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Mittwoch, 10. Juni 2015

Autotest: Hyundai i20 "Trend"



 Schickes Styling. Hat uns gefallen. (Fotos (c): presseweller)


Schicker Kleinwagen geht gut und sanft zur Hand 


Juni 2015. Siegen (Dialog/ prw). "Nach dem Hyundai i10, den wir im Vorjahr ausgiebig unter die Lupe nahmen, muss die logische Folge der neue  i20 sein", hieß es bei unserer Testwagenplanung. Seit einigen Monaten auf dem Markt, weiß der fünftürige Kleinwagen, der sich im breiten Feld des B-Segments tummelt, mit seiner markentypischen Kühlersilhouette und der schnittigen Formgebung auf Anhieb zu gefallen. Gegenüber dem Vorgängermodell hat er optisch gewonnen. Der moderne Kleine, den wir im Mai 2015 in der Version „Trend“ mit 1,2 Liter-Benzinmotor fuhren, erfreute uns mit seiner sanften Fahrweise.

Der neue i20 hat gegenüber dem Vormodell in Länge und Breite zugelegt, in der Höhe wurde er etwas abgeflacht, was dem Gesamtdesign zugute kommt. Den Insassen vermittelt er in Bezug auf seine Maße ein großzügiges Raumgefühl mit ordentlichen Platzverhältnissen vorne und hinten. Ja, man sitzt gut. Mit einem Ladevolumen von 326 bis 1042 Liter je nach Rücksitzstellung kann sich das gut beladbare Gepäckabteil in dieser Klasse mehr als sehen lassen. Im Passagierraum gibt es außerdem Staufächer und Becherhalter. Je nach Anspruch familientauglich! Der Fahrer hat ein übersichtliches Cockpit vor sich. Lenkrad und Schaltung gehen gut zur Hand. Wir waren schnell mit dem Wagen vertraut.
Beim Testwagen gab es neben vielem anderen Nützlichen elektrische Fensterheber ringsum, Sitzheizung vorn, Klimaanlage, Audioanlage mit CD-Spieler, USB-Schnittstelle und mehr sowie sogar eine Lenkradheizung.



Übersichtlich, Griffiges Lenkrad, alles zur Hand. 


Sicherheit gehört dazu
Prima: Die wichtigen Sicherheitseinrichtungen, einschließlich Assistenzsystemen, gehören bereits beim Grundmodell – in der aktuellen Preisliste ab 11.950 Euro – dazu: sechs Airbags, höhenverstellbare Kopfstützen auf allen fünf Plätzen, elektronische Stabilitätskontrolle (ESC) und fahrdynamisches Stabilitätsmanagement sowie ABS mit Bremsassistent und Berganfahrhilfe.
Das fest abgestimmte Frontantriebsfahrwerk mit ringsum Einzelradaufhängung bewies bei unseren Testfahrten auf kurvenreichen Mittelgebirgsstrecken seine Qualitäten. Da ging es ohne mit der Wimper zu zucken flott durch enge Kurven, ohne dass die Assistenzsysteme merklich eingreifen mussten. Der Kandidat lag auch ruhig und stabil auf der Autobahn. Selbst Autobahnquerfugen drangen dank des Sitzkomforts kaum zu den Insassen vor. Das ist ordentlich!



Auch im Fond kann man noch gut sitzen. 


Passable Tempowerte
Der drehfreudige 1,2-Liter-Benzinmotor, mit Fünfgangschaltung kombiniert, bringt eine Leistung von 84 PS (62 kW) bei 6000 Touren an die Kupplung und erreicht ein höchstes Drehmoment von 122 Newtonmetern bei 4000 Touren. Im fünften Gang kann man locker im Stadtverkehr fahren und selbst bei Steigungsstrecken zog der i20 im vierten Gang bei etwas von oberhalb von 1500 Touren nochmals fühlbar an. Im Testschnitt hakten wir den 0-auf-100 Sprint in 13,6 Sekunden annähernd des Werkswertes von 13,7 Sekunden ab, im dritten Gang vergingen um die acht Sekunden, um von 60 auf 100 km/h zu beschleunigen. Die Spitze ist mit 170 km/h angegeben. Das sind nun alles, auch im Vergleich, keine sportlichen oder besonderen Werte, aber ausreichend, um zügig auch längere Strecken zu bewältigen. Sehr erfreulich war die geringe Geräuschkulisse: nicht nur leise, sondern sanft.
In Sachen Verbrauch konnten wir bei überwiegend Landstraßenfahrt 5,7 Liter/ 100 Kilometer notieren, im Testschnitt knapp 6,3 Liter, was für uns noch in Ordnung geht. Angegebener Kombiwert 5,1 l/ 100 km.
Fazit: Der Hyundai i20 bietet für seine Klasse angenehme Platzverhältnisse, inklusive eines ansehnlichen Laderaums. Familien, die in dieser Klasse ein Auto suchen, sollten sich den i20 einmal anschauen und auf einer Probefahrt Platzverhältnisse, Fahreigenschaften und Co. erkunden.  Es gibt langfristige Garantien, inklusive Mobilitätsgarantie! Er lässt sich prima fahren, liegt gut auf der Straße und ist ein akustisch sanfter Begleiter. (presseweller)

Wichtiges laut Technischen Daten


Länge mal Breite: 4,035 x 1,734 Meter; Motor, Euro 6: 1248 ccm; 84 PS (62 kW)/ 6000 Umdrehungen (U); höchstes Drehmoment 122 Nm/ 4000 U.  0 - 100 km/h: 13,7 Sekunden, Spitze: 170 km/h; Kombiverbrauch: 5,1 l/100 km; C02-Ausstoß komb.: 119 g/km; Effizienzklasse C.

Hinweis für alle Tests: Die Fahrzeuge werden uns von Herstellern/ Importeuren auf dem und für den deutschen Markt zur Verfügung gestellt. Darauf beziehen sich alle Angaben. Im Ausland kann es andere Spezifikationen, Modelle, Leistungsdaten usw. und Preise geben!! Auch können sich zwischen dem Zeitpunkt der Veröffentlichung hier und dem Aufruf dieser Seite solche und andere Änderungen ergeben haben. Irrtum bleibt stets vorbehalten. Diese Hinweise gelten für alle Beiträge auf diesem Autodialog-Blog! Über die Seite "Auto-Medientexte" auf http://www.presseweller.de ist auch unser sporadisch erscheinendes Online-Magazin Praxis-Autotest-Report" aufrufbar. 

Freitag, 2. Mai 2014

Im Praxis-Autotest: Space Star 1,2


Das helle Grün findet sich auch im Interieur wieder: So sieht der Space Star von Mitsubishi, hier in der Version „Shine+“, jugendlich-frisch aus. Das Lenkrad ist griffig, der Fahrer hat alle Instrumente im Blick. (Fotos: presseweller)

Der kleine wendige neue Mitsubishi zeigte sich modern im peppig-frischen Design


Mai 2014. (Dialog/jw). Das Design ist hübsch, die Maße sind kompakt, und das Interieur wirkte mit seiner Farbgebung jugendlich-frisch, peppig: Der relativ neue Space Star 1,2 Clear Tec, den wir im April 2014 in der Version „Shine+“ fuhren, stellte sich uns in hellem Grün vor. Das fällt auf. Wir scheuchten den Fünftürer mit Fünfganggetriebe über kurvige Mittelgebirgs- und Autobahnstrecken und schauten, wie er sich im Stadtverkehr bewährt.

Mit einer Länge und Breite von 3,71 mal knapp 1,67 Meter und einem Gewicht von um die 920 Kilogramm, gibt sich der kleine Mitsubishi wendig und übersichtlich, was ihn im Stadtverkehr zu einem angenehmen Begleiter macht, ob in engen Gassen oder beim Einparken. Die Platzverhältnisse für die Insassen gehen klassengemäß in Ordnung. Dem langen Radstand von 2,45 sei Dank. Auf der Rückbank setzt allerdings die Höhe der Kopffreiheit Grenzen. Der Kofferraum fasst laut technischen Daten nach VDA-Norm je nach Rücksitzstellung 235 bis 912 Liter.
Das frische, jugendlich-peppige Interieur im Testwagen, schwarz mit hellgrünen Einlagen, gefiel uns. Ist ein Hingucker. Die Cockpit-Verkleidung aber gibt sich edel in Klavierlack-Optik beziehungsweise, im Testwagen, mit silberfarbenen Akzenten. Wie wir es von Mitsubishi über Jahrzehnte kennen, gab's an der Verarbeitung nichts zu tadeln. Auf Strecke gibt sich der „Star“ weitgehend akustisch zurückhaltend.
Der Fahrer hat die Instrumente im Blick, alle Schalter liegen zur Hand. Serienmäßig sind ab der Basisversion beispielsweise sechs Airbags, inklusive Kopfairbags für vorne und hinten seitlich, an Bord. Zum sicheren Fahren tragen außerdem die elektronische Stabilitätskontrolle, ABS, elektronische Bremskraftverteilung und Bremsassistent bei. Außerdem gibt es auf den hinteren seitlichen Plätzen Isofix-Kindersitzbefestigungen. Sicherheitseinrichtungen halten wir von Presseweller immer für wichtig, wichtiger als manches Komfortdetail. 
Zur Grundausstattung zählen unter anderem ebenfalls das Multi-Infodisplay zum Abruf verschiedener Werte sowie inklusive Anzeige von Schaltempfehlungen, elektrische Fensterheber vorn, Mittelkonsole vorn, Becherhalter vorn und hinten sowie verschiedene Ablagemöglichkeiten. Der Kandidat „Shine+“ wusste noch mit Klimaautomatik, Multi-Entertainmentsystem, einschließlich Navi und Touchscreen-Farbdisplay, „schlüsselloser Bedienung“ und Start-Stopp-Anlage sowie anderem zu gefallen. Mit „ClearTec“ ausgerüstet – ab Ausführung „Light“ – , wird der Fahrer über den Eco-Assistenten laufend optisch über die Effizienz seiner Fahrweise informiert.Funktioniert gut. Man überlegt kurz, ob man Gas gibt oder das Gaspedal lupft, um im sparsameren Bereich zu fahren.

Zügig über die Autobahn
Fahrwerksmäßig ist der Fronttriebler, vorne Einzelradaufhängung im Mc-Pherson-Prinzip, hinten Verbundlenkerachse, nach unseren Eindrücken eher komfortabel abgestimmt. Für die Insassen ging es auch bei den heute häufig anzutreffenden Schlaglochstraßen daher passabel zu, und den schnellen Ritt auf der Autobahn absolvierte der „Spacy“ ordentlich. Kurven konnten wir problemlos flott unter die Räder nehmen.
Mit dem drehfreudigen 1,2-Liter-Benzinmotor, der 80 PS/59 kW leistet und bei 4.000 Touren das höchste Drehmoment von 106 Newtonmetern erreicht, kann man auf der Autobahn zügig mithalten. Der Kleinwagen ist bei Bedarf recht flott unterwegs. Laut Tacho ging es zügig auf 170 und bis über 180 km/h (angegebene Spitze 180 km/h), was auch der guten Aerodynamik zuzuschreiben ist. Für den 0-auf-100 Sprint brauchten wir im Testschnitt gut 13 Sekunden (Werksangabe 11,7), von 60 auf 100 km/h im dritten Gang gab's ein Mittel von 9,2 und von 80 auf 120 km/h im fünften Gang von über 21 Sekunden. Im fünften Gang konnten wir im Stadtverkehr mitrollen und auch auf Steigungen noch aus unterem Drehzahlbereich beschleunigen. Über weite Strecken lag der Verbrauch bei 5,1 bis 5,3 Litern, erhöhte sich aber je nach Stadtverkehr. (Verbrauchswerte nach EU-Vorgabe laut technischen Daten für innerorts, außerorts, gesamt für die gefahrene Version: 5,0 / 3,9 / 4,3 Liter pro 100 Kilometer; C02-Emission gesamt 100 g/km, Effizienzklase B).
Fazit: Das flotte, jugendlich-frische Styling des Mitsubishi Space Star 1,2 „Shine+“ hat uns gefallen. Er ist wendig und lässt sich handlich fahren. Er taugt gut als Stadtflitzer, aber nicht nur. Man kann ebenfalls flott auf Autobahnen und Landstraßen unterwegs sein. Er ist auch mit Einliter-Motor sowie in verschiedenen Versionen zu haben. (presseweller)

HINWEIS für Redaktionen: Text und Fotomontage sind honorarfrei nutzbar, bei Print ausschließlich gegen Seitenbeleg, bei Web nur gegen Link oder PDF und in allen Fällen nur mit dem Hinweis auf presseweller. Die Fotos der Montage liefern wir ihnen auch einzeln. Weitere Außen- und Detailfotos auf Anfrage.
Praxis-Autotests gibt es laufend bei http://www.presseweller.de unter Auto-Medientexte. Jeweilige Direktbelieferung möglich. Bitte anfragen.  
Für Privatnutzer stehen unsere Tests ebenfalls hier und auf der Homepage kostenlos zum Lesen und für einen Ausdruck zur Verfügung. Für die Weiterverbreitung wie in Social-Media kann ausschließlich ein Link auf diesen Blog oder unsere Webseite genutzt werden, keine Einstellung von Text/Fotos!.  



Mittwoch, 15. Juli 2009

Hübsch und handlich: Hyundai i10

Der Innenraum ist frendlich-schick gestaltet.

Sieht knuffig aus, der Hyundai i10. (Fotos: DIALOG)

(dia). Spätestens seit der Abwrackprämie scheinen viele Auotofahrer in Deutschland ihr Herz für kleinere Wagen entdeckt zu haben. Der optisch frische Hyundai i10 gehört dazu. Kompakt für den Stadtverkehr und in der getesteten Styleversion ordentlich ausgestattet.
Die Instrumente sind alle "am richtigen Platz". Der farblich gestaltete Innenraum sieht freundlich, modern und irgendwie schick aus. Uns hat das so gefallen. Junge Leute werden ebenfalls ihre Freude daran haben. Zur Sicherheit gibt's in der Style-Version neben ABS auch je zwei Front- und vordere Seitenairbags. Der Testkandidat hatte Klimaanlage und, leider nur als Extra, das elektronische Stabilitätsprogramm an Bord. Ansonsten gibt's zum Beispiel Zentralverriegelung und Radio serienmäßig.
Im Fünftürer sind die Platzverhältnisse gut, und hinten sitzen zumindest Kinder ordentlich. Der gut zugängliche Gepäckraum im rund 3,56 mal 1,60 Meter "kurzen" und breiten Auto fasst je nach Stellung der Rücksitzlehnen den Werksangaben nach zwischen 225 und 910 Liter. Das reicht allemal für den Großeinkauf und Getränkekisten und auch für den Normalurlaub, wenn nicht Faltboot oder Fahrrad im Innenraum platziert werden sollen.
Mit dem 1,1-Liter-Dreizylinder-Diesel, Leistung 75 PS (55 kW) im Testwagen ging's klassengemäß voran. Im Normalbetrieb schnurrt das Motörchen vor sich hin, bei höheren Drehzahlen meldet es sich akustisch zu Wort. Die fünf Gänge lassen sich einwandfrei durchschalte; im fünften kann man so eben noch im Stadtverkehr mitrollen. Gang 4 ist hierfür wie auch beim Beschleunigen ab 80 km/h besser. Der Testkandidat schien gut eingefahren. Den 0-auf-100-Sprint erledigten wir im Testmittel in 12,9 Sekunden (Werkswert 15,8), die Spitze stellte sich bei gut 165 km/h ein. In den Papieren sind's 163 km/h. Mit 7,5 Sekunden im Zwischenspurt von 60 auf 100 km/h im dritten Gang lief's ebenfalls ordentlich, sogar recht flott.
Der mit Frontantrieb bestückte i10 verträgt flotte Kurvenfahrten. Wenn's zu schnell wird, untersteuert er leicht, was aber im Testfall die Stabi-Elektronik gleich korrigierte. Unproblematisch. Mit vielen Stadt- und Beschleunigungs-Testfahrten wollte der Selbstzünder im Schnitt 5,8 Liter pro 100 Kilometer haben, angegebener Kombiwert 4,3 Liter. Im normalen gemischten Fahrbetrieb wird er sich sicher mit einem Verbrauch deutlich unterhalb des Testwerts fahren lassen.
Der i10 ist modern gestylt und sieht knuffig aus. Ein Kleinwagen, der auch vom Interieur gefällt und sich gut fahren lässt. Andere Motorisierungen sind möglich. Bei der Auswahl all der kleinen und preiswerten Autos sollte man ihn mit ins Kalkül ziehen.

Mehr Möglichkeiten zu Autotests bei www.presseweller.de oder Mail an mail@presseweller.de