden von 60 auf 100 km/h, und in nur 10,4 Sekunden im fünften Gang  von 80 auf 120 km/h. Obligatorisch, der 0-auf-100-Sprint: In 10,4 Sekunden abgehakt, Werksangabe 11,2 Sekunden. Als Spitze sind 193 km/h angegeben. In Sachen Verbrauch ging es mit dem winterbereiften i30 cw auch mal mit 5,5 Litern pro 100 Kilometer aus, aber insgesamt  wollte der  i30 cw  6,8 Liter haben, über dem angegeben Norm-Kombiwert von 4,5 Litern. Kälte und Kurzstreckenfahrten werden dabei auch eine Rolle gespielt haben. 
Der fahrwerksmäßig fest abgestimmte Fronttriebler, ringsum Einzelradaufhängung und Stabis sowie neben den anderen Helfern auch mit fahrdynamischem Stabilitätsmanagement-System bestückt, zeigte sich kurvenwillig. Es machte geradezu Spaß, kurvenreiche Landstraßen unter die Räder zu nehmen. Kurz, er ließ  sich ausgesprochen flott durch Kurven treiben und neigte selbst auf nassem Untergrund und bei provozierten Lastwechseln kaum zum Verschieben. Auch bei Tempo auf der Bahn zeigte er eine souveräne Lage, wobei bei kurz folgenden Bodenwellen ein leichtes Stuckern auftrat. Insgesamt vermittelte er ein sehr sicheres Fahrgefühl.
Fazit: Der Hyundai i30 cw/Kombi 1,6 CRDi Style punktete mit Laufruhe, guten Platzverhältnissen, flottem Antritt und sehr sicher wirkendem Fahrverhalten. Bei Vergleichen sind auch der Preis und die langjährige Garantie ins Kalkül zu ziehen. Es stehen verschiedene Benziner- und Diesel-Motorisierungen und Ausstattungsversionen zur Wahl. (presseweller)

Fotos: Bei Print- oder Webabdrucken bitte über die Webseite presseweller.de anfragen.
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Samstag, 3. November 2012

Auto-Praxistest: Renault Kangoo




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Gibt sich im Innenraum ganz großzügig: der Renault Kangoo. (presseweller)

                     

Ein praktisches Familienauto / Version TomTom Edition dCi 90

3. November 2012. (Dialog). Er heißt Kangoo, hat viele Fenster, eine riesige Heckklappe mit dickem Laderaum dahinter und bietet auf allen Positionen reichlich Platz: Der Renault ist ein Hochdachkombi, in dem die Familie jede Menge Raum findet, aber auch der Handwerker oder Geschäftsmann, der am Wochenende das Auto vielleicht auch noch  für Ausflüge nutzen will. Wir nahmen die Ausführung dCi 90 „TomTom Edition“ unter die Lupe.

Ein bisschen Aufstieg zu den Plätzen, dann aber die große Übersicht und ein Innenraum, den wir nur als groß beschreiben können und den Insassen auf allen Plätzen ausreichend Bewegungsfreiheit gibt. Mit einer Länge und Breite von über 4,21 mal knapp 1,83 Meter – über alles mehr als 2,13 Meter - wurde der Innenraum gut optimiert, wobei die Höhe von über 1,80 Meter dem Großraumgefühl zusätzlichen Ausdruck verleiht. Nützlich kann im schwierigen Gelände auch die Bodenfreiheit von über 21 Zentimetern sein. Man sitzt ordentlich, sportlich geschalte Sitze vorne wurden erst gar nicht erwartet. Sie würden auch zum Gesamtensemble nicht passen. Ablagenmäßig hätten wir uns Becherhalter eher mittig zwischen den Vordersitzen erwartet. Aber nach kurzer Eingewöhnung passte auch die Türlösung. Gepäck oder Arbeitsutensilien sind keine Frage. Das hohe Ladeabteil fast nach Norm  zwischen 438 und 2080 Liter! Und auch die Zuladung mit 560 Kilogramm kann sich sehen lassen. Verschiedene Ablagen, im Testwagen auch noch oberhalb des Cockpits, sind nützlich.
Zur Ausstattung des Basismodells „Authentique“ gehört unter anderem neben den Front- und vorderen Seitenairbags und ABS auch das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP). Das ist gut so. Elektrisch verstellbare Außenspiegel, Zentralverriegelung mit Fernbedienung und elektrische Fensterheber sind ebenfalls dabei. Praktisch, Schiebetür rechts. Radiovorrüstung ist ebenfalls Bestandteil.  Bei der Ausführung „TomTom-Edition“ gab es neben dem Navi, wie es der Name verrät,  auch Tempopilot, Klimaanlage,  Bordcomputer, CD-Radio, Dachreling und, sehr praktisch,  neben der rechten auch eine Schiebetüre auf der linken Seite.  So wird der Fahrgastraum sehr gut erreicht, und außerdem lernt man Schiebetüren angesichts immer noch vieler enger Parkplätze schnell zu schätzen. Der Renault ist zwar kein Flüsterer, aber die Akustik geht noch in Ordnung. Durch die erhöhte Sitzposition gibt’s eine gute Übersicht.

Liegt ruhig auf der Straße

Der 1,5-Liter-Dieselmotor leistet 90 PS (66 kW) und entwickelt ein Drehmoment von 200 Newtonmetern bei 1750 Touren. So kann man aus unteren Drehzahlbereichen auch im Stadtverkehr noch im fünften Gang mitrollen. Den angegebenen Beschleunigungswert von 16,0 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h erreichten wir ebenso locker wie die Spitze von 160 km/h, im Testschnitt nach Stoppuhr 165 km/h. In Ordnung ging mit im Schnitt 7,1 Sekunden auch der Beschleunigungswert von 60 auf 100 km/h im dritten Gang. Verbrauchsmäßig gönnte sich der Testwagen 6,8 Liter pro 100 Kilometer, durchaus vertretbar angesichts des Mixes aus Höchsttempofahrten, Beschleunigungstests, Kurzstreckenverkehr und Landstraßen, wenn auch der Norm-Kombiwert mit 5,2 Litern angegeben ist.
Trotz des hohen Aufbaus lag der Kangoo auch bei flotten Autobahnfahrten ruhig und sicher auf der Straße. Kurven ließen sich in einer gewissen Flottheit ansteuern, wobei teils ein leichtes Untersteuern auftrat, was aber das Stabilitätsprogramm korrigierte. Ganz klar ist, dass dieser Renault auch nicht zum Rennen gedacht ist, sondern mit seinen praktischen Seiten punktet.
Fazit: Der Kangoo bietet viel Platz und war in der gefahrenen TomTom-Edition ordentlich ausgestattet. Der Renault kann sich für Familien ebenso anbieten wie für Handwerker, Außendienstler und Geschäftsleute, die das Fahrzeug direkt auch als Personenwagen nutzen wollen. (jw)   


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