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Samstag, 2. September 2017

Wendig und hübsch: Clio im sportlichen Look


Der Renault im Auto-Praxistest: geräumig und mit gutem Antritt




 Schnittiges Styling im GT-Line-Look mit 17-Zoll-Rädern. 
(Alle Fotos (c): presseweller)


Siegen. 2. September 2017 (DiaPrw). Der Clio ist kein unbekannter in der breiten Renault-Palette. Wir hatten auch schon Vorgänger im Test. Im August 2017 nahmen wir das aktuelle Modell unter die Lupe, und zwar in der Version Energy Intens dCi 110. Das steht für den 110-PS-Turbodieselmotor. Ergänzt wurde die Version um das Techno-Paket Plus und das Paket GT-Line Plus. Der blaue Kleine mit Sechsgang-Schaltgetriebe, der sich gar nicht so klein zeigte, wartete mit einem hübschen Interieur, geräumigem Innenraum und guten Fahreigenschaften auf. Aber lesen Sie selbst.

Front- und Heckspoiler, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und GT-Beschriftung gaben dem blauen Clio einen sportlichen Look. Das setzte sich im Innenraum mit Alu-Pedalen und Vordersitzen mit zusätzlichem Seitenhalt fort. Grund dafür war das GT-Line-Plus-Paket, das freilich noch  mehr zu bieten hatte. Auf fester und gut einstellbarer Bestuhlung gab es für den Fahrer einwandfreie Cockpitübersicht mit gut ablesbarer Instrumentierung.




Für sportlichen Look, inklusive Sportsitzen, steht das GT-Line-Paket Plus. Die gut einstellbare feste Bestuhlung bot prima Seitenhalt. Der Fahrer hat alle Instrumente im Blick.

Im Fond gingen die Sitzverhältnisse, einschließlich der Beinfreiheit, ebenfalls in Ordnung: viel Platz bei Außenmaßen von gut 4,06 mal 1,73 Metern. 



Die Platzverhältnisse waren klassenbezogen vorne und im Fond gut. 

Trotz fester Fahrwerksabstimmung rollte der Fronttriebler mit McPherson-Achse vorne und Verbundlenkerachse hinten selbst auf holprigen Wegstrecken komfortabel ab.

Mit 300 (Norm-) Litern zeigte sich das Laderaumvolumen für diese Klasse großzügig. Durch Umlegen der Rücksitze kann es bis auf über 1100 Liter erweitert werden. Ein bisschen störend wirkte aber der tiefe Laderaumboden. Insgesamt waren wir beim Probepacken erstaunt, was da alles so hineinpasst.


Wie wir ausprobierten, passt da einiges rein. 

Rundum-Ausstattung
Der fünftürige Clio ist in der Basisausstattung (ab 11.990 Euro laut Liste) unter anderem mit ABS, elektronischem Stabilitätsprogramm und vier Airbags ausgerüstet sowie mit elektrischen Fensterhebern vorn, Zentralverriegelung mit Fernbedienung sowie elektrisch einstell- und beheizbaren Außenspiegeln. Die Intens-Version bietet neben anderem Keycard-System, Eco-Mode, Einparkhilfen vorne und hinten, Voll-LED-Scheinwerfer und mehr. Der Testwagen mit Techno-Paket Plus wusste beispielsweise noch mit Online-Infotainment-System, inklusive Navi und Soundsystem, Klimaautomatik, elektrisch anklappbaren Außenspiegeln und mehr zu gefallen. An Bord waren ebenfalls die auf dem Sieben-Zoll-Bildschirm gut einsehbare Rückfahrkamera. Die seitlichen Sensoren mit akustischer und optischer Rückmeldung erwiesen sich als sehr praktisch bei engen Durchfahrten oder nahen Vorbeifahrten! Insgesamt halten wir diese Technik mit Rückfahrkamera für rundum nützlich. Unabhängig davon sollte man sich dennoch stets auch selbst mit eigenem Blick vergewissern!

Der Clio geht gut zur Sache
Startknopf drücken, losdüsen. Der Renault kommt vom Start weg gut zur Sache. Der Turbodieselmotor mit 110 PS entwickelt bereits ab knapp 1500 Touren zusätzlichen Zug, knapp darüber setzt bei 1750 Umdrehungen das höchste Drehmoment von 260 Newtonmetern ein. Selbst im sechsten Gang geht es aus diesem unteren Drehzahlbereich zügig vorwärts. Im Stadtverkehr rollt man im fünften Gang mit. Die Beschleunigung geht in Ordnung. Mit 11,9 Sekunden im Test verfehlten wir den Werkswert für den 0-auf-100-Sprint nur knapp, die 60 auf 100 km/h im dritten Gang hakte der Clio in knapp 6,4 Sekunden ab, und von 80 auf 120 km/h im fünften Gang waren es nur rund 9,1 Sekunden. Klasse! Bei der Ermittlung der Spitzengeschwindigkeit hatten wir Glück, weil es auf einer unserer üblichen längeren Autobahn-Teststrecken in einem Teilbereich mal für einige Zeit ohne hohes Verkehrsaufkommen und Staus abging. Im Schnitt unserer Messungen stoppten wir knapp über 190 km/h. Passt!




Von allen Seiten ansprechend. Im Testauto klappten die Außenspiegel nach dem Verlassen des Wagens mit Key-Card automatisch ein. 

Was verbraucht der denn? Wir fuhren ihn mit ab knapp 4,9 Litern pro 100 Kilometer und erreichten schließlich einen Gesamttestschnitt von leicht über 5,1 Litern. Das halten wir für angemessen, wenn auch der Kombiwert mit 3,5 Litern angegeben ist. Zum großen Teil nutzten wir den zuschaltbaren Eco-Modus, wodurch unter anderem die Motorcharakteristik verändert wird. Zügiges Fahren war dennoch möglich. Ergebnisse wie mittleren Kraftstoffverbrauch und gewonnene Kilometer konnten wir im Display nachlesen. Beschleunigungstests und Co. wickelten wir im Normalmodus ab.
Der Fronttriebler lag sauber auf der Straße, rollte gut ab und nahm die schnell angegangenen Testkurven einwandfrei unter die Räder: ein feines, unproblematisches Fahrverhalten, begleitet von Wendigkeit und gutem Handling.



Fazit: Der Renault Clio Intens dCi 110 ließ sich gut fahren, er war spritzig und flott sowie zurückhaltend im Verbrauch. Der Platz für Passagiere und das Laderaumvolumen sind für diese Klasse ordentlich: ein hübscher und wendiger Begleiter. Für die gefahrene Version müssen einige Tausender mehr auf den Tisch als für das Basismodell. Es stehen aber ganz nach eigenem Wunsch mehrere Benzin- und Dieselmotoren sowie Ausstattungsversionen und Zusatzpakete zur Auswahl. Bei Interesse sollte man sich beim Renault-Händler informieren, sich selbst ein Bild vom Auto machen und gegebenenfalls eine Probefahrt vereinbaren. (jw)

Einige Technische Daten*
Motor: 1461 ccm; 110 PS (81 kW)/ 4000 U; höchst. Drehm.: 260/ 1750 U
Fahrwerte: 0 – 100 km/h = 11,4 Sek.; Spitze: 190 km/h
Länge x Breite x Höhe in m, Laderaum in Lit.: 4,063 x 1,732 x 1,448; 300 – 1146
Verbrauch (lt. VO/ EG) und CO2-Em. Komb.: 3,5 l/ 100 km; 90 g/ km; Euro 6
*laut Renault-Unterlagen/ Zulassung


Hinweis: Alle Daten beziehen sich auf den Zeitraum des Tests. Technische Daten, Ausstattungszusammenstellungen usw. sind neben eigenen Anschauungen den Unterlagen oder Angaben des Herstellers/ Importeuers entnommen. Zwischenzeitliche Änderungen sind hinsichtlich der Daten, des Stylings, der Ausstattung und evtl. angegebener Preise möglich. Die Testfahrzeuge werden uns von deutschen Herstellern sowie Herstellern oder Importeuren auf dem deutschen Markt zur Verfügung gestellt. Darauf beziehen sich alle Angaben, incl. Preisen, soweit angegeben. In anderen Ländern kann es andere Bezeichnungen, Ausstattungen, Spezifikationen und Preise geben. Unsere selbst ermittelten Daten (Fahrwerte, Verbrauchshinweise), soweit angegeben, dienen lediglich der Wiedergabe der Praxiserfahrung aus dem Testbetrieb und sind Mittelwerte aus gestoppten Zeiten bzw. aus Tankvorgängen, diese zum Teil auch unter Einbeziehung der Bordcomputer-Daten. Unsere allgemeinen Angaben (Komfort, Kurvenverhalten usw.) entsprechen ausschließlich unseren persönlichen Eindrücken und eigenem Empfinden, teils auch mit eingeflossenen Hinweisen von Testbegleitern. Irrtum bleibt in allen Fällen vorbehalten. Bei Interesse sollte man sich bei Renault-Händlern informieren oder auf der Renault-Internetseite, www.renault.de

Samstag, 2. April 2016

Gut drauf: Renault Kadjar im Praxistest


Kraftvoll-schnittiges Design, der Kadjar. (Alle Fotos: (c) presseweller)


Laufruhiges Kompakt-SUV mit viel Platz


Siegen. 2. April 2016 (DialogPresseweller). Markantes, schnittiges Design, apartes Interieur: Im März 2016 waren wir mit dem Renault Kadjar Energy dCi 130 eco, Bose® Edition auf Testfahrten. Das Kompakt-SUV, seit etwa Mitte des Vorjahres auf dem Markt, gefällt mit seiner teils geschwungenen Linienführung. Im Innenraum gibt’s großzügige Platzverhältnisse bei leicht erhöhter Sitzposition, und das Ladeabteil ist ebenfalls ordentlich. Das werden auch Familien zu schätzen wissen. Der Kadjar ließ sich leicht und locker fahren.


Griffiges Lederlenkrad mit Bedientasten. Alles Wichtige im Blick.



Sieht schick und wertig aus: Innenraumgestaltung. 


Ob von außen oder innen: Das Renault-SUV kann sich sehen lassen. Schick gemacht! Die Innenausstattung wirkt wertig, der Fahrer hat alles im Blick. Die Passagiere freuen sich über viel Raum und Platz im knapp 4,45 Meter langen und über 1,83 Meter breiten Renault. Das heißt: viel Bein- und Bewegungsfreiheit auch im Fond. Gut nutzbar, ob für Reisegepäck, größeren Einkauf oder Freizeitutensilien, ist das große Ladeabteil, das nach VDA-Norm und je nach Rücksitzstellung 472 bis 1479 Liter packt. Dabei punktet auch die ebene Ladefläche. Unterm Ladeflächeneinsatz steht nochmals Stauraum zur Verfügung. Auch die Ladehöhe empfanden wir als angenehm. Der Diesel gefiel ebenfalls mit seiner Laufruhe, sodass sich insgesamt auch längere Strecken komfortabel zurücklegen lassen.


Gute Platzverhältnisse auch für die "Hinterbänkler". 


Voller Sound: Der Testwagen war unter anderem mit Bose-Soundsystem sowie anderen „Paketen“ und Assistenten ausgestattet. Einige Besonderheiten: Integriertes multifunktionales Online-Mediasystem mit Sprachsteuerung, Bluetooth, Navi, gut bedienbarer Sieben-Zoll-Touchscreen, Verkehrszeichenerkennung, Einparkhilfen vorne und hinten sowie Rückfahrkamera, elektrisch anklappbare Außenspiegel, Notbremsassistent und vieles mehr wie den Spurhalte-Warner. Beim leichten Überfahren zum Beispiel einer Außenspur am Fahrbahnrand sorgt ein lautes, nicht angenehmes Rubbelgeräusch für Aufmerksamkeit. Bei Nichtbeachtung kommt kurze Zeit später ein Piepston. Alles klar!


Sparsam gefahren? Der Score gibt Auskunft. 


Noch viel mehr
An aktiven und passiven Sicherheitssystemen sind zum Beispiel an Bord: je zwei Front- und vordere Seitenairbags sowie Window-Airbags für vorn und 2. Sitzreihe seitlich, elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP), ABS, Bremsassistent, und Antriebsschlupfregelung. Der Kandidat verfügte neben anderem auch über schlüssellose Bedienung mit Start-Stopp-Knopf und -System, Tempomat, Klimaautomatik, vordere Mittelkonsole und Becherhalter. Ökonomisch fahren? Angezeigt werden nicht nur Schaltpunkte. Es wird auch ein Score-Wert zwischen 0 und 100 für sparsames Fahren ermittelt und angezeigt. Wir lagen bei 58 und erreichten 72 Kilometer Strecke ohne Verbrauch. Das ist nicht nur interessant, sondern ermutigt auch dazu, sich weiter zu verbessern. Unser Verbrauchswerte lagen im gemischten Betrieb zwischen 6,1 und 6,5 Liter/ 100 Kilometer. Je nach Fahranteil kann er wie mit vielen Kurzstrecken auch höher oder sonst niedriger ausfallen. Wenn einmal etwas geladen werden muss: Die asymmetrisch geteilten Rücksitze lassen sich ganz einfach umklappen, wobei im Testwagen auch der Beifahrersitz umklappbar war. Das Innenmaterial ist haptisch angenehm, die Sitzfarbe war Anthrazit mit Lasertextur, gut passend zur roten Metallic-Außenfarbe. In der Basisversion steht der Kadjar mit ab 19.990 Euro in der Preisliste.



Große Klappe, viel dahinter. Leicht beladbarer Laderaum im Kadjar.

Kräftiger Anzug

Der 1,6-Liter-Dieselmotor – Common-Rail-Direkteinspritzung und Turbolader – mit 130 PS (96 kW) zeigte sich mit gutem Anzug und Durchzug. Dafür sorgt das kräftige Drehmoment von 320 Newtonmetern, das bei 1750 Umdrehungen anliegt. Ab etwa 1700 Umdrehungen spürt man deutlich den Vorwärtsdrang. Machte richtig Spaß. Die Sechsgangschaltung geht locker zur Hand und ist gut abgestimmt. Mit etwas über elf Sekunden verfehlten wir mit dem winterbereiften Testwagen den Werkswert (9,9 Sekunden) für die 0-auf-100 Beschleunigung, konnten aber im Testschnitt in nur 5,4 Sekunden im dritten Gang von 60 auf 100 km/h und im fünften in rund zehn Sekunden von 80 auf 120 spurten. Ordentliche Werte. Relativ zügig geht es dann bis zum angegeben Höchsttempo, 190 km/h, weiter.
Der Kadjar liegt gut in der Hand, wozu auch das Dreispeichen-Lederlenkrad beitrug. Durch die erhöhte Sitzposition ist die Übersicht gut, wobei die Sicht nach hinten seitlich etwas begrenzt ist. Dafür hatten wir aber die Einparkhelfer und die Rückfahrkamera an Bord. Das Fahrwerk mit breiter Spur ist fest abgestimmt, was für wenig Seitenneigung in Kurven sorgt. Auf Autobahnquerfugen kann es etwas stuckern. Wir scheuchten den Fronttriebler durch enge Kurven. Das verlief ebenso tadellos wie der Geradeauslauf bei flotter Autobahnfahrt. Und wenn das Gelände mal nicht so eben ist: Das SUV stand auf 19-Zoll-Felgen und weist 20 Zentimeter Bodenfreiheit aus. Gut, C'est si bon!“

Fazit: Mit dem Kadjar ist Renault ein guter Wurf gelungen. Er ist geräumig, leicht bedienbar und laufruhig, und das Design gefiel uns. Mit dem 130-PS-Diesel erwies er sich als gut motorisiert, ob für den zügigen Überlandverkehr oder flotte Autobahnfahrten. Es stehen verschiedene Motorisierungen, Ausstattungsversionen und Extra-Pakete zur Auswahl. Gut drauf, der Kadjar. (jw)

Einige Technische Daten*
Motor: 1598 ccm; 130 PS (96 kW)/ 4000 U; Drehmoment: 320 Nm bei 1750 U
Fahrwerte: 0 – 100 km/ h = 9,9 Sekunden; Höchstgeschwindigkeit 190 km/ h
Maße: L x B x H in m: 4,449 x 1,836 x 1604
Kombiverbrauch nach EU: 4,5 l/ 100 km; CO2-Ausstoß komb. 113 g/km,
Effizienzklasse A, Euro 6
*Alle Angaben nach Renault-Unterlagen


Hinweis: Alle Daten beziehen sich auf den Zeitraum des Tests. Technische Daten, Ausstattungszusammenstellungen usw. sind Unterlagen oder Angaben des Herstellers/ Importeuers entnommen. Zwischenzeitliche Änderungen sind hinsichtlich der Daten, des Stylings, der Ausstattung und evtl. angegebener Preise möglich. Die Testfahrzeuge werden uns von deutschen Herstellern oder Importeuren auf dem deutschen Markt zur Verfügung gestellt. Daher beziehen sich alle Angaben, Daten, Ausstattungen, Preise, soweit angegeben, auf den deutschen Markt. In anderen Ländern kann es andere Bezeichnungen, Ausstattungen, Spezifikationen und Preise geben. Unsere Daten (Tempo, Beschleunigung, Verbrauchshinweise), soweit angegeben, dienen lediglich der Wiedergabe der Praxiserfahrung aus dem Testbetrieb und sind ein Mittel aus gestoppten Werten bzw. aus Tankvorgängen, diese zum Teil auch unter Einbeziehung der Bordcomputer-Daten. Unsere allgemeinen Angaben (Komfort, Kurvenverhalten usw.) entsprechen ausschließlich unseren persönlichen Eindrücken und eigenem Empfinden, teils auch mit eingeflossenen Hinweisen von Testbegleitern. Irrtum bleibt in allen Fällen vorbehalten. Bei Interesse sollte man sich aktuell bei Renault-Händlern vor Ort oder in der Region informieren oder auf der Renault-Internetseite.

Montag, 4. August 2014

Knackiger Look und handlich: Clio im Praxistest




Abgerundetes Styling: der Renault Clio, hier in der Version Energy Luxe. (Fotos: presseweller)


 Wir fuhren die Version Energy Luxe dCi 90 EDC


August 2014. (Dialog / jw). Knackig sieht der kompakte Renault Clio mit kurzem Hecküberhang und breiter Spur aus, von der Gesamtgestaltung her ein eigenständiges Designbild. Der schöne Blauton, offiziell  „Fleur de France“, vermittelte frühlingshaft-freundlichen Charme. Zum Test stand der Clio in der Version „Energy Luxe dci 90 EDC“, wobei EDC für die Automatik, das Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe, steht.

Der optisch gute Eindruck setzte sich beim in Schwarz mit blauen Einlagen gestalteten Interieur des gut 4,06  langen und über 1,73 Meter breiten Renault fort. Der Fahrer hat alle Instrumente im Blick, das Gestühl passte, die Platzverhältnisse gingen in Ordnung. Abgesehen von Anfahrphase und höheren Drehzahlen war die Akustik zurückhaltend.  Dank Key Card waren im Testwagen schlüsselloses Öffnen und  Schließen sowie Starten – über Start-Stopp-Knopf – angesagt. Becherhalter, diverse Ablagen und Verstaumöglichkeiten sowie der ordentliche Kofferraum mit einem Volumen – nach VDA-Messung – von 300 bis 1146 Liter, je nach Rücksitzstellung, machen den Clio gut nutzbar. Isofix-Befestigungen, seitlich an den Rücksitzen, elektrische Fensterheber vorn und mehr gehören zur Basisausstattung. Inklusive sind beispielsweise auch je zwei Front- und Kopf-Thorax-Seitenairbags vorn, elektronisches Stabilitätsprogramm mit Antriebsschlupfregelung, Berganfahrhilfe sowie ABS mit Bremsassistent. Der Testwagen hatte darüber hinaus unter anderem Klimaautomatik, ein multifunktionales Online-Mediasystem mit Tochscreen, Radio mit Top-Sound und Navi an Bord, einen gut bedienbaren Bordcomputer, Abstandswarner mit Kamera hinten und Tempopilot – besonders auf der Autobahn immer wieder praktisch. Das können wir auch zum „Eco-Modus“ sagen. Dabei sieht der Fahrer eine Anzeigelinie, die im positiven Fall grün ist und sich, zum Beispiel je nach Gasstellung, farblich verändert. Wir konnten oft im günstigen „grünen Bereich“ fahren. 




 Sah auch innen hübsch aus und war einfach zu bedienen.


Bequem und kurvensicher

Das auch per Hand schaltbare schaltbare Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe – Automatik  – erwies sich als bequem und praktisch. Es ermöglicht gelassenes Fahren. Für den Antrieb sorgte ein 1,4-Liter-Diesel-Motor, der es bei 4000 Touren auf 90 PS (66 kW) bringt und den „Technischen Daten“ nach  bei 1700 Touren sein höchstes Drehmoment von 220 Newtonmetern erreicht. Damit kamen wir ordentlich voran. Die Tempo-100-Marke passierten wir aus dem Stand im Testmittel in 12,2 Sekunden, leicht flotter als die Werksangabe von 12,9 Sekunden. Im Normal-Automatikmodus hakten wir die Beschleunigung von 60 auf 100 km/h in knapp 7,6 Sekunden und von 80 auf 120 km/h in 11,3 Sekunden ab. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 176 km/h angegeben.
Streckenweise fuhren wir den Clio mit 5,4 Litern pro 100 Kilometer, wobei der Gesamtschnitt bei gemischter Fahrweise mit Stadtanteilen und Tempo-Tests bei über sechs Litern lag (Verbrauch nach EU-Vorgabe/technischen Daten für städtisch, außerorts und kombiniert in l/100 km: 4,3; 3,3; 3,7; CO2-Ausstoß kombiniert 95 g/km).


                    Das moderne Diesel-Triebwerk des Clio dCi 90.


Der fahrwerksmäßig für uns gut abgestimmte Fronttriebler zeigte auf der Autobahn einwandfreien Geradeauslauf und machte Freude in Kurven. Die absolvierte er souverän  auf unseren Standard-Teststrecken. Insgesamt zeigte der kompakte Renault ein agiles, einfaches Handling.
Fazit: Der Renault Clio hat ein eigenständiges Design mit knackiger Hinterpartie. Das Interieur war ansprechend. Wir konnten auf Autobahn und kurvenreichen Landstraßen zügig unterwegs sein. Neben der gefahrenen Version stehen für den Clio verschiedene Motorisierungen und Ausführungen zur Auswahl. (presseweller)

Ein Testfoto zum Downloaden finden Sie auf unserer neuen Fotoseite unter "Auto-Medientexte" auf http://www.presseweller.de. Dort können Sie sich auch zu weiteren Tests und Veröffentlichungsmöglichkeiten informieren sowie zu den "Auto-Notizen".

Samstag, 3. November 2012

Auto-Praxistest: Renault Kangoo




Sofern das Video nicht anläuft, bitte hier klicken: https://www.youtube.com/watch?v=nN0fUTc3SU8 oder Kennung markieren und in Browseradresse ziehen






Gibt sich im Innenraum ganz großzügig: der Renault Kangoo. (presseweller)

                     

Ein praktisches Familienauto / Version TomTom Edition dCi 90

3. November 2012. (Dialog). Er heißt Kangoo, hat viele Fenster, eine riesige Heckklappe mit dickem Laderaum dahinter und bietet auf allen Positionen reichlich Platz: Der Renault ist ein Hochdachkombi, in dem die Familie jede Menge Raum findet, aber auch der Handwerker oder Geschäftsmann, der am Wochenende das Auto vielleicht auch noch  für Ausflüge nutzen will. Wir nahmen die Ausführung dCi 90 „TomTom Edition“ unter die Lupe.

Ein bisschen Aufstieg zu den Plätzen, dann aber die große Übersicht und ein Innenraum, den wir nur als groß beschreiben können und den Insassen auf allen Plätzen ausreichend Bewegungsfreiheit gibt. Mit einer Länge und Breite von über 4,21 mal knapp 1,83 Meter – über alles mehr als 2,13 Meter - wurde der Innenraum gut optimiert, wobei die Höhe von über 1,80 Meter dem Großraumgefühl zusätzlichen Ausdruck verleiht. Nützlich kann im schwierigen Gelände auch die Bodenfreiheit von über 21 Zentimetern sein. Man sitzt ordentlich, sportlich geschalte Sitze vorne wurden erst gar nicht erwartet. Sie würden auch zum Gesamtensemble nicht passen. Ablagenmäßig hätten wir uns Becherhalter eher mittig zwischen den Vordersitzen erwartet. Aber nach kurzer Eingewöhnung passte auch die Türlösung. Gepäck oder Arbeitsutensilien sind keine Frage. Das hohe Ladeabteil fast nach Norm  zwischen 438 und 2080 Liter! Und auch die Zuladung mit 560 Kilogramm kann sich sehen lassen. Verschiedene Ablagen, im Testwagen auch noch oberhalb des Cockpits, sind nützlich.
Zur Ausstattung des Basismodells „Authentique“ gehört unter anderem neben den Front- und vorderen Seitenairbags und ABS auch das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP). Das ist gut so. Elektrisch verstellbare Außenspiegel, Zentralverriegelung mit Fernbedienung und elektrische Fensterheber sind ebenfalls dabei. Praktisch, Schiebetür rechts. Radiovorrüstung ist ebenfalls Bestandteil.  Bei der Ausführung „TomTom-Edition“ gab es neben dem Navi, wie es der Name verrät,  auch Tempopilot, Klimaanlage,  Bordcomputer, CD-Radio, Dachreling und, sehr praktisch,  neben der rechten auch eine Schiebetüre auf der linken Seite.  So wird der Fahrgastraum sehr gut erreicht, und außerdem lernt man Schiebetüren angesichts immer noch vieler enger Parkplätze schnell zu schätzen. Der Renault ist zwar kein Flüsterer, aber die Akustik geht noch in Ordnung. Durch die erhöhte Sitzposition gibt’s eine gute Übersicht.

Liegt ruhig auf der Straße

Der 1,5-Liter-Dieselmotor leistet 90 PS (66 kW) und entwickelt ein Drehmoment von 200 Newtonmetern bei 1750 Touren. So kann man aus unteren Drehzahlbereichen auch im Stadtverkehr noch im fünften Gang mitrollen. Den angegebenen Beschleunigungswert von 16,0 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h erreichten wir ebenso locker wie die Spitze von 160 km/h, im Testschnitt nach Stoppuhr 165 km/h. In Ordnung ging mit im Schnitt 7,1 Sekunden auch der Beschleunigungswert von 60 auf 100 km/h im dritten Gang. Verbrauchsmäßig gönnte sich der Testwagen 6,8 Liter pro 100 Kilometer, durchaus vertretbar angesichts des Mixes aus Höchsttempofahrten, Beschleunigungstests, Kurzstreckenverkehr und Landstraßen, wenn auch der Norm-Kombiwert mit 5,2 Litern angegeben ist.
Trotz des hohen Aufbaus lag der Kangoo auch bei flotten Autobahnfahrten ruhig und sicher auf der Straße. Kurven ließen sich in einer gewissen Flottheit ansteuern, wobei teils ein leichtes Untersteuern auftrat, was aber das Stabilitätsprogramm korrigierte. Ganz klar ist, dass dieser Renault auch nicht zum Rennen gedacht ist, sondern mit seinen praktischen Seiten punktet.
Fazit: Der Kangoo bietet viel Platz und war in der gefahrenen TomTom-Edition ordentlich ausgestattet. Der Renault kann sich für Familien ebenso anbieten wie für Handwerker, Außendienstler und Geschäftsleute, die das Fahrzeug direkt auch als Personenwagen nutzen wollen. (jw)   


Abdrucke in Printmedien nur gegen Beleg oder PDF! Alle Rechte auf Text und bildliche Darstellungen vorbehalten. 2012 presseweller


Donnerstag, 25. März 2010

Im Test: Clio Grandtour



Angenehmes Äußeres und gut Platz für Insassen
und Gepäck: Clio Grandtour (Foto: Dialog-Archiv)



Den Clio gibt's auch größer: Grandtour nennt Renault das Kombimodell mit leicht abfallendem Dach und bis in die Flanken gezogenen Rückleuchten. Sieht nicht exzentrisch, aber apart aus. Innen wirkt alles wohnlich.

Die Außenmaße, rund 4,20 lang und 1,72 Meter breit, sind kompakt, innen gibt's dennoch genug Raum für Passagiere und Gepäck. Im Fond sitzen auch Größere noch gut. Urlaubsgepäck kann locker mit auf die Reise gehen. Nach Norm fasst das Ladeabteil mit dem verstellbaren Boden zwischen 439 und 1277 Liter. Das lässt sich auch locker beladen. Ablagen, Becherhalter und mehr sind außerdem an Bord. Neben der Basisausstattung hatte der Testwagen beispielsweise auch Klimaautomatik und Tempomat. In Sachen Sicherheit sind grundsätzlich zwei Front- und vordere Seitenairbags, ABS und Bremsassistent sowie ESP mit Antriebsschlupfregelung dabei. Wir sitzen bequem, können uns aber über eine zu weiche Fahrwerksabstimmung nicht beklagen. Auch wenn wir den Fronttriebler durch Kurven hetzten, hielt er brav Spur und lag satt auf der Bahn. Seine Traktionsfähigkeit stellte er auf Schneestraßen unter Beweis. Ordentlich!
Den Antrieb im Testmodell besorgte das 1,5-Liter-Diesel-Triebwerk mit 103 PS (76 kW), das den Grandtour recht zügig bewegt. Der mit Winterreifen bestückte Prüfling sprintete im Testschnitt in 12,0 Sekunden (Werkswert 11,6) aus dem Stand auf 100 km/h, ging in 13,5 Sekunden von 80 auf 120 km/h im fünften Gang und in flotten 5,9 von 60 auf 100 im dritten. Wenn auch nach Norm ein Kombi-Verbrauch von 4,7 Litern pro 100 Kilometern angegeben ist, kann man zu den Testwerten nicht meckern. Da ging's mal bei Kurzstrecken auf 6,5, im Gesamtschnitt waren's aber nur 5,0 Liter. So lassen sich auch lange Strecken preiswert absolvieren. (dialog)

Samstag, 23. Januar 2010

Neue Autotipps in Arbeit


Der Renault Clio Grand Tour. Foto: presseweller

Siegen, 23. Januar 2010. Recht gut zur Sache geht der Mitsubishi Lancer. Er ist geräumig und liegt gut auf der Straße und konnte auch bei winterlichen Straßenverhältnissen überzeugen.
Das gilt ebenfalls für den Renault Clio Grand Tour, der selbst bei dickem Schnee seine Traktionsfähigkeit beweisen musste. Gegenüber dem normalen Clio bietet die kombiähnliche Version GT mehr Platz. Vier Erwachsene können ordentlich sitzen. Trotz so einiger Kalt- und Kurzfahrten lag der Verbrauch unter sieben Liter.
Demnächst mehr auf diesem Blog!