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Donnerstag, 6. September 2018

Hübsch gestylt und gut zu fahren: Hyundai Kona

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Der Hyundai Kona zeigt sich mit attraktivem Styling. Die besondere Farbgebung gefiel nicht nur uns. (Alle Fotos (c) presseweller)




Presseweller fuhr den 1,0 T-GDI mit Frontantrieb in der Version Style und mit Extras im Praxistest

6. September 2018. Siegen (DiaPrw). Die Testwagenfarbe, eine helle Grün-gelb-Mischung erregte Aufmerksamkeit: „Das Auto sieht gut aus“, sagte uns ein Passant, „mir gefällt diese tolle Farbe“. Wir antworteten, dass sie uns auch gefällt und sich das Auto außerdem gut fahren ließe. Diese besondere Farbe heißt übrigens „Acid Yellow Metal“. Den Kona 1,0 T-GDI in der Version Style nahmen wir im August 2018 unter die 18-Zoll-Räder. 

Das kompakte SUV „Kona“ sieht hübsch aus und lässt sich locker fahren. Die Platzverhältnisse im knapp 4,17 Meter langen und 1,80 breiten Hyundai sind ordentlich, und das Ladeabteil, das je nach Sitznutzung zwischen 361 und 1143 Liter fasst, lässt sich ohne Mühe bestücken. Der Kandidat wusste auch vom Interieur her zu gefallen sowie mit der auf Strecke angenehmen Laufruhe. Die Bordinstrumente liegen im Blickfeld des Fahrers, das Sechsganggetriebe mit dem für uns gut zur Hand liegenden Schalthebel ließ sich flott bedienen. Praxisgerecht waren wir mit dem Kona auf Kurzstrecken, diversen kurvenreichen Straßen und längeren Autobahnrouten unterwegs.



Alles im Blick und im Griff.

Übrigens bekamen die Nachbarn am Vortag der Testwagenanlieferung ihren neuen Kona. Sie waren am nächsten Tag ebenso wie wir erstaunt, dass da nun zwei Hyundais nebeneinander vor den Häusern standen. War schon der Vorgänger ein Hyundai, sollte es nun eine Nummer größer, praktischer und kräftiger sein.


Klappe hoch: Der Kona ließ sich beqem beladen. 


Schon im Basismodell vieles an Bord
Bereits das Basismodell „Pure“ geizt nicht mit Ausstattung. Wichtige Sicherheitsausstattung und einige „Assistenten“ sind an Bord, zum Beispiel sechs Airbags, ESC (elektronische Stabilitätskontrolle), Traktionskontrolle, ABS, Berganfahrhilfe- und abfahrtassistent, aktiver Spurhalteassistent und der Aufmerksamkeitsassistent. Bei längeren Fahrten fragte er per Schrifzug und mit Kaffeetassensymbol im Display an, ob wir eine Pause einlegen wollten. Dem wollten wir zwar nicht immer folgen, aber es ist gut, wenn man hin und wieder einmal daran erinnert wird. Es gibt neben anderen Einrichtungen elektrisch verstell und beheizbare Außenspiegel, Multifunktionslenkrad, Geschwindigkeitsregel- und Begrenzungsanlage, die gut bedienbar war, Start-Stopp-Automatik, elektrische Fensterheber, Bordcomputer, RDS-Radio, Klimaanlage sowie diverse Ablagefächer und Getränkehalter. Ordentlich.


Hübsches Interieur. Die Platzverhältnisse und der Sitzkomfort waren vorn und im Fond in Ordnung.


Der Testwagen hatte außerdem Navi mit großem Bildschirm, 18-Zoll-Leichtmetall-Felgen, beheizbares Lenkrad, Smart-Key-Bedienung, Notbremsassistent,Totwinkelassistent, Einparkhilfe vorn, Rückfahrkamera und Querverkehrswarner hinten sowie viele weitere nützliche und komfortable Einrichtungen. Dazu gehörte auch das Head-up-Display. Auf Knopfdruck fährt eine Scheibe aus der Oberseite des Armaturenbretts. Nun hat der Fahrer die gefahrene Geschwindigkeit und je nach Bedarf weitere Infos direkt im Blick. Kennen wir bereits von viel früher aus Tests, aber hier schien es für uns „passgenau“ zu sein. Prima Sache.

Kurvenfest und flott
Der Fronttriebler, ringsum Einzelradaufhängung, vorne Mc-Pherson-System, hinten Verbundlenker, jeweils mit Stabis, ist fahrwerksmäßig eher fest abgestimmt und zeigt wenig Seitenneigung in Kurven, lässt den Insassen aber Komfort. Auch bei schnellem Autobahnritt lag er sauber auf der Bahn. Wir forderten ihn aber ebenfalls bei flotten Kurvenfahrten auf einigen unserer passartigen Standardstrecken. Da gab‘s kein Vertun: Der Kona zog ohne Zucken und Versatz durch. Selbst bei bewusstem Einbremsen war er gleich wieder in der Spur. Wir empfanden das Kurvenverhalten durchweg als sicher.



Auch im Detail wirkt das Styling attraktiv. 

Nun ging es im Test natürlich noch um Beschleunigung und Tempo. Für den Antrieb ist ein Dreizylinder-Einliter-Motor mit Turbolader zuständig. Wie andere Hersteller verfolgt Hyundai damit das so genannte Downsizing, also geringere (Hubraum-) Größe. Das Motörchen bringt es auf 120 PS (88 kW) bei 6000 Touren. Das höchste Drehmoment von 172 Newtonmetern startet laut Papieren bereits bei 1500 Touren. Der Motor kommt recht gut zur Sache, wobei sich stärkerer Vortrieb ab rund 1800 bis 1900 Umdrehungen einstellte und dann den Kona gut beschleunigen ließ. Im Durchschnitt unserer Messungen lagen wir, was nicht so häufig vorkommt, beim 0-auf-100-Sprint mit rund elf Sekunden deutlich unter der Angabe (12 s). Die Werte für Zwischenbeschleunigungen ergaben von 60 auf 100 km/h im 3. Gang knapp sieben Sekunden, von 80 auf 120 km/h im 5. Gang dauerte es knapp zwölf Sekunden. Passt alles. Das gilt auch für die gestoppte Spitze von gut 182 km/h. Das sind alles Werte, mit denen man durchaus zügig unterwegs sein kann.

Verbrauch geht so in Ordnung
Zum Verbrauch müssen wir oft schreiben: „in Ordnung“. So ist es auch, weil sich die Werte immer individuell, nach eigenem Fahrverhalten, ergeben. Standardmessungen, auch nicht die neue, seit 1. September 2018 gültige, können das nicht abbilden. Obwohl wir „Praxis-Tests“ machen, bleibt nicht aus, dass wir die Motoren für Höchstgeschwindigkeitsfahrten, Beschleunigungs- und Kurventests maximal fordern müssen. Den Hyundai fuhren wir mit ab 7,0 Litern/100 km, im Schnitt gut 7,5 l (angegebener Kombiwert nach dem zur Testzeit relevantem Verfahren bei 18-Zoll-Bereifung) 5,4 l/100 km). Für komfortables und für bei Bedarf sehr flottes Fahren empfanden wir den Testwert als akzeptabel. Wir werden in einigen Wochen einmal die Nachbarn fragen, wie bei ihrem Kona der Verbrauch aussieht.

Fazit: Der Hyundai Kona ist ein handliches, kompaktes SUV, das sich angenehm fahren lässt und mit dem man flott unterwegs sein kann. Von der Geräumigkeit her bietet es sich gut für Familien an. Bereits die Ausstattung im Basismodell „Pure“ ist ordentlich. Nähere Informationen, vielleicht mit Probefahrt, beim Hyundai-Händler vor Ort, in der Region oder auf der Internetseite www.hyundai.de

*Technische Daten
Ottomotor: 998 ccm, 120 PS (88 kW), höchstes Drehmoment 172 Nm 1500 – 4000 U
L x B x H (in m): 4,165 x 1,80 x 1,55; Laderaum: 361 – 1143 l
Fahrleistung: Spitze 181 m/h, 0 – 100 km/h: 12 s
Verbrauch und CO2-Ausst. komb.: 5,4 l/ 100 km; 125 g/km: Effizienklasse B, Euro 6
(für ab 1. September 2018 erstmals zugelassene Fahrzeuge können die Werte anders sein)
*Alle Angaben nach Hyundai-Unterlagen/ Fahrzeugpapieren

Hinweis: Alle Daten beziehen sich auf den Zeitraum des Tests. Technische Daten, Ausstattung usw. sind neben eigenen Anschauungen den Unterlagen des Herstellers/ Importeurs entnommen. zwischenzeitliche Änderungen sind hinsichtlich der Daten, des Stylings, der Ausstattung und evtl. angegebener Preise möglich. Die Testfahrzeuge werden uns von deutschen Herstellern oder Importeuren auf dem deutschen Markt zur Verfügung gestellt. Darauf beziehen sich alle Angaben, incl. Preisen, soweit angegeben. In anderen Ländern kann es andere Bezeichnungen, Ausstattungen, Spezifikationen und Preise geben. Unsere selbst ermittelten Daten (Fahrwerte,Verbrauchshinweise) dienen lediglich der Wiedergabe unserer Erfahrung aus dem Testbetrieb. Unsere allgemeinen Angaben (Komfort, Kurvenverhalten usw.) entsprechen ausschließlich unseren persönlichen Eindrücken und eigenem Empfinden. Irrtum bleibt in allen Fällen vorbehalten.

Berichte und mehr von uns zu den Themen Auto und Verkehr finden Sie über die Seite „Auto“ bei www.presseweller.de. Sie ist ohne Anmeldung zugänglich.

Dienstag, 17. Oktober 2017

Geräumig, leise, kräftig: Skoda Octavia Combi


Sauber gestylt, klare Linienführung: Skoda Octavia Combi zum Testbeginn.
(Fotos und Montagen: (c) 2017 presseweller)

Im Praxistest stand die Version Style 2,0 TDI/ Fahrfreude inklusive


Siegen. 17. Oktober 2017 (DiaPrw). So stellt man sich angenehmes Fahren vor: viel Platz, laufruhig, geschmackvolles, schickes Interieur, haptisch passende Materialien und kräftiger Motor. Mit dem aktuellen Modell des Skoda Octavia Combi hatten wir das Passende im Test. Im September 2017 fuhren wir die Kombilimousine in der Ausstattungsversion Style mit dem gut abgestimmten Zwei-Liter-Turbodieselmotor und Sechsgang-Schaltgetriebe. Zwar neigen wir ungern zu Übertreibungen, aber das fühlte sich alles wie „erste Sahne“ an.

Der Octavia ist in der Palette der Skoda-Fahrzeuge beliebt, ein Bestseller. Die Preise der Modelle sind im Vergleich überschaubar, und die weltweiten Absatzzahlen sprechen dafür. „Bitte wieder solch einen Skoda“, bat ein Bekannter, der seit Jahren einen Dienstwagen der Marke fährt, der nun erneuert werden sollte. „Ich bin rundum zufrieden damit.“ Sein Wunsch wurde vom Chef erfüllt.
In der neuen Version hat der Octavia nochmals an Schliff gewonnen. Er wirkt von der Front- und Leuchtengestaltung über klare Seitenansichten bis zur Heckpartie schnörkellos ästhetisch. 




Schnittig mit Frontgrillgestaltung und Doppelleuchtenanordnung. 

Außen in dezentem Grau, überraschte er im Innenraum mit einer feinen hellbeigen Stoff-/ Leder-Ausstattung, die Wohnzimmergefühl vermittelte. Im zigfach elektrisch verstellbaren Fahrersitz des Testwagens war die richtige Sitzposition schnell gefunden - das übersichtliche Cockpit mit den Bedienelementen im Blick und das griffige höhen- und längsverstellbare Multifunktionslenkrad fest in der Hand. Die "schlüssellose" Bedienung mit Start-Stopp-System klappte prima. Im rund 4,67 Meter langen und über 1,81 Meter breiten Skoda konnten sich auch Mitfahrer über viel Platz freuen. Das passte. Das gilt ebenfalls fürs Ladeabteil, das dank variablen Laderaumbodens locker eben beladbar war. Man kann sich denken, dass bei dem Norm-Fassungsvermögen von 610 Litern so einiges an Gepäck oder Einkauf mitkann. Wem es mal nicht reicht, legt man die geteilten Rücksitzlehnen um. Dann gibt’s Platz satt!



Griffiges Lenkrad, alles im Blick.


Feine Innenraumgestaltung und viel Platz!


Für Sicherheit und Komfort
Elektronische Stabilitätskontrolle (ESC) mit elektronischem Querdifferential, ASB und Antriebschlupfregelung sowie Bremsassistent, Isofix-Einrichtungen für die Kindersitzbefestigung im Fond seitlich und sieben Airbags sind bereits im Basismodell „Active“ vorhanden sowie elektrische Fensterheber vorn, Musiksystem und vieles mehr. Der Octavia Combi steht in dieser Version mit ab 18.150 Euro in der Preisliste. Der Testwagen auf Basis der Version „Style“ verfügte zum Beispiel noch über Zwei-Zonen-Klimaanlage, Climatronic, kühlbares Handschuhfach, elektrisch öffnende und schließende Heckklappe, beheizbare Vordersitze, Geschwindigkeitsregelanlage, Frontradarassistent mit City-Notbremsfunktion, Parkdistanz-Sensoren vorne, hinten und seitlich, Rückfahrkamera sowie Navi und Connect-System mit Bluetooth und vielem anderen. Verschiedene elektronische Helfer, nützliche Assistenzsysteme, unterstützen den Fahrer, zum Beispiel der Spurwechselassistent mit optischer Anzeige und auch mit Warnton, wenn's mal knapper werden sollte. Zum komfortablen Fahren trugen ebenfalls die hohe Lauftruhe sowie die Fahrwerksabstimmung bei. Dank der adaptiven Fahrwerksregelung hatten wir die Wahl unter vier Modi: Eco, Sport, Komfort und Normal. Wir haben alle ausprobiert, sind meist aber gut mit „Normal“ zurechtgekommen.
Es sind auch weitere Details, die Freude machen: Brillenfach vorne, Regenschirmfach unter dem Beifahrersitz, Regenschirm inklusive, das seitliche Kofferraumlicht als herausnehmbare Taschenlampe und mehr.



Ebenes Ladeabteil dank variablem Boden und reichlich Raum für Gepäck, Einkauf oder Geschäftliches.


Saubere Straßenlage und kraftvoll
Der Octavia zeigte sich bei schnellen Autobahnfahrten und auf kurvenreichen Straßen mit einer souveränen Straßen- und Kurvenlage. Wir nahmen ihn unter anderem über zig teils enge Alpenpässe zur Brust. Der Fronttriebler, vorne McPerson-Federbein-Achse, hinten Verbundlenker-Achse, erwies sich als gut abgestimmt. Da mussten auf trockener Fahrbahn noch nicht einmal die Helferlein ran. Bei einem Test mit vier Personen befanden die Mitfahrer, dass er „spielend durch Kurven ging“. Er liegt stabil und hat nur geringe Seitenneigung. Nicht nur das. Nach Kehren kam er aufgrund seines hohen Drehmoments von 340 Newtonmetern (Nm) auch gleich wieder in Schwung. Bereits so ab 1500 Touren war Vorwärtsdrang spürbar, zwischen 1750 und 3000 ist das Drehmoment dann voll dabei. Da es zum Teil Standard-Teststrecken waren, wissen wir, wie gut sich das anfühlt.
Der Zweiliter-Turbodiesel-Motor leistet 150 PS (110 kW). Das sorgt im Zusammenspiel mit dem Sechsganggetriebe für ausgiebige Lauffreude, neudeutsch Fahr-Fun. Im Stadtverkehr geht es noch so gerade im fünften Gang. Lockerer dafür ist der vierte. Beim 0-auf-100-Sprint kamen wir im Testschnitt nicht unter knapp 10.5 Sekunden, was einerseits noch recht flott ist, aber doch über der Werksangabe liegt. Rasanter waren da schon die Zwischenbeschleunigungen in den Überholdistanzen: 4,7 Sekunden von 60 auf 100 km/h im dritten Gang und 9,2 Sekunden von 80 auf 120 km/h im fünften. Die Höchstgeschwindigkeit über einen längeren Zeitraum auszutesten, ist angesichts der Autobahnbaustellen und -staus nicht mehr so leicht möglich. Zumindest konnten wir uns bis 215 km/h an das Spitzentempo herantasten.


Praktisch die vielfach möglichen Einstellungen des Fahrersitzes. 


Sparsamer Diesel
Mit dem Octavia konnten wir uns einmal mehr von den Qualitäten moderner Dieselmotoren überzeugen. Sie punkten mit guter Leistung, einschließlich des früh einsetzenden höchsten Drehmoments und insgesamt relativ niedrigen Drehzahlen sowie verbrauchsbezogen mit geringem CO2-Ausstoß. Den 150-PS-Kombi-Skoda fuhren wir über lange Strecken mit ab 4,7 Litern pro 100 Kilometern. Im Testschnitt mit einzelnen Hoch-Tempo-Fahrten und Beschleunigungstests zeigte sich im Endeffekt ein Schnitt von gut 5,2 Litern. Das ist gerade auch hinsichtlich des Leistungspotenzials ordentlich! Was heißt das für Verbraucher? Zum Dieselpreis, einmal hochgegriffen 1,17 Euro pro Liter – teil deutlich niedriger –, zahlt man für 1000 Kilometer an der Tanke 60,84 Euro. Und das bei Zwei-Personenbesetzung, eventuell wenig mehr bei drei oder vier Personen. Individuell und bequem von Haus zu Haus. So lässt sich recht preiswert reisen. Weiterer Pluspunkt: Unabhängig vom Rasten muss man dann auch nicht oft nachtanken. Gut!

Fazit: Ja, wir fahren seit Jahrzehnten viele verschiedene Autos. Explizit konnten wir für diesen Skoda Octavia Combi 2,0 TDI, Version Style, nichts negativ bewerten. Er war ein rundum guter Begleiter. Kräftig, geräumig, bequem, laufruhig und sparsam. Es stehen verschiedene Motorisierungen und Versionen zur Auswahl. Bei Interesse sollte man sich beim Skoda-Händler informieren und gegebenenfalls eine Probefahrt machen. (jw)


Einige Technische Daten*
Motor: 1968 ccm; 150 PS (110 kW), 4000 U; Drehm.: 340 Nm bei 1750 – 3000 U
Beschleunigung/ Spitze: 8,5 Sek. 0 auf 100 km/h, 216 km/h
L x B x H in m: rund 4,67 x 1,814 x 1,461
Laderaum in l: 610 - 1740
Verbrauch l/ 100 km komb/ CO2 komb.: 4,4/ 4,3; 114/ 112 g/km; Euro 6
*Lt. Fahrzeugpapieren/ Skoda-Unterlagen

Hinweis: Alle Daten beziehen sich auf den Zeitraum des Tests. Technische Daten, Ausstattungszusammenstellungen usw. sind neben eigenen Anschauungen den Unterlagen oder Angaben des Herstellers/ Importeurs entnommen. Zwischenzeitliche Änderungen sind hinsichtlich der Daten, des Stylings, der Ausstattung und evtl. angegebener Preise möglich. Die Testfahrzeuge werden uns von deutschen Herstellern sowie Herstellern oder Importeuren auf dem deutschen Markt zur Verfügung gestellt. Darauf beziehen sich alle Angaben, incl. Preisen, soweit angegeben. In anderen Ländern kann es andere Bezeichnungen, Ausstattungen, Spezifikationen und Preise geben. Unsere selbst ermittelten Daten (Fahrwerte, Verbrauchshinweise), soweit angegeben, dienen lediglich der Wiedergabe der Praxiserfahrung aus dem Testbetrieb und sind Mittelwerte aus gestoppten Zeiten bzw. aus Tankvorgängen, diese zum Teil auch unter Einbeziehung der Bordcomputer-Daten. Unsere allgemeinen Angaben (Komfort, Kurvenverhalten usw.) entsprechen ausschließlich unseren persönlichen Eindrücken und eigenem Empfinden, teils auch mit eingeflossenen Hinweisen von Testbegleitern. Irrtum bleibt in allen Fällen vorbehalten. Bei Interesse sollte man sich bei Skoda-Händlern informieren oder auf der Skoda-Internetseite, www.skoda-auto.de


Samstag, 2. September 2017

Wendig und hübsch: Clio im sportlichen Look


Der Renault im Auto-Praxistest: geräumig und mit gutem Antritt




 Schnittiges Styling im GT-Line-Look mit 17-Zoll-Rädern. 
(Alle Fotos (c): presseweller)


Siegen. 2. September 2017 (DiaPrw). Der Clio ist kein unbekannter in der breiten Renault-Palette. Wir hatten auch schon Vorgänger im Test. Im August 2017 nahmen wir das aktuelle Modell unter die Lupe, und zwar in der Version Energy Intens dCi 110. Das steht für den 110-PS-Turbodieselmotor. Ergänzt wurde die Version um das Techno-Paket Plus und das Paket GT-Line Plus. Der blaue Kleine mit Sechsgang-Schaltgetriebe, der sich gar nicht so klein zeigte, wartete mit einem hübschen Interieur, geräumigem Innenraum und guten Fahreigenschaften auf. Aber lesen Sie selbst.

Front- und Heckspoiler, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und GT-Beschriftung gaben dem blauen Clio einen sportlichen Look. Das setzte sich im Innenraum mit Alu-Pedalen und Vordersitzen mit zusätzlichem Seitenhalt fort. Grund dafür war das GT-Line-Plus-Paket, das freilich noch  mehr zu bieten hatte. Auf fester und gut einstellbarer Bestuhlung gab es für den Fahrer einwandfreie Cockpitübersicht mit gut ablesbarer Instrumentierung.




Für sportlichen Look, inklusive Sportsitzen, steht das GT-Line-Paket Plus. Die gut einstellbare feste Bestuhlung bot prima Seitenhalt. Der Fahrer hat alle Instrumente im Blick.

Im Fond gingen die Sitzverhältnisse, einschließlich der Beinfreiheit, ebenfalls in Ordnung: viel Platz bei Außenmaßen von gut 4,06 mal 1,73 Metern. 



Die Platzverhältnisse waren klassenbezogen vorne und im Fond gut. 

Trotz fester Fahrwerksabstimmung rollte der Fronttriebler mit McPherson-Achse vorne und Verbundlenkerachse hinten selbst auf holprigen Wegstrecken komfortabel ab.

Mit 300 (Norm-) Litern zeigte sich das Laderaumvolumen für diese Klasse großzügig. Durch Umlegen der Rücksitze kann es bis auf über 1100 Liter erweitert werden. Ein bisschen störend wirkte aber der tiefe Laderaumboden. Insgesamt waren wir beim Probepacken erstaunt, was da alles so hineinpasst.


Wie wir ausprobierten, passt da einiges rein. 

Rundum-Ausstattung
Der fünftürige Clio ist in der Basisausstattung (ab 11.990 Euro laut Liste) unter anderem mit ABS, elektronischem Stabilitätsprogramm und vier Airbags ausgerüstet sowie mit elektrischen Fensterhebern vorn, Zentralverriegelung mit Fernbedienung sowie elektrisch einstell- und beheizbaren Außenspiegeln. Die Intens-Version bietet neben anderem Keycard-System, Eco-Mode, Einparkhilfen vorne und hinten, Voll-LED-Scheinwerfer und mehr. Der Testwagen mit Techno-Paket Plus wusste beispielsweise noch mit Online-Infotainment-System, inklusive Navi und Soundsystem, Klimaautomatik, elektrisch anklappbaren Außenspiegeln und mehr zu gefallen. An Bord waren ebenfalls die auf dem Sieben-Zoll-Bildschirm gut einsehbare Rückfahrkamera. Die seitlichen Sensoren mit akustischer und optischer Rückmeldung erwiesen sich als sehr praktisch bei engen Durchfahrten oder nahen Vorbeifahrten! Insgesamt halten wir diese Technik mit Rückfahrkamera für rundum nützlich. Unabhängig davon sollte man sich dennoch stets auch selbst mit eigenem Blick vergewissern!

Der Clio geht gut zur Sache
Startknopf drücken, losdüsen. Der Renault kommt vom Start weg gut zur Sache. Der Turbodieselmotor mit 110 PS entwickelt bereits ab knapp 1500 Touren zusätzlichen Zug, knapp darüber setzt bei 1750 Umdrehungen das höchste Drehmoment von 260 Newtonmetern ein. Selbst im sechsten Gang geht es aus diesem unteren Drehzahlbereich zügig vorwärts. Im Stadtverkehr rollt man im fünften Gang mit. Die Beschleunigung geht in Ordnung. Mit 11,9 Sekunden im Test verfehlten wir den Werkswert für den 0-auf-100-Sprint nur knapp, die 60 auf 100 km/h im dritten Gang hakte der Clio in knapp 6,4 Sekunden ab, und von 80 auf 120 km/h im fünften Gang waren es nur rund 9,1 Sekunden. Klasse! Bei der Ermittlung der Spitzengeschwindigkeit hatten wir Glück, weil es auf einer unserer üblichen längeren Autobahn-Teststrecken in einem Teilbereich mal für einige Zeit ohne hohes Verkehrsaufkommen und Staus abging. Im Schnitt unserer Messungen stoppten wir knapp über 190 km/h. Passt!




Von allen Seiten ansprechend. Im Testauto klappten die Außenspiegel nach dem Verlassen des Wagens mit Key-Card automatisch ein. 

Was verbraucht der denn? Wir fuhren ihn mit ab knapp 4,9 Litern pro 100 Kilometer und erreichten schließlich einen Gesamttestschnitt von leicht über 5,1 Litern. Das halten wir für angemessen, wenn auch der Kombiwert mit 3,5 Litern angegeben ist. Zum großen Teil nutzten wir den zuschaltbaren Eco-Modus, wodurch unter anderem die Motorcharakteristik verändert wird. Zügiges Fahren war dennoch möglich. Ergebnisse wie mittleren Kraftstoffverbrauch und gewonnene Kilometer konnten wir im Display nachlesen. Beschleunigungstests und Co. wickelten wir im Normalmodus ab.
Der Fronttriebler lag sauber auf der Straße, rollte gut ab und nahm die schnell angegangenen Testkurven einwandfrei unter die Räder: ein feines, unproblematisches Fahrverhalten, begleitet von Wendigkeit und gutem Handling.



Fazit: Der Renault Clio Intens dCi 110 ließ sich gut fahren, er war spritzig und flott sowie zurückhaltend im Verbrauch. Der Platz für Passagiere und das Laderaumvolumen sind für diese Klasse ordentlich: ein hübscher und wendiger Begleiter. Für die gefahrene Version müssen einige Tausender mehr auf den Tisch als für das Basismodell. Es stehen aber ganz nach eigenem Wunsch mehrere Benzin- und Dieselmotoren sowie Ausstattungsversionen und Zusatzpakete zur Auswahl. Bei Interesse sollte man sich beim Renault-Händler informieren, sich selbst ein Bild vom Auto machen und gegebenenfalls eine Probefahrt vereinbaren. (jw)

Einige Technische Daten*
Motor: 1461 ccm; 110 PS (81 kW)/ 4000 U; höchst. Drehm.: 260/ 1750 U
Fahrwerte: 0 – 100 km/h = 11,4 Sek.; Spitze: 190 km/h
Länge x Breite x Höhe in m, Laderaum in Lit.: 4,063 x 1,732 x 1,448; 300 – 1146
Verbrauch (lt. VO/ EG) und CO2-Em. Komb.: 3,5 l/ 100 km; 90 g/ km; Euro 6
*laut Renault-Unterlagen/ Zulassung


Hinweis: Alle Daten beziehen sich auf den Zeitraum des Tests. Technische Daten, Ausstattungszusammenstellungen usw. sind neben eigenen Anschauungen den Unterlagen oder Angaben des Herstellers/ Importeuers entnommen. Zwischenzeitliche Änderungen sind hinsichtlich der Daten, des Stylings, der Ausstattung und evtl. angegebener Preise möglich. Die Testfahrzeuge werden uns von deutschen Herstellern sowie Herstellern oder Importeuren auf dem deutschen Markt zur Verfügung gestellt. Darauf beziehen sich alle Angaben, incl. Preisen, soweit angegeben. In anderen Ländern kann es andere Bezeichnungen, Ausstattungen, Spezifikationen und Preise geben. Unsere selbst ermittelten Daten (Fahrwerte, Verbrauchshinweise), soweit angegeben, dienen lediglich der Wiedergabe der Praxiserfahrung aus dem Testbetrieb und sind Mittelwerte aus gestoppten Zeiten bzw. aus Tankvorgängen, diese zum Teil auch unter Einbeziehung der Bordcomputer-Daten. Unsere allgemeinen Angaben (Komfort, Kurvenverhalten usw.) entsprechen ausschließlich unseren persönlichen Eindrücken und eigenem Empfinden, teils auch mit eingeflossenen Hinweisen von Testbegleitern. Irrtum bleibt in allen Fällen vorbehalten. Bei Interesse sollte man sich bei Renault-Händlern informieren oder auf der Renault-Internetseite, www.renault.de

Mittwoch, 3. Mai 2017

Schick gestylt und laufruhig: Hyundai i20 T-GDI zeigte im Praxistest, was er so alles drauf hat



Na, der sieht doch gut und sportlich-dynamisch aus, der Hyundai i20, hier in der Version Style. (Alle Fotos: presseweller)

Neuer 120-PS-Turbomotor mit kräftigem Vortrieb 


3. Mai 2017. Siegen (DiaPrw). Er hat eine stilvoll gestylte Karosserie, ist akustisch zurückhaltend und geht in der gefahrenen Version mit dem neuen Turbomotor gut zur Sache: Der Hyundai i20. Er gehört zwar zur offiziellen „Kleinwagen“-Kategorie, der Fünftürer bietet aber richtig gute Platzverhältnisse. Im Test stand die Version i20 blue 1,0 T-GDI Style. Da wir schon sehr viele Jahre Hyundai im Testprogramm haben, sind wir stets positiv überrascht, wie innovativ sich die Marke gibt und wie angenehm sich diese Fahrzeuge, selbst der kleine i10, fahren lassen.

Der i20, der Zahl nach quasi der Twen der Modelle des Herstellers, gefällt uns mit der schicken, fließenden Linienführung, die Teil der neuen Hyundai-Designsprache „Fluidic Sculpture“ (etwa „flüssige Form") ist, sowie mit dem auch im Fond guten Platzangebot.
Der Kofferraum des Testwagens ist dank des erhöhten Ladebodens, unter dem noch etwas verstaut werden kann, gut zugänglich und einfach beladbar. Das angegebene Laderaumvolumen, ab 326 Liter, ist für diese Klasse richtig ordentlich. Mit vielen Ablagen, Becherhaltern und Handschuhfach bietet der Hyundai im Innenraum Platz für Dinge, die man „in Griffnähe“ haben will. Mit einer Länge und Breite von knapp 4,04 mal gut 1,73 Meter ist das Auto gut überschaubar und handlich und passt auch in nicht so großzügige Parklücken und Garagen. Familien, die auf Autosuche sind, sollten sich das Auto mal anschauen. Die Bestuhlung ist bequem und vorne mit Seitenhalt, das Cockpit für den Fahrer übersichtlich und die nach dem Anfahren zurückhaltende Akustik sehr angenehm – selbst bei höherem Tempo!



Die Platzverhältnisse sind auch im Fond ordentlich.



Das Ladeabteil ist gut zugänglich und für die Klasse schön groß.

Alles drin und dran

Sicherheitstechnisch ist bereits in der Basisausstattung einiges dabei, von den sechs Airbags bis zur elektronischen Stabilitätskontrolle (ESC) und dem fahrdynamischen Stabilitätsmanagement sowie Bremsassistent, Berganfahrhilfe und mehr. Käufer können sich für verschiedene Ausstattungsversionen und „Pakete“ entscheiden. Der Testwagen hatte zum Beispiel Tempomat, Spurhaltewarnsystem, USB-Schnittstelle, AUX-Buchse und zwei Zwölf-Volt-Steckdosen, Smart-Key zum Öffnen und Schließen sowie Anlassen und Abschalten per Knopfdruck. Beim Verschließen des Fahrzeugs klappten die Außenspiegel automatisch an. Es war noch Weiteres an Bord: neben anderem Multifunktions-Lenkrad, Bluetooth-Freisprecheinrichtung inklusive Sprachsteuerung für Mobiltelefone, eine so genannte Supervision-Instrumentenanzeige sowie Radio-Navi-System mit dem sieben Zoll großen Touchscreen. Hyundai „MapCare“ schließt fünf Jahre lang kostenloses Karten-Update ein. Unterwegs trafen wir ein Ehepaar, das seit zirka zwei Jahren den aber etwas anders gestylten ix20 fährt. Es zeigte sich sehr zufrieden. Das bestätigte auch ein Bekannter, der dieses ix-Modell seit rund drei Jahren hat. 



Der Fahrer hat alles im Blick. Das Sechsganggetriebe ist gut schaltbar. 

Nützlich sind ebenfalls die gut darstellende Rückfahrkamera, Parksensoren vorne und hinten, Klimaautomatik, Sitzheizung vorne, heizbares Lenkrad und vieles mehr. Alles behaglich, praktisch und komfortabel. Nein, da glaubt man nicht, in der Kleinwagenklasse unterwegs zu sein.



Da ist das "Goldstück", der kräftige Turbomotor.


Turbo-Motor mir gutem Drehmoment

Unter der Testwagen-Fronthaube arbeitete der Ein-Liter-Dreizylindermotor mit Turbounterstützung. Er bringt 120 PS an die Kupplung, wobei das höchste Drehmoment zwischen 1500 und 4000 Umdrehungen zur Verfügung steht. Damit zieht der i20 kräftig an und kommt - nach einem Augenblick - gut zu Potte, wenn der Turbo mit Schub in Gang ist. Im Testschnitt flitzte der Hyundai im dritten Gang in 5,8 Sekunden von 60 auf 100 km/h, etwas oberhalb des Werkswertes ging es in elf Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Elastizität des kleinen, feinen Motors wird bei der Beschleunigung von 80 auf 120 km/h im fünften Gang deutlich: nur 10,0 Sekunden. Die angegebene Spitze, 190 km/h, erreichten wir auch im Test. Insgesamt bescheinigen wir eine gute Motorcharakteristik, die durch das prima schaltbare Sechsganggetriebe unterstützt wurde.
In gemischter Fahrweise mit Kurzstrecken, Mittelgebirsgpassagen und flotten Autobahnritten stellte sich ein Gesamtverbrauch von sieben Liter pro 100 Kilometer ein, was wir angesichts der Leistung und unter Testbedingungen für vertretbar hielten, auch wenn der angegebene Kombiwert (4,6/ 4,8 l) deutlich niedriger liegt.



Auch im Detail markant und mit sportlich-schickem Touch.

Zügiger Kurvengänger

Der Kandidat zeigte sich auf der Autobahn mit gutem Geradeauslauf und stabiler Lage. Das Frontantriebsfahrwerk mit ringsum Einzelradaufhängung ist gut abgestimmt, was einerseits für geringe Seitenneigung in Kurven und andererseits für komfortable Abfederung steht. Auf passartigen Mittelgebirgsstrecken zeigte sich der Twen auch bei flotter Fahrt kurvenfest ohne Muck. Eingriffe waren fahrerseits nicht erforderlich. Dank der elastischen Kraftentwicklung des Motors, ging es auch nach Kehren schnell wieder auf Touren. Gut gemacht.

Fazit: Der Hyundai i20 ist schick gestylt und bietet in dieser Klasse gute Platzverhältnisse für Passagiere und Gepäck, sodass er auch für die kleine Familie passt. Er ist akustisch zurückhaltend, lässt sich angenehm fahren, zeigte ein einfaches Handling und bewies sich als guter Kurvengänger. Den Testverbrauch muss man individuell sehen, Von Fahrwerten und Elastizität her hat uns der Turbomotor gefallen. Hyundai bietet lange Garantien, zum Beispiel fünf Jahre Fahrzeuggarantie ohne Kilometer-Begrenzung (anders bei Taxis und Mietwagen!) sowie fünf Jahre Mobilitätsgarantie. Zum Testzeitpunkt stand die Basisversion des i20 mit 12.100 Euro in der Liste. Es stehen verschiedene Versionen und Motorisierungen zur Auswahl. (jw)
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Einige Technische Daten*
Motor: 998 ccm; 120 PS (88 kW)/ 6000 U; Drehmoment 172 Nm/ 1500 – 4000 U
Fahrwerte: 0 – 100 km/ h 10,2 Sek.; Spitze 190 km/ h
Verbrauch l/ 100 km/ CO2 (Kombiwerte; Klammer 16-Zoll-Felgen)): 4,6 (4,8); 107 (1129 g/ km
Effizienzklasse B, Euro 6
Länge - Breite - Höhe/ Laderaum: 4,035 x 1,734 x 1,474; 326 - 1042 l

*Laut Hyundai-Unterlagen  

Fotos: Bei Bedarf anfordern. Fotoabdruck ausschließlich mit Urheberhinweis: presseweller!
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Hinweis: Alle Daten beziehen sich auf den Zeitraum des Tests. Technische Daten, Ausstattungszusammenstellungen usw. sind Unterlagen oder Angaben des Herstellers/ Importeuers entnommen bzw. von hier  auf den Testwagen bezogen.  Zwischenzeitliche Änderungen sind hinsichtlich der Daten, des Stylings, der Ausstattung, der Motorisierung und evtl. angegebener Preise möglich. Die Testfahrzeuge werden uns von deutschen Herstellern oder Importeuren auf dem deutschen Markt zur Verfügung gestellt. Daher beziehen sich alle Angaben, Daten, Ausstattungen, Preise, soweit angegeben, auf den deutschen Markt. In anderen Ländern kann es andere Bezeichnungen, Ausstattungen, Spezifikationen und Preise geben. Unsere Daten (Tempo, Beschleunigung, Verbrauchshinweise), soweit angegeben, dienen lediglich der Angabe gemäß der Praxiserfahrung aus dem Testbetrieb bzw. sind ein Mittel aus gestoppten Werten bzw. aus Tankvorgängen, diese zum Teil auch unter Einbeziehung der Bordcomputer-Daten. Unsere allgemeinen Angaben (Komfort, Kurvenverhalten usw.) entsprechen ausschließlich unseren persönlichen Eindrücken und eigenem Empfinden, teils auch mit eingeflossenen Hinweisen von Testbegleitern. Irrtum bleibt in allen Fällen vorbehalten. Bei Interesse sollte man sich bei Hyundai-Händlern vor Ort oder in der Region informieren oder auf der Internetseite www.hyundai.de.

Dienstag, 4. April 2017

Auto-Praxistest: Der neue Mitsubishi Space Star lässt sich leicht und locker fahren



Sieht schick aus, der kompakte Space Star. (Fotos (c): presseweller)



Der erneuerte City-Flitzer ist hübsch gestylt


Siegen. 4. April 2017 (DiaPrw). Mitsubishi hat den City-Flitzer Space Star im Vorjahr aufgehübscht. Die neue Version fuhren wir im März 2017 in der 1,2-Liter-Version „Top Extra“. Der Space Star ist das meistverkaufte Modell der Marke auf dem deutschen Markt. Das hat sich gerade laut MMD-Automobile auch wieder in den Märzzahlen bestätigt, die insgesamt ein dickes Plus gegenüber März 2016 aufwiesen. (Ergänzung 8. Mai: Laut Pressemitteilung vom 3. Mai meldet MMD für die ersten vier Monate des Jahres ein Absatzplus von über elf Prozent). 

Der Space Star hat gegenüber dem Vorgänger, den wir 2014 im Test hatten, optisch und technisch zugelegt. Das hübsche, schnittige Design gefiel uns ebenso wie die neue kräftigere 80-PS-Motorisierung, die auf Wunsch gewählt werden kann. Natürlich ist der kompakte Space Star nicht nur dem Stadtverkehr vorbehalten, wenn er dort wegen seiner Handlichkeit auch besonders praktisch ist.

Klar beschaltert, sechs Airbags und Co.

Der neue Space Star hat Pfiff und gefiel uns vom Styling her auf Anhieb. Außen wurden unter anderem der Front- und Heckbereich modifiziert. Von hinten wirkt er breiter und niedriger als das Vormodell – eine insgesamt dynamisch wirkende Formgebung. Der kompakte Fünftürer trat außen in Rot sowie mit schnittigen Leichtmetallfelgen auf. Sitze und Verkleidungen zeigten sich in Dunkel-und Hellgrau. Im praktischen Fünftürer sind Sitzposition und Übersichtlichkeit gut. Das griffige Multifunktionslenkrad liegt fest in der Hand, der Fahrer hat alle Instrumente im Blick. Die Beschalterung ist klar und intuitiv. Ablagen und Becherhalter ergänzen die Innengestaltung, die insgesamt ein angenehmes Ambiente vermittelt. Das Testauto war mit allem Pi, Pa, Po ausgestattet, zum Beispiel mit Tempoautomatik und gut funktionierendem Start-Stopp-System sowie mit moderner Infotainmentanlage, inklusive Digitalradio, Smartphone-Verbindungsmöglichkeit und vielem mehr. Von der „schlüssellosen“ Bedienung per Knopfdruck über elektrische Fensterheber ringsum bis zur Sitzheizung für beide Vordersitze und Klimaautomatik war vieles für angenehmes, bequemes Fahren an Bord.



Aufgeräumter Fahrerplatz mit griffigem Multifunktionslenkrad. 


An Sicherheitseinrichtungen sind im Space Star neben den sechs Airbags zum Beispiel auch elektronische Stabilitäts- und Traktionskontrolle (MASC und MATC) an Bord sowie ABS, Bremsassistent und die praktische Berganfahrhilfe.
Die Platzverhältnisse im knapp 3,80 Meter langen und 1,67 breiten Spacy gehen klassenbezogen in Ordnung. Im Fünfsitzer gibt es für nicht so groß gewachsene Mitfahrer auch hinten noch ausreichend Kniefreiheit. Das Ladeabteil geht nach der akzeptablen Ladekante aber ein Stück in die Tiefe. Je nach Fahrzeugversion und Rücksitzstellung schluckt es zwischen 209 und 912 Liter an Ladegut. Der Einkauf hat locker Platz. Wenn nicht, legt man eine oder beide der 60 zu 40 geteilten Rücksitzlehnen um. Das geht kinderleicht. Die Sitzteile haben im Kofferraum je ein Band. Nur ziehen, und das Teil klappt nach vorne und schafft eine fast ebene Ladefläche. Auch das ordnen wir in die Kategorie „einfache Bedienung“ ein. Klasse.



Passt ja. So sieht es im Rücksitzbereich aus. 


Ran an die Kurven


Über die kurvenreichen Mittelgebirgsstrecken ging der Fronttriebler wie „Schmitz' Katze. Bei extra schnell angegangenen Kurven entstand ein Gefühl, als würde er „durchgezogen“, spurtreu wie auf Schienen. Gut. Das gegenüber dem Vorgängermodell modifizierte Fahrwerk – McPerson-Federbeine vorn, Verbundlenkerachse hinten – liefert zwar in Kurven etwas Seitenneigung, wusste aber auf den heute leider nahezu überall vertretenen schlechten Straßen zu gefallen. Da ging er gut drüber, ohne dass die Passagiere stets durchgeschüttelt wurden. Insgesamt trägt zum angenehmen Fahrgefühl das ausgesprochen gute Handling, inklusive des kleinen Wendekreises bei – ein gutes Gefühl, wenn man eine Parklücke ansteuern muss.



Auch in der Detailansicht schnittig. DasTestauto hatte Leichtmetallräder.

Mit der neuen Motorisierung

Gegenüber dem Vorgängermodell kann der neue Space Star auch mit einem kräftigeren Motor geordert werden: Die 1,2-Liter-Maschine mit drei Zylindern leistet 80 PS (59 kW) und entwickelt bei 4000 Umdrehungen sein höchstes Drehmoment. Da wirkt sich beim Beschleunigen und bei Steigungsstrecken positiv aus. Wir konnten im fünften Gang im Stadtverkehr mitrollen und Steigungen teilweise noch im vierten oder fünften Gang absolvieren.Die Maschine ist außerdem drehfreudig. Beim 0-auf-100-Sprint lagen wir mit um 12 Sekunden knapp über der Werksangabe, für die Überholdistanz von 60 auf 100 km/h im dritten Gang brauchten wir im Mittel um die neun Sekunden. Auf der Autobahn ging es auch bis in höhere Geschwindigkeiten zügig voran, aufgrund der Autobahnverkehrsverhältnisse konnten wir die Spitze (angegeben 180 km/h) nicht austesten. Im unteren Drehzahlbereich wirkt das Motorgeräusch leicht grummelig, wechselt dann aber und auf Strecke in eine angenehme Akustik..
Je nach Fahrten stellte sich ein Verbrauch ab 4,9 Liter/ 100 Kilometer ein, im Testschnitt mit auch vielen Kurzstreckenfahrten knapp über sechs, Kombiverbrauch laut Unterlagen 4,1 bis 4,3 Liter. Unseren Testverbrauch hielten wir für in Ordnung. Der Eco-Drive-Assistent in der Instrumententafel zeigte farblich an, ob wir im guten oder schlechteren Verbrauchsbereich unterwegs waren. 

Fazit: Das Design des neuen Mitsubishi Space Star gefiel uns. Er ist agil, leicht bedienbar und handlich, ideal für den Stadtverkehr und das Parken. Aufgrund seiner Leistung passt er ebenfalls für längere Strecken.Wir sind stets entspannt ausgestiegen. So passt er als Zweitwagen, aber auch als Erstfahrzeug, je nach individuellem Bedarf. Zur Auswahl stehen mehrere Ausstattungsvarianten sowie der Einlitermotor mit 71 PS (52 kW). Seit März sind auch „Edition 100“ Sondermodelle mit Preisvorteil zu haben, weil Mitsubishi „100 Jahre Automobilbau“ feiert. Zu Details kann man sich beim Händler informieren.

Einige Technischen Daten*
Motor: 1,2 l Hubraum, 80 PS/ 59 kW/ 6000 U; höchstes Drehmoment: 106 Nm/ 4000 U
Fahrwerte: 0 – 100 km/h = 11,7 Sek.; Spitze: 180 km/h
Länge/ Breite/ Höhe: 3,795 x 1,665 x 1,505 m
Verbrauch, Super bleifrei/ CO2 komb.: 4,1 – 4,3 l/ 100 km: 96 – 100 g/km – je nach Ausführung
*Angaben lt. Unterlagen des Herstellers/ Importeurs

Hinweis: Alle Daten beziehen sich auf den Zeitraum des Tests. Technische Daten, Ausstattungszusammenstellungen usw. sind Unterlagen oder Angaben des Herstellers/ Importeuers entnommen. Zwischenzeitliche Änderungen sind hinsichtlich der Daten, des Stylings, der Ausstattung und evtl. angegebener Preise möglich. Die Testfahrzeuge werden uns von deutschen Herstellern oder Importeuren auf dem deutschen Markt zur Verfügung gestellt. Daher beziehen sich alle Angaben, Daten, Ausstattungen, Preise, soweit angegeben, auf den deutschen Markt. In anderen Ländern kann es andere Bezeichnungen, Ausstattungen, Spezifikationen und Preise geben. Unsere Daten (Tempo, Beschleunigung, Verbrauchshinweise), soweit angegeben, dienen lediglich der Wiedergabe der Praxiserfahrung aus dem Testbetrieb und ein Mittel aus gestoppten Werten bzw. aus Tankvorgängen, diese zum Teil auch unter Einbeziehung der Bordcomputer-Daten. Unsere allgemeinen Angaben (Komfort, Kurvenverhalten usw.) entsprechen ausschließlich unseren persönlichen Eindrücken und eigenem Empfinden, teils auch mit eingeflossenen Hinweisen von Testbegleitern. Irrtum bleibt in allen Fällen vorbehalten. Bei Interesse sollte man sich bei Mitsubishi-Händlern vor Ort oder in der Region informieren oder auf der Mitsubishi-Internetseite.

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