Samstag, 31. Mai 2014

Gut Platz im Mini-Van: Praxistest Kia Venga



Der Kia Venga kann sich sehen lassen. Das Lenkrad ist griffig, die Instrumente liegen im Blick, und ein gutes Raumgefühl gibt's auch. (Foto/Montage: presseweller)


Locker zu fahren und angenehm laufruhig


Mai 2014. (Dialog/jw). Der weiße Venga wusste zu gefallen, als er vor uns stand. Mit dynamischer Linienführung sah der Mini-Van von Kia irgendwie schnuckelig aus. Der gute Eindruck setzte sich, auch hinsichtlich der ordentlichen Raumverhältnisse, im Innenraum fort. Im Test stand  im Mai 2014 der 1,4er-Benziner in der Ausführung „FIFA  World CupTM Edition“. Zur weißen Außenlackierung passte die schwarz-hellgraue Innenausstattung. Mal schauen, wie er sich im Praxisbetrieb anfühlt. 

Das Karosseriedesign des Venga finden wir attraktiv. Im kompakten Mini-Van, knapp 4,07 Meter lang, fast 1,77 breit und 1,60 Meter hoch, gibt’s eine leicht erhöhte Sitzposition sowie vorne und im Fond im Verhältnis zu den Abmessungen ordentliche Platzverhältnisse. Das ergab ein für diese Klasse insgesamt großzügiges Raumgefühl, wozu auch der lange Radstand beiträgt. Die Verarbeitung wirkte akkurat. Wir fühlten uns auf Anhieb wohl. Dazu trug auch die hohe Laufruhe bei, die einen Extrapunkt verdient. An Bord sind Becherhalter und diverse Stau- und Ablagemöglichkeiten. Das Ladeabteil – mit verstellbarem Boden –  fasst  nach der angegebenen VDA-Messung je nach Sitzstellung und Ladehöhe zwischen 314 und 1468 Liter. Das reicht im Normalfall für Urlaub und größeren Einkauf. 
Schon bei der Venga-Basisausstattung sind wichtige Sicherheitseinrichtungen an Bord wie zwei Front- und vordere Seitenairbags sowie rechts und links durchgehende Vorhangbags, elektronische Stabilitätskontrolle (ESC), ABS, Reifendruckkontrolle und vieles mehr. Mit dabei sind auch Berganfahrhilfe und Gegenlenkunterstützung. Locker und entspannt ließ sich der Kia im Stadt- und Parkverkehr wie auch auf kurvigen Landstraßen manövrieren. Neben anderem sind auch Zentralverriegelung, höhen- und tiefenverstellbares Lenkrad und elektrische Fensterheber vorn inklusive. Der Testkandidat verfügte beispielsweise noch über elektrisch einstell-, beheiz- und anklappbare Außenspiegel, Klimaautomatik und Sitzheizung vorn. Wie bei Sondermodellen üblich, gibt es einen Preisvorteil gegenüber einem mit allen selben Extras ausgestattetem Venga.  

Stabile Straßenlage
Dann geht's mal auf Strecke. Der Fahrerplatz wirkt aufgeräumt, das Lenkrad ist griffig, und die Instrumente liegen im Blick. Mit seinem fest abgestimmten Fahrwerk, vorne McPherson-Prinzip, hinten Torsionslenkerachse,  liegt der Mini-Van stabil auf der Straße, wobei für die Insassen der Federungskomfort auch auf schlechter Wegstrecke dennoch in Ordnung geht. Der Seitenhalt der Vordersitze könnte etwas besser sein, wenn auch der Kia in Kurven nur sehr geringe Seitenneigung zeigt. Mit dem Fronttriebler konnten wir ausgesprochen flott durch enge Kurven preschen, und auch auf der Autobahn zeigte der Kandidat guten Geradeauslauf. Das fühlte sich alles gut an und trug zum leichten, lockeren Fahren bei.
Der 1,4-Liter-CVVT-Benziner  mit seinen 90 PS (66 kW bei 6000 Touren, höchstes Drehmoment 137 Newtonmeter) ist zwar kein Sportler, geht aber willig zur Sache. Das knackig schaltbare Fünfganggetriebe passt dazu. Als Spitze sind 168 km/h angegeben. Das ist zwar heute nicht die Welt, aber angesichts der Straßenverhältnisse reicht das für zügiges Fortkommen. Im 0-auf 100-Sprint lagen wir im Test mit ab 13,2 Sekunden etwas über dem Werkswert von 12,8 Sekunden, über die Überholdistanz von 60 auf 100 km/h im dritten Gang ging es in 7,6 Sekunden, und im fünften dauerte es im Schnitt um die 15 Sekunden, um von 80 auf 120 km/h zu beschleunigen. Der Verbrauch, ab 5,7 Liter (l) pro 100 Kilometer, lag im Testmittel bei um die 6,4. Laut technischen Daten nach EU-Richtlinie sind für den Venga 1,4 angegeben: kombiniert 6,0 l/100 km, CO-Ausstoß kombiniert 140 g/km, innerorts  7,3 l, außerorts 5,3 l; Energieeffizienzklasse C.
Fazit: Der Venga hat Charme. Im Testwagen fühlten wir uns gut aufgehoben. Der Mini-Van ließ sich locker fahren und war angenehm laufruhig. Es stehen verschiedene Versionen und Motorisierungen zur Auswahl. Auch zu beachten: Kia gibt  langfristige Garantien.

Hinweis für Redaktionen: Das Gesamtfoto bzw. diese Einzelfotos können für Pressezwecke angefordert werden. Andere Fotos auf Anfrage. Abdruck von Text und Foto(s) nur mit angegebenem Kürzel. Mehr auf http://www.presseweller.de 


Freitag, 30. Mai 2014

Wo denn drücken? Autoradio

Bedienung moderner Audioanlagen ist sehr unterschiedlich und gewöhnungsbedürftig: über viele Tasten oder „Touch-Screen“



Mai 2013. Siegen (Dialog/prw). Mit immer wieder anderen Autoradios, heute Audio-Anlagen, sind Nutzer je nach Fahrzeug konfrontiert. Bei unseren Tests der Automodelle vieler Hersteller haben wir seit Jahrzehnten ständig damit zu tun. Nach dem Kassettenfach kam später die CD-Vorrichtung dazu. Inzwischen geht es weit darüber hinaus. Zur Bedienung der unterschiedlichen Geräte muss man sich erst einmal einfinden oder vorher einlesen.

Die teils mit anderen Systemen gekoppelte Audioanlage ist heute schon bei vielen Modellen Standard oder sonst gegen Aufpreis zu haben. Ohnehin kann man statt der Standardanlage gleich eine opulentere Ausführung mit mehr Sound und „Zusatzqualifikationen“ bestellen. MP3-Player-Anschluss, teils Bluetooth-Technik, USB und andere Verbindungsmöglichkeiten gibt’s schon längst, die Lautsprecheraufrüstung bis zur Rundumbeschallung ebenfalls. Für Musikfreaks ist das sicherlich erfreulich, ob sie nun während der Fahrt Rock und Pop oder Klassik hören möchten. Aber darum geht es hier nicht, sondern um die recht unterschiedlichen Bedienweisen.
Wie findet man einen Sender, lässt sich ganz gezielt ein Sender einstellen, wo stecken die Tasten für schnellen Suchlauf oder die Nach- und-nach-Suche, wie komme ich aus der angezeigten Liste bereits eingegebener Sender heraus und wo lässt sich die brüllend laute Verkehrsmeldungsdurchsage auf Normalmaß reduzieren? Funktioniert es über eine der vielen Tasten oder ist es ein moderne Ausführung mit einem „Touch-Screen“, also einem Monitor, wo man mit den Fingern über die einzelnen Befehle streift, wie bei modernen Geräten wie I-Phones? Alles ist möglich, aber meist ist es immer, je nach Gerät, wieder anders. Keine Frage, das ist modern und mit den vielen Möglichkeiten auch gut.
Junge Leute werden an diesem Technik-Hype ihre Freude haben und schnell damit zurechtkommen. Anderen kann man nur empfehlen, sich die Bedienungsanleitung zu den für einen selbst wichtigen Bedienpunkten gut durchzulesen, damit's richtig gut klappt. Trotzdem: Manchmal sagt man sich: Wie schön und einfach bedienbar doch die alten Autoradios waren, da habe ich auf dem „Becker“ oder „Blaupunkt“ oder, oder … mit dem Drehknopf meinen Sender eingestellt, zum Beispiel auf 89,8 oder 93,5, auf Südwestfunk oder WDR, auf NDR oder Bayerischen Rundfunk. Später konnte man schon einen einfachen Suchlauf starten und per Knopfdruck bereits auch Lieblingssender speichern: alles überschaubar, praktisch und relativ einfach.
So ähnlich geht es sogar jetzt noch bei meinem rund acht Jahre alten Autoradio. Deshalb frage ich mich vor einem eventuellen Autoneukauf schon jetzt und ganz modern: Will ich das Autoradio upgraden oder downgraden, also noch ein umfangreicher bestücktes oder ein ganz einfaches? Letzteres reicht mir persönlich, um es hin und wieder einmal einzuschalten und auf Strecke Nachrichten und Verkehrsfunk zu hören. Schließlich gibt es auch damit alle Sender und Musik.

Diesen und andere Texte rund ums Auto können Sie auch über Auto-Medientexte auf http://www.presseweller.de lesen, einschließlich Autotests. 



Freitag, 2. Mai 2014

Im Praxis-Autotest: Space Star 1,2


Das helle Grün findet sich auch im Interieur wieder: So sieht der Space Star von Mitsubishi, hier in der Version „Shine+“, jugendlich-frisch aus. Das Lenkrad ist griffig, der Fahrer hat alle Instrumente im Blick. (Fotos: presseweller)

Der kleine wendige neue Mitsubishi zeigte sich modern im peppig-frischen Design


Mai 2014. (Dialog/jw). Das Design ist hübsch, die Maße sind kompakt, und das Interieur wirkte mit seiner Farbgebung jugendlich-frisch, peppig: Der relativ neue Space Star 1,2 Clear Tec, den wir im April 2014 in der Version „Shine+“ fuhren, stellte sich uns in hellem Grün vor. Das fällt auf. Wir scheuchten den Fünftürer mit Fünfganggetriebe über kurvige Mittelgebirgs- und Autobahnstrecken und schauten, wie er sich im Stadtverkehr bewährt.

Mit einer Länge und Breite von 3,71 mal knapp 1,67 Meter und einem Gewicht von um die 920 Kilogramm, gibt sich der kleine Mitsubishi wendig und übersichtlich, was ihn im Stadtverkehr zu einem angenehmen Begleiter macht, ob in engen Gassen oder beim Einparken. Die Platzverhältnisse für die Insassen gehen klassengemäß in Ordnung. Dem langen Radstand von 2,45 sei Dank. Auf der Rückbank setzt allerdings die Höhe der Kopffreiheit Grenzen. Der Kofferraum fasst laut technischen Daten nach VDA-Norm je nach Rücksitzstellung 235 bis 912 Liter.
Das frische, jugendlich-peppige Interieur im Testwagen, schwarz mit hellgrünen Einlagen, gefiel uns. Ist ein Hingucker. Die Cockpit-Verkleidung aber gibt sich edel in Klavierlack-Optik beziehungsweise, im Testwagen, mit silberfarbenen Akzenten. Wie wir es von Mitsubishi über Jahrzehnte kennen, gab's an der Verarbeitung nichts zu tadeln. Auf Strecke gibt sich der „Star“ weitgehend akustisch zurückhaltend.
Der Fahrer hat die Instrumente im Blick, alle Schalter liegen zur Hand. Serienmäßig sind ab der Basisversion beispielsweise sechs Airbags, inklusive Kopfairbags für vorne und hinten seitlich, an Bord. Zum sicheren Fahren tragen außerdem die elektronische Stabilitätskontrolle, ABS, elektronische Bremskraftverteilung und Bremsassistent bei. Außerdem gibt es auf den hinteren seitlichen Plätzen Isofix-Kindersitzbefestigungen. Sicherheitseinrichtungen halten wir von Presseweller immer für wichtig, wichtiger als manches Komfortdetail. 
Zur Grundausstattung zählen unter anderem ebenfalls das Multi-Infodisplay zum Abruf verschiedener Werte sowie inklusive Anzeige von Schaltempfehlungen, elektrische Fensterheber vorn, Mittelkonsole vorn, Becherhalter vorn und hinten sowie verschiedene Ablagemöglichkeiten. Der Kandidat „Shine+“ wusste noch mit Klimaautomatik, Multi-Entertainmentsystem, einschließlich Navi und Touchscreen-Farbdisplay, „schlüsselloser Bedienung“ und Start-Stopp-Anlage sowie anderem zu gefallen. Mit „ClearTec“ ausgerüstet – ab Ausführung „Light“ – , wird der Fahrer über den Eco-Assistenten laufend optisch über die Effizienz seiner Fahrweise informiert.Funktioniert gut. Man überlegt kurz, ob man Gas gibt oder das Gaspedal lupft, um im sparsameren Bereich zu fahren.

Zügig über die Autobahn
Fahrwerksmäßig ist der Fronttriebler, vorne Einzelradaufhängung im Mc-Pherson-Prinzip, hinten Verbundlenkerachse, nach unseren Eindrücken eher komfortabel abgestimmt. Für die Insassen ging es auch bei den heute häufig anzutreffenden Schlaglochstraßen daher passabel zu, und den schnellen Ritt auf der Autobahn absolvierte der „Spacy“ ordentlich. Kurven konnten wir problemlos flott unter die Räder nehmen.
Mit dem drehfreudigen 1,2-Liter-Benzinmotor, der 80 PS/59 kW leistet und bei 4.000 Touren das höchste Drehmoment von 106 Newtonmetern erreicht, kann man auf der Autobahn zügig mithalten. Der Kleinwagen ist bei Bedarf recht flott unterwegs. Laut Tacho ging es zügig auf 170 und bis über 180 km/h (angegebene Spitze 180 km/h), was auch der guten Aerodynamik zuzuschreiben ist. Für den 0-auf-100 Sprint brauchten wir im Testschnitt gut 13 Sekunden (Werksangabe 11,7), von 60 auf 100 km/h im dritten Gang gab's ein Mittel von 9,2 und von 80 auf 120 km/h im fünften Gang von über 21 Sekunden. Im fünften Gang konnten wir im Stadtverkehr mitrollen und auch auf Steigungen noch aus unterem Drehzahlbereich beschleunigen. Über weite Strecken lag der Verbrauch bei 5,1 bis 5,3 Litern, erhöhte sich aber je nach Stadtverkehr. (Verbrauchswerte nach EU-Vorgabe laut technischen Daten für innerorts, außerorts, gesamt für die gefahrene Version: 5,0 / 3,9 / 4,3 Liter pro 100 Kilometer; C02-Emission gesamt 100 g/km, Effizienzklase B).
Fazit: Das flotte, jugendlich-frische Styling des Mitsubishi Space Star 1,2 „Shine+“ hat uns gefallen. Er ist wendig und lässt sich handlich fahren. Er taugt gut als Stadtflitzer, aber nicht nur. Man kann ebenfalls flott auf Autobahnen und Landstraßen unterwegs sein. Er ist auch mit Einliter-Motor sowie in verschiedenen Versionen zu haben. (presseweller)

HINWEIS für Redaktionen: Text und Fotomontage sind honorarfrei nutzbar, bei Print ausschließlich gegen Seitenbeleg, bei Web nur gegen Link oder PDF und in allen Fällen nur mit dem Hinweis auf presseweller. Die Fotos der Montage liefern wir ihnen auch einzeln. Weitere Außen- und Detailfotos auf Anfrage.
Praxis-Autotests gibt es laufend bei http://www.presseweller.de unter Auto-Medientexte. Jeweilige Direktbelieferung möglich. Bitte anfragen.  
Für Privatnutzer stehen unsere Tests ebenfalls hier und auf der Homepage kostenlos zum Lesen und für einen Ausdruck zur Verfügung. Für die Weiterverbreitung wie in Social-Media kann ausschließlich ein Link auf diesen Blog oder unsere Webseite genutzt werden, keine Einstellung von Text/Fotos!.  



Freitag, 11. April 2014

Ein Kleiner zeigt Größe: Hyundai i10


Pfiffig und mit sportlicher Note: der Hyundai i10 Style. Das Lenkrad liegt gut in der Hand, das zweifarbige Interieur sieht schön aus.  (Fotos: presseweller)


Im Praxistest: Ausführung „Style“ mit 1,2-Liter-Motor


11. April 2014 (Dialog). Mit pfiffig-sportlichem Styling stellte sich uns der neue Hyundai i10 vor. Gegenüber dem Vorgängermodell gibt sich das neue Modell weitaus moderner, größer und gereifter. Den Fünftürer nahmen wir in der Version „Style“ mit 1,2-Liter-Benzinmotor Ende März/Anfang April 2014  ausgiebig unter die Lupe, schickten ihn auf lange Autobahnstrecken und über Bergstraßen.  Im Focus standen Komfort, Fahreigenschaften, Leistung und Verbrauch.

 Der knapp 3,67 Meter kurze und 1,66 Meter breite i10 fand außer vom ansprechenden, sportlich angehauchten Äußeren auch vom Innenraum her hinsichtlich Haptik und Interieur unser Gefallen. Damit standen wir nicht alleine da. Ein Restaurantbesucher fragte uns bei einem Zwischenstopp: „Wie fährt der sich denn? Meine Frau hat sich gleich in das Auto verknallt.“  Kann man verstehen. Das flotte Design und die zweifarbige Innenausstattung in Schwarz und Rot hinterließ auch bei uns auf Anhieb einen sympathischen Eindruck Übersichtliche Instrumentierung und eindeutige Beschalterung werden durch die verschiedensten Ablagen und Becherhalter ergänzt. Alles praktisch. Zur Basisausstattung zählen unter anderem Zentralverriegelung, neigungsverstellbare Lenksäule, Bordcomputer und Schaltanzeige. Der Testwagen konnte beispielsweise auch noch mit Smart-Key, „schlüsselloser“ Bedienung, einschließlich Start-Stopp-Knopf, punkten sowie mit Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, Audiosystem, elektrischen Fensterhebern, dem nützlichen Kurvenlicht und Rückfahrwarnsystem. Dieses Extra bietet sich an, weil die breiten C-Säulen hinten beim Rückwärtsfahren den Durchblick stören. An der Verarbeitung gab's nichts zu mäkeln.
Die Sitze sagten selbst bei  mehrstündigen Fahrten zu, nicht zu große Passagiere finden auch auf der Rückbank passable Möglichkeiten. Angenehm: der vom Start weg ruhige Motorlauf. Der Kofferraum ist mit einem Norm-Fassungsvermögen von 252 Litern für diese Fahrzeugklasse schon recht ordentlich und reicht zum Beispiel für Koffer, Reisetasche und mehr oder auch den größeren Einkauf. Je nach Stellung der Rücksitze kann er bis auf 1046 Liter vergrößert werden. Bei Vergleichen hinsichtlich Raum- und Kofferraumangebot sollte man immer bedenken, dass es sich hier um einen Kleinstwagen handelt!
Schon vom Basismodell an hat Hyundai dem i10 eine gute Sicherheitsausstattung mitgegeben: je zwei Front- und vordere Seitenairbags sowie durchgehende Vorhangairbags für vorne und hinten seitlich. An Bord sind ebenfalls elektronisches Stabilitätsprogramm, fahrdynamisches Stabilitätsmanagement, ABS, Bremsassistent, elektronische Bremskraftverteilung und Reifendruckkontrollsystem. Ringsum sind Scheibenbremsen montiert.

Gutes Handling gleich Fahrspaß

Ob in der Stadt oder auf kurvenreichen Landstraßen: Der kleine Hyundai vermittelte mit seinem guten Handling Fahrspaß. Mit straffer Abstimmung und dennoch angenehmem Federungskomfort liegt der Fronttriebler – vorne und hinten mit Einzelradaufhängung - astrein auf der Straße. Er ließ sich wieselflink auch durch enge und versetzte Kurven ziehen.
Für den Vortrieb sorgt ein 1,2-Liter-Motor, der 87 PS (64 kW) an die Kupplung bringt und sich drehfreudig zeigte. Das höchste Drehmoment ist mit über 120 Newtonmetern bei 4000 Touren angegeben. In diesem Drehzahlbereich kommt der i10 auch nochmals spürbar zur Sache. Wir trieben den Kandidaten über lange Autobahnpassagen und teils steile Bergstrecken. Er gab sich recht munter, wenn auch teils das gut schaltbare Fünfganggetriebe fleißig bedient werden musste. Im fünften Gang kann bequem im Stadtverkehr mitgerollt werden. Die angegebene Spitze von 175 km/h erreichten wir locker. Den Spurt von 0 auf 100 km/h erledigten wir im Testschnitt in 12,7 Sekunden (Werkswert 12,3), für die Überholdistanzen 60 auf 100 km/h im dritten Gang brauchten wir 8,3 und für 80 auf 120 km/h im fünften bis zu gut 20 Sekunden.
Der Verbrauch ab rund 5,8 Litern sowie im Gesamttestschnitt mit zirka 6,2 Liter pro 100 Kilometer war überschaubar und ging für uns voll in Ordnung. Er trägt mit dazu bei, dass hinsichtlich Komfort, Leistung, Fahreigenschaften und Verbrauch auch lange Strecken problemlos und relativ kostengünstig unter die Räder genommen werden können. (Verbrauchswerte für dieses Modell laut Vorgabe/Technischen Daten, städtisch, außerstädtisch, gesamt in l/100 km: 6,5 – 4,1 – 4,9 l/100 km; CO2-Emissionen gesamt: 114g/km, Effizienzklasse C).
Fazit: Der Hyundai i10 ist modern gestylt, hat eine gute Sicherheitsausstattung, läuft angenehm ruhig und überzeugte uns von Komfort und Handling her. Es gibt eine fünfjährige Garantie ohne Kilometerbegrenzung sowie die fünfjährige Hyundai-Mobilitätsgarantie. Auch vom Preis her kann der Kleine, der im Test Größe zeigte, bei uns punkten. Laut Hyundai-Presseinformation hat er gerade in der Importwertung in der Kategorie „Minicar“ als „Firmenauto des Jahres“ bei der gleichnamigen Wahl deutscher Fuhrparkmanager gewonnen (presseweller)

Ein Originalfoto kann bei uns für Medienzwecke angefordert werden, weitere Fotos nach Absprache. 
Bei Abdruck des Berichts PDF oder Link erwünscht. 
dialog-at-dialog-medienbuero.de        http://www.presseweller.de

Montag, 31. März 2014

Testsplitter


Pfiffig gestylt: In Kürze gibt's hier mehr über den Hyundai i10 1,2. (Foto: presseweller)


31. März 2014. Siegen (presseweller). Überraschend komfortabel und laufruhig: Der kleine Hyundai, der neue i10, hat uns positiv überrascht. Er bietet ein gutes Handling und ist pfiffig gestylt. Unter anderem wollten wir auch herausfinden, wie sich ein moderner Kleinwagen auf Langstrecken bewährt. Der ausführliche Praxistest ist demnächst hier nachzulesen.
Im Langzeit-Fahrbetrieb nehmen wir seit rund sieben Jahren unseren Polo 1,4, Benziner, unter die Lupe. Auf bisher rund 55.000 Kilometern hielten sich Reparaturen in engen Grenzen. Er ist geräumig und lässt sich gut fahren. Mit dem Verbrauch geht es so. Details in den nächsten Berichten.
Im Mai steht der Venga von Kia auf dem Testplan. Zwar hatten wir schon einige Kias im Praxistest, aber noch keinen Venga.
Gespannt sind wir ebenfalls auf den neuen MINI Cooper. Aber dann ist schon fast wieder Sommer. 

Eine Übersicht zu Praxistests und Auto-Notizen gibt es unter dem Button Auto-Medientexte auf http://www.presseweller.de 

Freitag, 7. März 2014

Demnächst neue Praxis-Autotests

Start mit dem Hyundai i10, gefolgt von Kia und Renault

März 2014. (Dialog). Mit dem Frühling starten wir auch wieder unsere Autotests. Dabei geht es uns schon immer um die Fahrerfahrungen mit dem entsprechenden Modell im Praxisbetrieb. In über 30 Jahren Autotests und Veröffentlichungen reichte die Palette vom Kleinwagen bis zur ausgewachsenen Limousine, vom Cabrio bis zum Sportwagen, und natürlich fehlen auch Kombis, Vans und SUVs nicht.
Den Auftakt wird in diesem Jahr der Hyunday i10 machen, es folgen Kia Venga und Renault Clio.
Also: In Kürze werden Sie die Praxistestberichte hier wieder lesen können. (presseweller)

Zugang - ohne Anmeldung - zu Auto-Notizen und Autotests sowie zu Zweirad-Notizen und Bike-Touren haben Sie auch auf http://www.presseweller.de

Schilder-Orgien




Schilder, hier für Tempo-30 und Zone, gibt's reichlich. (Fotomontage: presseweller)


Der teurere Weg der Beschilderung


März 2014. Siegen (Dialog). Irgendwann geisterte es mal durch die Medien: Abbau des Schilderwaldes. Hier und da hatte man auch einmal einen Anfang gemacht. Aber die Lust am Aufstellen von Verkehrsschildern scheint in den Behörden unbenommen. Ob die Schilderitis, die Schilder-Orgien, Sinn macht oder Quatsch ist, wird jeder Autofahrer selbst beurteilen. Ein Beispiel aus einer westfälischen Stadt.
In einem Wohngebiet mit zwei Schulen gab es um die Grundschule herum für die Hautpdurchgangsstraße ein Tempo-30-Schild. Vernünftig. Auch das weitere oben bei starker Wohnbebauung und Bushaltestelle machte Sinn. Ein Stück darüber, in Höhe des Gymnasiums, wo zu Schulbeginn und -ende reger Schülerbetrieb ist, gab es keines. Und gibt es keines. Wieso? Jede Nebenstraße am Berg trägt schon lange ein Schild „Tempo-30-Zone“. Nun hat man wohl behördlicherseits nochmals einen anderen Gedanken gehabt. Das 30er-Schild rund um die Grundschule ist geblieben. Aber dann! Nach jeder Straßeneinmündung steht nun ebenfalls neu dieses Schild, rauf und runter. Vielleicht hatte man Geld übrig. Die Schilderhersteller werden sich gefreut haben. Die Zonen-Schilder in allen Nebenstraßen sind geblieben. Das sei hier eingeräumt: Vielleicht wird es entsprechende Gesetze und Verordnungen und noch anderes geben, nach der die Behörde handeln muss.

Für einen ganzen Bereich, oder?


Hatte man nicht einmal diese Zonenbereichs-Beschilderung für ein ganzes Viertel eingeführt? Aus meiner Sicht wäre es doch sinnvoll gewesen, am Beginn des Berges das 30-Schild durch ein Schild 30-Tempo-Zone zu ersetzen und sie dann nach Bedarf im oberen Teil wie bisher, am besten aber nach dem Gymnasiumsbereich, wieder aufzuheben. Eventuell hätte man zwischendurch noch einmal mit einem Schild auf Tempo 30 aufmerksam machen können. Mit nur einem, nicht mit zig! Aber irgendwie will das nicht funktionieren. Auf dem anderen Berg, nur ein paar Hundert Meter, hat man im Wohngebiet ebenfalls in ähnlicher Weise auf diese unkonventionelle Art gesetzt. Dort endet zum Beispiel Tempo 30 genau vor einer scharfen Kurve, rund zehn Meter später kommt wieder das Begrenzungsschild, und in der Nebenstraße heißt's „Tempo-30-Zone“. Warum das so ist, wird wohl kaum ein normaler Autofahrer wissen. Auch hier wäre wohl nach laienhaftem Verständnis das Zonenschild am Anfang der Hauptdurchgangsstraße angebracht gewesen.
Diese Stadt ist hier nur als Beispiel genannt. Es ist anzunehmen, dass es auch in manch anderen Städten solche Schilder-Orgien gibt, wobei ich in hauptsächlichen Wohngebieten mit teils auch engen und/oder seitlich parkenden Fahrzeugen, Schulen und Kindergärten Tempo 30 durchaus für angebracht halte.
Die Ausgaben für die Schilder hätte man gut in die Hand nehmen können, um mehr Grüne Pfeile für Rechtsabbieger anzubringen. Die stehen sonst mit laufendem Motor vor der roten Ampel, obwohl das Einbiegen problemlos möglich wäre. Aber mit dem Grünen Pfeil, der zum einen wohl weit preiswerter als eine Zusatzampel für Rechtsabbieger ist und zum anderen den Verkehr flüssiger macht, tut man sich wohl schwer. Warum? (jw)